Mitglied inaktiv
Unsere Tochter wird in Kürze 3 Jahre alt. Sie sieht mit Hingabe Bilderbücher an, spricht auch sehr viel und deutlich. Mir ist nun aufgefallen, dass sie seit einiger Zeit Gefühlsäusserungen anbringt. Zb. Ich bin traurig, ich habe Angst, ich bin Scheu usw. Zudem spielt sie, wenn sie alleine ist, Rollenspiele, das heisst, sie wiederholt das Erzählte aus den Bilderbüchern oder ihr Erlebtes aus dem Tagesgeschehen. Finde es sehr interessant, mich würde nun mal interessieren, was diese Rollenspiele zu bedeuten haben, (oder vielleicht nicht?).
Stichwort: Rollenspiel Hallo, lesen Sie bitte die Antwort zu der vorigen Frage, denn da erkläre ich gerade die Schritte der Sprachentwickluung, was Adjektive mit emotionalem Inhalt angeht. Die Rollenspiele sind die generelle Methode des Kindes, sich die sozialen Vorgänge in der Gesellschaft, also zwischen den Menschen, anzueignen. Die Kinder wollen verstehen, was da vor sich geht und wie sich das "anfühlt", wenn man es selber erlebt und ausführt. Sie probieren auch damit aus, was für Reaktionen beim Anderen sie mit ihrem eigenen Handeln erzielen können. Das ist der Grund, warum alle Kinder lieber mit Spielpartnern spielen. Spielen ist genaugenommen das frühkindliche Lernprogramm. Eigentlich spielt das Kleinkind nicht zum Spaß. Es lernt im Spiel. Wenn es aufs Schulalter zugeht und die Regelspiele kommen, gibt es auch Spiele, die einfach nur Spaß machen und/oder die Zeit vertreiben. Das ist beim Kleinkind anders. Viele Grüße
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