Mitglied inaktiv
Hallo, ich denke das mein Sohn 10,5 Monate eine Unsicher/Vermeidende Bindung zu mir hat.Wenn ich den Raum verlasse störts ihn kaum oder gar nicht und wenn ich wieder komme freut er sich auch nur wenig/gar nicht. Schwere Zeit hinter uns, lange KHaufenthalte viele Strapazen. 8Narkosen etc.Bedürfnisse konnten nicht immer sofort gestillt werden.leider stehemn immer wieder aufenthalte an..Seit einigen Monaten sehr Papaorientiert.Kuschelt kaum, nur zum schlafen.Da werde ich bevorzugt. Lässt sich trösten, jedoch ohne anschmiegen und selbst da wird Papa manchmal bevorzugt. kann ich wieder vertrauen schaffen?Leider hab ich ein aufbrausendes Temperament, was es auch nicht besser macht.Betreung nur von mir, Papa viel arbeiten, wenn da voller Einsatz. Kein Schreikind, erste Zeit nur geschlafen.. Papa immer schon sehr eingebunden. Neurdings,wenn er bei fremden auf den Arm ist möchte er da auch bleiben und nicht zu mir zurück.Alle halten mich für doof.Mich belastet die Situation sehr.
Hallo, es ist immer sehr bedauerlich, wenn Kinder mit angeborenen Krankheiten zur Welt, die dann schon im ersten Lebensjahr intensiv behandelt werden müssen. Die Kliniken sind weder darauf ausgerichtet, auf Bindungsprinzipien Rücksicht zu nehmen, noch sind sie überhaupt informiert, dass so etwas im ersten Lebensjahr elementar wichtig ist für das Kind. So kommen im schwerer wiegenden Fall letztendlich fast immer mehr oder weniger stark unsichere Bindungen zustande. So wie Sie jetzt Ihren Sohn beschreiben, hat er tatsächlich eine weitgehend vermeidende Bindungsstrategie angenommen. Dazu kommen erste Loslösungsprozesse, die ihn auf den Vater bezogen machen. Wenn der Vater jetzt sehr viel Zeit für Zuwendung hat und sich sehr einfühlsam verhält, kann er einen Gutteil der unsicheren Bindung ausgleichen (s. "beschleunigte Loslösung") . Aber auch Sie sollten durch zuwendungsintensives Verhalten und Zuverlässigkeit noch Bindungsbedürfnisse bei Ihrem Sohn aktivieren. Ihr auffbrausendes Temperament lässt sich vielleicht für Ihren Sohn etwas herunterfahren. Viele Grüße und auch Ihnen ein gutes neues Jahr
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