diehoffnungstirbtzuletzt
Sehr geehrter Dr. Posth, im letzten Jahr hatte ich zwei Fehlgeburten (missed abortion), jeweils immer im 3. Monat. Beide Male war ich für jeweils einen Tag im Krankenhaus. Nun sieht es fast so aus, als müsste ich vielleicht wieder wegen einer missed abortion ins Krankenhaus. Ich habe schon einen Sohn (3,5 Jahre) und frage mich, wie ich ihm gegenüber damit umgehe. Letztes Jahr war er nach beiden Krankenhausaufenthalten von mir recht anhänglich und wollte mich nicht mehr zum Artz gehen lassen. (Bei der ersten Ausschabung hatten wir ihm nur gesagt, dass ich zum Arzt muss, bei der zweiten haben wir ihm den wahren Grund genannt, weil er auch von sich aus gefragt hat). Wie sollte man mit dem Thema dem Kind gegenüber umgehen, ist es in Ordnung, Kinder in diesem Alter mit der Wahrheit zu konfrontieren? Beste Grüße und herzlichen Dank!
Hallo, mit 3 1/2 jahren kann sich keine Kind irgendetwas unter einer Fehlgeburt, resp. einem Abort vorstellen. Dies erklären zu wollen, scheiterte vollständig an den geistigen Voraussetzungen des Kindes und riefe nur Unsicherheit und unnötige Angst hervor. Für die notwednigen Krankenhausaufenthalte muss man sich schon eine einfache und gerade wenig Angst bereitende Erklärung überlegen. Die Anhänglichkeit Ihres Sohnes nach dem Krkh.-aufenthalt zeigt Ihnen ja, wie besorgt er um Sie gewesen ist. Ich drücke Ihnen die Daumen für die weiteren Versuche. viele Grüße
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