Fiou
Guten Tag Auch hier Thema Essen.Anfänglich voll gestilt, Beikoststart mit 6 Monaten nicht geklappt da das Essen, egal was nur im Mund rumgeschoben anstatt es zu schlucken. Mit 10 Monaten langsam abgestillt in der Hoffnung er würde dann besser essen. Aber es bleib bis heute schwierig. Mit 22 Monaten wiegt er 10,2 Kilo bei 83 cm. Er ist fit (sehr aufgeweckt und bewegungsfreudig) braucht aber wenns nach ihm geht nie essen. Frühstück geht noch ca 100 g Kindermüsli. Mittags eine halbe scheibe Brot mit butter oder 100 ml Kaba, nachmittags ein schnitz Apfel und ein Keks abends ca 15og gekochtes Abendessen, ganz oft aber auch nix da er sich verweigert und ich ihm nix anders koche oder anbiete. Ich mache mir solangsam echt sorgen, vorallem wie sollen wir richtig reagieren, oft gibts tränen manchmal auf beiden seiten. Und er isst seit einiger zeit oft abends nix und morgens sehr wenig. Jetzt verbieten wir schon besondere vergnügnen wie die Mausspots (5 min tv) Fühlt sich aber falsch an.
Hallo, ist auch falsch! Was hat das Fernsehen mit dem Essen zu tun? Das Kind fühlt sich nur bestraft ohne einen Bezug zum seinem Fehler erkennen zu können. Damit aber bewirkt die Strafe nichts, sondern führt nur zum Gefühl der Erniedrigung. Genau das aber kann nicht in Ihrem Sinn sein. ich will damit nicht dem Fernsehen das Wort reden. Fernseher haben im frühen Kinderleben nichts zu suchen, aber zum Bestrafen taugen sie noch weniger. Irgendwie hat sich bei Ihnen ein Grundfehler im Umgang mit Essen eingeschlichen. Den zu erkennen, ohne die wichtigen Informationen zu haben, die man braucht, um eine klare Analyse zu machen, ist nicht möglich. Aber ich höre heraus, dass Sie bestimmte Prinzipien durchzuhalten versuchen und damit an der Appetitlosigkeit Ihres Sohnes scheitern. Ein Kleinkind, das von seiner Natur her wenig Appetit hat, und solche Kinder gibt es (man kann das inzwischen auch erklären), benötigt doppelt Zuwendung und Sorge. Man muss herausfinden, was an gesunden Lebensmitteln von ihm akzeptiert wird und gibt diese, so oft und so viel das Kind möchte. Dabei benötigt das Kind keine Abwechslung. Es kann jeden Tag das essen, was es mag, es muss nur vollwertig sein oder wenigstens einen vollwertigen Anteil beinhalten. Das Kind kann sich aussuchen, wann es essen möchte und in welchem Zusammenhang. Aber man sollte es beim Essen begleiten. Es sollte nie alleine essen müssen. Auch Regularien beim Essen sind anfangs nicht das Thema und auch keine besonderen Tischmanieren. Das alles kommt erst mit 3 bis 4 Jahren. Gewichtskontrolle beim KiA/KiÄ und Messung des Wachstums sind wichtig. Natürlich darf ein solches Kind auch mal Süßigkeiten etc. bekommen, aber diese dürfen nicht aus lauter Angst, das Kind könnte sonst verhungern, ständig angeboten werden und Ersatznahrung werden. Kommt man alleine nicht klar, sollte man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt