Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Einschlafen mit Papa klappt nicht mehr (17 Monate)

Frage: Einschlafen mit Papa klappt nicht mehr (17 Monate)

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Hallo Dr. Posth, unser Sohn ist noch Stillkind , aber vor 3 Wochen haben wir begonnen, das Stillen vom zu Bett gehen zu trennen. Er wird gestillt, spielt dann meist noch etwas und dann folgt das Abendprogramm mit Papa (waschen, Zähne putzen, lesen, kuscheln, singen,....einschlafen). Es hat knapp eine Woche gedauert, bis es keine wütenden Bekundungen mehr diesen Ablauf begleitet haben. Nun war ich letzte Woche einen Tag tagsüber (9h - 19.30) aus dem Haus und an diesem Abend hab ich das zu Bett bringen wieder übernommen - leider hat es ohne Brust nicht geklappt (Kind müde, ich müde, 1 Std. lachen, spielen, greinen, schreien...). Seid dem gibt es wieder großes Gezehter und ich lass mich dann doch wieder zu guter Letzt am Bett blicken. Kann es sein, dass wir wieder bei Null anfangen müssen? Ihre Haltung zum LZS ist uns bekannt, dennoch möchten wir einen etwas anderen Weg beim Abstillen einschlagen und hoffen, sie können uns trozdem eine hilfreiche Antwort geben. Vielen Dank montibaer


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, leider nicht. Die Argumente, alle Kinder stillten sich von allein ab, treffen in Wahrheit nicht zu. Je älter das Kind dann ist, desto mühsamer und aufwändiger sind dann die Maßnahmen, weil auch die Hartnäckigkeit des Kindes zunimmt, den status quo zu erhalten. Dazu kommt, dass das Prinzip der Loslösung erschwert wird, und der Vater nicht diese Aufgabe übernehmen kann, d.h. die Mutter nicht ablösen kann. Das eigentliche Abstillen ist eine Sache zwischen Mutter und Kind. Ältere Säuglinge lassen sich manchmal darauf ein, nicht nach der Mutter zu weinen, wenn der Vater sie zu Bett bringt, aber im 2. Lebensjahr gelingt das höchst selten. Sie müssen also wieder von vorne anfangen, so leid es mir tut. Viele Grüße


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