Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, erstmal ein herzliches Dankeschön dass sie uns Eltern hier immer wieder Mut machen und nicht müde werden uns mit vielen hilfreichen Ratschlägen zur Seite zu stehen. Ich habe heute eine Frage zum Thema Beikost,denn meine Tochter mit 7 Monaten wird immer noch voll gestillt. Mit 5,5 Monaten erster Versuch, sah zuerst gut aus, doch sie schob noch viel mit der Zunge raus,deshalb habe ich pausiert. Alle weiteren Versuche endeten immer nach dem zweiten Löffel. Die ersten 2 Löffel isst sie gierig,dann bleibt der Mund zu. Egal ob Karotten oder Milchbrei. Nur ein Stück zerdrückte Banane hat sie bisher gegessen, doch danach 3mal erbrochen. Ich dachte jetzt erstmal wieder an eien Pause (wie lange?). Haben Sie noch eien Tip wie ich ihr das Essen schmackhaft machen kann? Das Problem ist dass sie scheinbar nicht mehr richtig satt wird und gerne wieder zumindest ein BISSCHEN unabhängiger wäre, alleine schon wg u älteren Tochter. Ich danke ihnen sehr für TIps im voraus. Jessi
Liebe Jessi, die Umstellung von flüssiger Kost, ob Muttermilch oder Kuhmilch, auf feste Kost, wobei der Brei für einen Säugling schon dazu gehört, ist häufig nicht ganz leicht. Manche Säuglinge beobachten das Essen schon bei ihren Eltern und der Drang, das nachzuahmen ist groß (Aktivität der Spiegelneurone im Gehirn). Aber es gibt eine ganze Menge Säuglinge, die diesen Drang nicht besitzen und sich dann auch bei der Löffelkost schwer tun. Da es aber keine Alternative hierzu gibt (außer dem mit Milch aufgeschwemmten Brei durch einen Breisauger), muss man in solchen Fällen mit viel Geduld immer weiter machen. Längere Pausen zwischen den Versuchen sind nicht sehr sinnvoll. Die Gewöhnung gelingt über das ständige Angebot. Und immer dabei selbst etwas "voressen" und den Mund aufmachen. Das animiert den Säugling. Und auch immer einmal etwas anderes ausprobieren, wenn das eine partout nicht genommen wird. Viele Grüße
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