Mitglied inaktiv
Hallöchen, habe eben wieder ein komisches Erlebnis mit meinem 3,5 Jahre alten Sohn gehabt. Marvin hat panische Angst bekommen, als er bei seiner Freundin ein Stofftier entdeckt hat, das Geräusche macht bzw. singt. Dann hatte panische Angst, weil der Regen gegen die Fensterscheibe prasselte. Er fing an zu weinen und war regelrecht panisch, hat sich geweigert aus dem Zimmer zu gehen in dem wir alle sassen. Die Tür des Zimmers musste geschlossen werden, damit das "böse singende Stofftier" nicht zu uns kann. Er hat schon öfters so reagiert, hauptsächlich geht es dann um Puppen oder Stoff- bzw. Plastiktiere die Musik machen oder irgendwas sprechen. Ich weiss dass man solche Ängste durchaus Ernst nehmen soll, habe damit aber irgendwie meine Probleme, weil ich mich regelrecht veräppelt fühle, obgleich ich natürlich die Panik meines Sohnes erkenne. Ich kann diese Angst absolut nicht nachvollziehen und zweifel schon am Verstand meines Kindes, denn er gehört ansonsten nicht unbedingt zu der Sorte Kind was völlig verängstigt oder unsicher ist. Woher kann so eine extreme Panik vor sprechenden oder singenden Puppen bzw. Teddies herrühren ??? Diese Panik vor den o.g. Dingen besteht schon seit ca. 1,5 bis 2 Jahren. Vielen lieben Dank Katharina
Liebe Katharina, über die Entwicklung von Angst zu Furcht habe ich schon viele Antworten geschrieben. Mal im Suchlauf unter "Furcht" nachsehen. Es kann sein, daß eine solche Furcht entsteht durch ein Schreckerlebnis, das mit diesem erschreckenden Gegenstand oder Ereignis dann verbunden bleibt oder durch Ausweitung da hinein gerät. Grundlage bildet immer eine angeborene oder erworbene Angstbereitschaft. Es kann aber auch sein, daß das Unerwartete im Gegenstand, z.B. mechanisch ausgelöste Lebhaftigkeit, in der Vorstellungswelt des Kindes Parallelen zu einer Erinnerung entwickelt, die angstbesetzt sind. Sie als Eltern wissen von diesen inneren Vorgänge im Kopf Ihres Sohnes natürlich nichts. Am besten ist es, wenn Sie zusammen mit Ihrem Sohn sich dem angstauslösenden Gegenstand nähern und ihm dessen Gefahrlosikeit an sich selbst demonstrieren. Lassen Sie ihn anfassen, untersuchen, auseinandernehmen und was auch immer. In Ihrem Schutz soll er seine Furcht bewältigen können. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Hallo Katharina, bei meiner Tochter (jetzt 3 Jahre) war das auch so. Sie hatte auch panische Angst vor Qietscheentchen, Staubsauger, Föhn usw.. Irgendwann war die Angst weg, obgleich sie mich immernoch verunsichert und fragend anschaut, wenn sie z.B. einen laufenden und bellenden Stofftierhund sieht. Vielleicht ist es einfach verwirrend für die Kinder, wenn ein an sich tot geglaubter Gegenstand plötzlich so lebendig wirkt und Aktivität zeigt. Mit solchen Widersprüchlichkeiten ist vielleicht nicht so leicht klar zu kommen; man weiß ja auch dann nicht, was das Ding noch alles zu tun vermag. Liebe Grüße Judith
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