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Unsere Tochter ist 16 monate alt, ein aufgewecktes, sehr offenes, freundliches Kind. Mir fällt nun jedoch auf, dass sie ein eher ängstliches Kind ist. Angst vor Tieren, vor Wasser. Im Bereich des Sozialen hatte sie nie Mühe. Ich frage mich nun folgendes. Mein Vater sagt immer: Sie ist wie ihre Mutter. Ich bin auch ein eher vorsichtiger Mensch, manchmal auch etwas überängstlich, das gebe ich zu. Im Zwischenmenschlichen habe ich auch absolut keine Mühe. Ich gebe mir, da mir diese Aengste bewusst sind, Mühe, dass unsere Kleine nicht auch solche Aengste entwickelt. (Ich habe Spinnenphobie) Trotz allem sehe ich, dass sie mir wohl nachschlägt? Mich würde nun interessieren, ob diese Aengste vererbbar sind oder wie kommt es zu dieser "kopie" eines Menschen? Sie ist ja erst 16 Monate alt, hatte also noch nicht allzulange Gelegenheit meine Aengste kennenzulernen oder? Was meinen Sie? Oder wie soll oder kann ich mich verhalten?
Hallo, gewisse Veranlagungen, stärker Ängste zu entwickeln als andere Menschen sind genetisch vorgegeben. Wie stark eine solche Anlage sich dann im Leben durchsetzt, hängt ganz stark von den jeweiligen Lebensumständen ab. Dazu zählt unbedingt auch das elterliche Vorbild. Insofern ist es wichtig, daß man einem ängstlich veranlagten Kind nicht selbst noch ängstliches Verhalten ständig vorlebt. Über die Normalität frühkindlicher Ängst habe ich mich schon oft geäußert. Das Stichwort hierzu lautet "Furcht". Viele Grüße
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