Monti36
Guten Morgen Frau Hoehl, ich habe mich schon öfter an dieses Forum gewandt und auch jetzt bin ich mal wieder ratlos, was ich verbessern könnte, um es meinem Baby zu erleichtern. Mein Baby ist korrigiert 5,5 Monate alt. Er hat immer noch recht kurze Wachzeiten von 1,25 bis maximal 1,75 gegen Ende des Tages. Das letzte Schläfchen ist immer in der Trage, ca 40 Minuten und endet zwischen 17-17:15 Uhr. Um 18:45 gehe ich dann mit ihm ins Schlafzimmer für die letzte Flasche, dann trage ich ihn noch etwas auf dem Arm und lege ihn ruhig & wach in sein vorgewärmtes Bettchen. Manchmal brabbelt er noch vor sich hin - da ist zwischen 5-30 Minuten alles dabei. Dann schläft er ein. Nun haben wir seit ein paar Wochen die Thematik, dass er aus dem Nichts immer wieder schreit. Er schläft ein, schläft eine Weile und fängt dann plötzlich an zu schreien. Oft beruhigt er sich direkt von selbst, dreht sich und schläft wieder. Dann geht es von vorne los. Ab und zu schreit er sich in Rage, dann nehme ich ihn auf den Arm bis er sich beruhigt. Das Ganze geht oftmals 2-3 Schlafzyklen lang und dann ist es vorbei. Die restliche Nacht schläft er "durch", dh er braucht zumindest kein Fläschen. Zwischen 3-4 ist er immer sehr unruhig und manchmal auch wach. Woher kommt das Schreien und wie kann man es ihm leichter machen? Und wie kann es auch mein Mann schaffen, ihn ins Bett zu bringen - die beiden verbringen sehr viel Zeit, wenn er nicht arbeitet, aber trotzdem schreit er bei ihm mehr. Vielen Dank für Ihre Hilfe!!! Herzliche Grüße
Hallo, etwa gegen den 6. Monat findet noch einmal eine Veränderung der Schlafgewohnheiten statt, bei dem sich Ihr Kind von 4 auf 3 Tagschläfchen umstellen wird. Dieses geht meist parallel zu einer motorischen Entwicklung, bei dem Ihr Kind neue Fähigkeiten lernt, sich fortzubewegen, drehen, rollen, robben o.ä. So schön neue Entwicklungen sind, so aufregend sind sie auch und machen das Leben und leider auch den Schlaf turbulenter. (Ich sage den Eltern gern: Ihr Kind ist gerade frisch verliebt in seine neuen Fähigkeiten- wenn man frisch verliebt ist, schläft man auch unruhiger, schläft ein mit dem Gedanken und wacht auf mit dem Gedanken... Manchmal noch schwieriger als frisch verliebt ist (noch) unglücklich frisch verliebt - Ihr Kind möchte gern krabbeln, kann aber noch nicht...) In unruhigen Zeiten suchen Kindern häufiger Beruhigung und Nähe von den Hauptbezugspersonen und realisieren sogar, wenn ich mich bewegen kann, dann kann es meine Mama ja auch und fangen an mehr zu klammern, ja sogar deutlich zu machen, welche Bezugspersonen ihnen wichtiger sind. Also zunächst einmal ganz normale Entwicklungsvorgänge. Wenn sich Ihr Kind an die neuen Fähigkeiten gewöhnt hat, wird es meist besser, bis zum nächsten Entwicklungsschub. Wie können Sie Ihrem Kind helfen: - Beobachten Sie den Biorhythmus und die Müdigkeitsanzeichen Ihres Kindes gut, es kann sein, dass eine kleine Anpassung erfolgen muss. -Geben Sie Ihrem Kind im Wachzustand und im Vor-Schlaf-Ritual viel Nähe und Körperkontakt, der die motorische Entwicklung unterstützt (Massagen, Infant handling...) - Manchen Kindern hilft in dieser Phase sogar ein Gewichtsschlafsach (Gewicht maximal 10% des Körpergewichtes) um im Schlaf den eigenen Körper besser zu spüren und sich im Bett sicherer zu fühlen. - Um Ihren Mann mehr ins Ritual einzubinden, ist es schon mal gut, wenn Ihr Mann viel Zeit mit dem Kind verbringt, auch in Zeiten, wo Ihr Kind mehr Unterstützung benötigt, z.B. Frust über weggerollte Bälle o.ä. -Korrigeren Sie Ihren Mann nicht vor dem Baby und nehmen Sie ihm das Kind nicht aktiv aus der Hand (Ihr Mann steuert, wann er Ihnen das Kind übergibt), damit das Kind nicht das Gefühl vermittelt bekommt, wenn es "brenzlig" wird, dann MUSS die Mama ran. Bleiben Sie gelassen, manche Turbulenzen sind entwicklungsbedingt einfach normal. Liebe Grüße, Mechthild Hoehl
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