Lissy2804
Hallo Frau Hoehl, unser Baby ist 6 Monate macht aktuell 4 tagschläfchen... aufstehzeit gegen 7/7:30 1. Schläfchen 9:15-10:50 Uhr 2. Schläfchen 12:45-14 Uhr 3. Schläfchen 15:50-16:20 4. Schläfchen 18:20-18:45 Nachtschlaf Beginn 20:15 Möchte dann auf 3 Schläfchen umstellen Er schläft die erste halbe dreiviertel Stunde im Bett und zum Schlafwechsel muss ich ihn hochnehmen, Versuche ihn dann wieder abzulegen. Einschlafen klappt meistens im Bett mit Singen und streicheln. Zum Nachtschlaf lege ich ihn ins Bett Streichel und singe, sobald ich merke er wird ruhiger höre ich auf und bleibe solange liegen bis er die Augen zu hat. Dann geht es los, alle 45-60 min stillen, schnuller funktioniert nur im ersten Schlafwechsel gegen 21/21:15 . Und dann nur noch stillen, keine Chance mit streicheln oder Singen. Und zum Ende der Nacht ab 3 Rum wird viel genuckelt,da sucht er ständig. Was können wir ändern? Vielen Dank.
Hallo Lissy, tatsächlich steht um den 6. Monat eine Umstellung von 4 auf 3 Tagschläfchen an. Es ist schon mal recht gut, dass Ihr Einschlafhilfen sich auf Singen und Streicheln und hier kein Umhergehen o.ä. notwendig ist. Wenn Sie Ihrem Kind das Weiterschlafen beim Schlafphasenwechsel erleichtern möchten, können Sie wie folgt vorhehen: Versuchen Sie zunächst bei einer Schlafphase am Tage, bei der Ihr Kind gern noch länger als 30 bis 45 Minuten insgesamt schläft (also incl. Weiterschlafhilfe), diese Weiterschlafhilfe deutlich zu reduzieren, in dem Sie ggf.die Schlafposition des Kindes ändern (umdrehen auf die andere Körperseite, falls Ihr Kind ein Seitenschläfer ist), die Hände auflegen und Ihr Kind durch sanfte Wiegen auf der Unterlage das Weiterschlafen zu erreichen. Ziel sollte sein, dass Ihr Kind zum Weiterschlafen nicht mehr hochgenommen werden muss. Für Ihr Kind und Sie ist es leichter, dieses bei Tage zu üben. Wenn es dann bei einem Tagschlaf ohne Hochnehmen gut klappt von einer Schlafphase in die nächste zu gleiten, wird es in der Nacht auch besser. Ein realistisches Ziel für dieses Alter ist es auf einen nächtlichen 3 Stunden-Stillrhythmus zu kommen. Clustern Sie vor dem abendlichen Schlafenlegen (mehrere Stillmahlzeiten kurz hintereinander. Legen Sie Ihr Kind dann mit dem von Ihnen beschriebenen Ritual ab. Wickeln Sie bewusst Ihr Kind 3 Stunden nach dem Einschlafen so wach, dass es bei der darauf folgenden Stillmahlzeit wieder ausreichend trinkt. Danach tauschen Sie mit Ihrem Mann die Bettseiten, dass er in der Zwischenzeit Nähe, Streicheln, Summen oder Singen ggf. auf einen Schnuller oder wenige (2-3) Schlückchen Wasser anbietet (um die Schleimhäute zu befeuchten, falls die Schlafraumraumluft sehr trocken ist). Erst wenn es Ihrem Mann nicht gelingt, dem Kind beim Weiterschlafen zu helfen, legen Sie Ihr Kind wieder an die Brust. Beginnen Sie hierbei erst einmal mit der ersten Nachtmahlzeit. Wenn dieses immer besser klappt dehnen Sie die Änderung der Weiterschlafgewohnheiten auf die nächste Phase aus. Auf diese Weise wird sich die Nachtruhe nach und nach verbessern. Außerdem wertvoll für guten Schlaf in der Nacht: Tageslicht und Frischluft am Tage - daher kann es zielführend sein, eine Tagschlafphase in den Kinderwagen zu verlegen (sofern die Wetterlage es zulässt). Liebe Grüße, Mechthild Hoehl
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