Frage: Plötzlichr Kindstod

Deniz.Tekmen

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Hallo, meine Partnerin ist aktuell in der 36. Schwangerschaftswoche und macht sich zunehmend Sorgen wegen des plötzlichen Kindstods (SIDS), insbesondere im Hinblick auf die steigenden Temperaturen im Sommer. Unsere Wohnung hat aktuell bereits über 20 °C, und wir fragen uns, ob dadurch das Risiko für ein Neugeborenes erhöht ist. Konkret würden wir gerne wissen: Ab welcher Raumtemperatur wird es für ein Neugeborenes kritisch? Reichen Maßnahmen wie Abdunkeln, Lüften und angepasste Kleidung aus, um das Risiko gering zu halten? Gibt es zusätzliche Empfehlungen für warme Sommernächte? Uns ist wichtig zu verstehen, wie wir unser Baby bestmöglich schützen können, ohne uns unnötig zu sorgen. Vielen Dank für eine fachliche Einschätzung!


M. Hoehl

M. Hoehl

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Guten Tag, Sie werden in eigenem Interesse für ein angenehmes Schlafklima sorgen.  Hierfür  ist Abdunkeln am Tage, gut Durchlüften am Abend, usw eine geeignete Maßnahme. Bei warmen Temperaturen ist es wichtig, dass ein warmer Körper die Hitze abstrahlen kann. Daher ist eher gefährlich, wenn am Schlafplatz keine Luftzirkulation möglich ist, z.B. durch Verwendung von Schaumstoffbettumrandungen o.ä. Bei der Auswahl an geeigneter Kleidung sollten Sie auf atmungsaktive Textilien Wert legen,  also keine Fleece-Deckchen,  sondern eher Baumwolle o.ä. In den ersten Wochen benötigen Kindern häufig eine Lage mehr Stoff als die Erwachsenen,  Ein dünner einlagiger Baumwollschlafsack in Kombination mit einem Langarmbody kann da  angenehm sein, wo Sie selbst lieber auf der Decke liegen, als darunter. Wenn Sie ganz unsicher sind, können Sie auch mal eine Körpertemperaturmessung vornehmen. Nach ein paar Wochen haben Sie es im Gefühl, die angemessene Kleidung für Ihr Kind auszuwählen. Bei sehr warmen Wetter kann es sein, dass das Kind häufiger kleinere Portionen Muttermilch trinkt. Hierdurch erhält es mehr Flüssigkeit. Es werden ja auch in deutlich wärmeren Regionen der Welt  Kinder groß: Vertrauen Sie darauf, dass dieses möglich ist. Liebe Grüße, Mechthild Hoehl


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