Frage im Expertenforum Babyschlaf an Dr. med. Daniela Dotzauer:

Kleinkind (21 Monate) schläft immer später ein

Frage: Kleinkind (21 Monate) schläft immer später ein

LisaKatharina2

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Hallo, ich hätte eine kurze Frage zum Schlafrhythmus meiner Tochter. Sie ist eine recht gute Schläferin (schläft durch, meldet sich nur manchmal kurz und schläft dann alleine wieder ein). Seit ein paar Wochen bemerke ich jedoch, dass sich der Einschlafzeitpunkt immer mehr nach hinten verschiebt. Anfangs war ihre Bettgehzeit ca 19:30, mittlerweile schläft sie zwischen 21:00 und 21:30 ein. Morgen wecke ich sie zwischen 7 und 07:30, damit wir pünktlich in der Kita sind. Dort schläft sie mittags meist zwischen 1,5 und 2 Stunden. Ist der Rhythmus aus Ihrer Sicht ok bzw kann ich etwas dafür tun, dass sie wieder früher einschläft?  Das Einschlafritual ist recht gleich geblieben, nur bleibe ich mittlerweile in meinem Bett neben ihrem liegen (bis vor ein paar Wochen habe ich mich nur kurz neben sie gelegt und habe mich dann verabschiedet, um ins Wohnzimmer zu gehen). Geändert habe ich dies, weil wir in der Kita-Schließzeit probiert haben, dass sie mittags bei ihrem Papa schläft und das gar nicht geklappt hat, da schien sie mir abends Trennungsängste zu haben (wir sind getrennt erziehend). Bei dem neuen "Arrangement" schlafe ich blöderweise selber irgendwann mit ein 🙈 Haben Sie einen Tipp für mich? Dafür wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße  Lisa


Dr. Dotzauer

Dr. Dotzauer

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Guten Abend, Ich würde in dem Alter eine Einschlafuhrzeit von 20.30 wählen. Damit das klappt empfehle ich eine klare Führung durch den Abend und folgende Abendroutine.  Diese dient zur Entwicklung der Schlafbereitschaft. Abenderoutine: Essenszeit: 18.30-19.00 Uhr Spielzeit: 19-19.30 Badezimmerzeit : bis 19.45 Uhr Bilderbuchzeit: bis 20.00 Herzenszeit = Schlafhinführung mt Kuscheln, Fingerspiel und Lidern bis 20.15 Einschlafzeit bis 20.30 Uhr Ihr Kind kennt die Uhr nicht und der Trick ist das frühe Abendessen Auch wäre es günstig wieder das selbstständige Einschlafen  zu ermöglichen. Ich würde das Thema Trennungsängste nicht allzusehr in den Vordergrund setzen. Ein Kuscheltier mit emotionaler Bedeutung wäre sinnvoll und kann ihr Kind in die Eigenregulation führen. Morgens zu wecken ist sicherlich gut, den Mittagsschlaf nicht zu lange und abends zur gleichen Zeit ins Bett. Herzliche Grü0e Daniela Dotzauer


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