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Frage: Kind schläft plötzlich sehr unruhig

Aknu

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Meine Tochter ist jetzt 19 monate alt und seit 2 monaten ist das schlafen für uns nicht so wie wir es gewohnt sind. Unsere Tochter war immer eine sehr gute schläferin mit wenig ausnahmen. Sie schlief von anfang an durch oder mit 1 flasche. Mit 10 Monate hat sie keine Nachtflasche mehr gebraucht und hat von da immer von 7 bis 7 geschlafen. Jetzt seit 2 Monate wird sie fast jede nacht wach will zu uns ins bett und da wälzt sie sich bis zu 2,5 stunden hin und her und kämpft zum einschlafen. Meistens wird sie auch davor schon einmal wach also um ca 10 uhr und wenn sie da weint dann darf nur ich oder die Oma (sind öfters bei meinen Eltern zu Hause - anderes Bundesland) ins Zimmer sobald papa oder wer anderer das Zimmer dann betritt dreht sie völlig durch.    Jetzt ist schon das Problem ich traue mich garnicht abends aus den Haus zu gehen wenn nur Papa da ist weil ich angst habe das sie durchdreht. Am Tag will sie ständig zu Papa also da ist papa schon ganz wichtig.    Aber das Grund problem ist die lange wachphase in der Nacht die raubt uns sehr viel schlaf.    Sie wird zwischen 7 und 8:30 Wach will ins bett um ca 11:30  wird zwischen 13 und 14:30 wach  um 19:30 geht bzw will sie ins Bett (sie läuft ins zimmer und zeigt ins Bett)    Das einschlafen funktioniert ganz einfach flasche wasser wenn die leer ist schreit sie für den schnuller und dann dreht sie sich um und schläft.    Ist das alles normal ? ist das nur eine LANGE Phase oder bleibt das jetzt so ?    Was kann ich tun ? 


M. Holtschlag

M. Holtschlag

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Liebe Aknu, Vieles ist normal und trotzdem gibt es bei Ihnen ein paar kleine Missverständnisse in der Kommunikation. Die Kleine ist in einer Entwicklungsphase, wo sehr viel passiert. Das kann sehr aufregend sein. In so einer Phase guckt man immer wieder, was neben dem Neuen noch vertraut ist. Sie hat schon mal gut geschlafen, das bedeutet, Sie wissen, dass sie es kann. Man weint immer bei den Menschen, bei denen man sich am sichersten fühlt, das kann in diesem Fall der Papa sein. Sie lässt sich fallen und lehnt ihn keines Falls ab. Hier sollten Sie beide noch mal genau gucken, was Sie verändern, wie sicher er auftreten kann und dass er auch möglichst langsam in der Interaktion sein sollte. Wenn er am Abend zuständig ist, und dass sollte nach Möglciheit schon am Tage vorbereitet werden, wird er es auch schaffen, die Kleine abends wieder zu beruhigen, auch wenn es etwas länger dauert. Das geht nur, wenn Sie nicht hinter ihm stehen und überprüfen, ob es klappt. Das geht nur mit Zuversicht. Die Kleine weiss nicht, wie schön es abends mit ihm sein kann, aber er kann es ihr erklären. Mit einer Flasche einzuschlafen ist eine ungünstige Konditionierung, die im Erwachsenalter nicht mehr gut ankommt. Ich würde ihr das Wasser nur noch aus einem Becher anbieten. Gestalten Sie die Tage etwas ruhiger und "langweiliger" und geben Sie der Kleinen am Tage Raum, selber Lösungen für kleiner "Probleme" zu finden. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Kleinen und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Margit Holtschlag      


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