Melanie_und_Ida
Liebe Dr. Dotzauer, ich folge schon länger Ihren Tipps bzgl. Babyschlaf. Wir haben versucht alle Tipps umzusetzen und trotzdem scheitern wir. Meine Tochter (15 Mo.) hat sich von Beginn an sehr schwer getan mit dem Einschlafen. Wir haben es trotzdem geschafft ihr sehr früh zu lernen, dass sie zumindest tagsüber ohne Brust einschlafen kann. Sie konnte vom 4. Lebensmonat bis zum 13. Lebensmonat beim Tagschlaf ohne Brust einschlafen und auch vom Papa ins Bett gebracht werden. Abends war schon immer die Brust nötig. Seit sie 13 Monate alt ist fordert sie beim Mittagsschlaf und Abends extrem die Brust ein. Wir haben bereits alles versucht. Wir haben eine gleichbleibende feste Abendroutine, starten auch wenn sie noch nicht übermüdet ist. Sie bekommt vor dem Waschen, Zähne putzen nochmal die Brust, im Bett versuchen wir noch ein Buch zu lesen, dafür hat sie aktuell überhaupt keine Ruhe. Dann wird das Licht gedimmt und wir sagen Gute Nacht. Sie ist solange friedlich bis sie merkt, dass sie müde ist und schlafen möchte, dann wird die Brust eingefordert. Jegliche Versuche sie anders zu beruhigen scheitern. Wenn man die Augen schließt, singt, sanft wiegt, herumträgt rastet sie komplett aus. Auch wenn wir versuchen konsequent zu bleiben endet es jedesmal in einem total verzweifelten Schreianfall, der darin endet, dass sie sich erbricht. Wir haben keine Probleme damit konsequent zu sein aber fragen uns doch, ob das noch zu normalem "Protest" gehört, wenn sie so extrem schreit bis zum Erbrechen. Länger als 30 min. haben wir das bisher noch nie ausgehalten. Haben Sie noch Tipps? Wir würden uns wünschen, dass sie ohne Brust und auch beim Papa einschlafen kann. Liebe Grüße