Mitglied inaktiv
Liebe Katrin, wir wollen im September mit unserem Sohn (dann 2 Jahre) 2 Wochen Strandurlaub in Italien machen. Es ist unser erster "richtiger" Urlaub mit Kind und ich hoffe, du kannst mir bei einigen Fragen weiterhelfen: Welche Sonnencreme ist für den Kleinen besser: Eine, die man 30 min vorher auftragen muss oder eine mit Sofortschutz? Und warum? Wie lange hält "ein eincremen" und nach welcher Zeit/wie oft muss ich nachcremen? Welchen Lichtschutzfaktor sollte ich nehmen? Schützt Kleidung besser als Sonnencreme? Wenn ja, reicht ein ganz normales T-Shirt oder ist eins mit UV-Schutz besser? Muss man unter einem normalen Shirt oder einem UV-Schutz-Shirt dann trotzdem noch eincremen? Ich hatte auch solche "Ganzkörper-Anzüge" (mit kurzem Arm & Bein) vom Hyphen gesehen. Was hältst du davon? Ich finde die mit ca. 45,-EUR ziemlich teuer und möchte nicht die hyper-ängstliche Mutter sein, die ihr Kind in einen "Mondanzug" steckt :-) Auf der anderen Seite habe tierischen Respekt vor der Sonnenstrahlung (gerade in Italien!) und weiß genau, dass es unmöglich ist, Felix im Schatten zu behalten. Braucht Felix unbedingt eine Sonnenbrille (wir werden viel am Strand/Meer sein)? Ich hatte schon mal versucht, ihm eine aufzusetzen, die er sich aber sofort wieder runtergerissen hat. Wenn es also nicht unbedingt nötig ist, hätte ich ein Problem weniger :-) Falls er eine braucht: Wo kaufe ich die am besten (Optiker oder geht auch eine preiswerte, z.B. von dm?) und worauf sollte ich achten? Wir wollen mit dem Auto nach Italien fahren (ca. 1000 km) und wollen abends los, in der Hoffnung, dass Felix die meiste Zeit schläft. Ich habe dazu schon deine Tipps vom 01.02.2007 gelesen, die ja auch für einen 2jährigen „gelten“. Oder hast du noch mehr "Tipps für Ältere"? :-) Wie genau funktioniert dieser „Schlüsselanhänger“, mit dem du deinen Sohn kennzeichnest? Die Idee fand ich nämlich klasse. (Blöde) Fragen über Fragen. Ich hoffe, du kannst Licht in meine Verwirrung bringen. Stehe nämlich mit dieser Urlaubsplanung ein bisschen auf dem Schlauch :-) Liebe Grüße & vielen Dank im voraus Nina
Liebe Nina, September ist ja schon, selbst in Italien, eine Urlaubszeit, wo sich die Sonneneinstrahlung mäßigt. Dennoch ist ein Sonnenschutz Pflicht; klaro. Mineralische Sonnencremes haben einen Sofortschutz, chemische Cremes müssen 30 Minuten vorher bis zur Wirksamkeit aufgetragen werden. Hat ein Kind Neurodermitis oder sehr trockene Haut, dann sind mineralische Sonnencremes nicht empfehlenswert, da die Haut noch stärker trocknet plus Salzwasser etc..... Trotzdem ist selbst das Auftragen von einem mineralischen Schutz daheim ideal, da die Creme schon einzieht und antrocknet und Dein Kind demnach nicht sofort mit Sand "paniert" ist, welches auch zur Folge hat, dass die Creme schneller abreibt. Ein wasserfester Schutz ist ein Muß; hält das Badewasser und den Schweiß aus. Dennoch muss spätestens nach zwei Stunden der Cremeschutz erneuert werden. Die Sonnenterrassen sind besonders zu schützen. Als LSF reicht 25-30; habt Ihr ein sehr hellhäutiges Kind, dann darf es auch ein höherer Schutz sein. Ein textiler Sonnenschutz kann das teilw. lästige Cremen, gerade bei wilden kleinen Kerlen, seltener werden bzw. sogar ganz ablösen. Je dunkler und dichtgewebter ein Baumwollstoff ist, desto UV Strahlen resistenter ist er. Oder aber Ihr besorgt Euch wirklich UV-Schutz Kleidung, die erfreulicherweise zum Saisonende auch reduziert angeboten wird z.B. auch bei Jako O, Walz etc. Als Kopfsonnenschutz ist die Anschaffung einer UV Kappe mit Nackentuch, die ggf. mitwächst, ideal. Eine Sonnenbrille ist gut, aber eben nicht immer praktikabel. Zum Fixieren der Kindersonnenbrillen gibt es auch solche, die mit Gummiband gehalten werden. Auch gesehen bei Jako O oder Walz?! Aber ein guter schattenspendender Schirm der Kappe ist ebenso ausreichend. Blinzelt Euer Sohn viel oder kneift die Augen oft zusammen, dann ist die Sonnenbrille angesagt. Solange die Brille UV Schutz CE aufgedruckt hat, muss es keine vom Optiker sein. Der Vorteil dort; er passt die Brille kopfgenau an. Wenn Ihr die Autofahrt einrichtet, dann bringt den Sitz so an, dass entweder der Beifahrer das Kind gut erreichen kann; im Idealfall nicht genau hinter ihm oder aber einer von Euch setzt sich, bzw. kann es dann tun, neben den kleinen. Für eine längere Autofahrt ist es immer spannend, wenn man ein neues Spieleug aus dem Gepäck zaubern kann. Das kann ein Bilderbuch sein, eine Zaubertafel, ein neues Auto, Klebepads für die Fensterscheibe o.a. Solche Dinge überbrücken Durststrecken... Auch sollte das Spielzeug so arrangiert werden, dass der kleine es selbst gut erreichen kann. Ich fand eine Muttererfindung toll, die mit Schlüsselbändern sämtliches angebunden hat und es über das Kopfteil des Vordersitzes angebracht hat oder einfach am Haltegriff an der Decke. Wir polstern immer den Fußraum vorm Kind gut aus, damit wir uns beim Spielzeugaufheben nicht allzu tief bücken müssen. Hat sich bewährt :-). Und achtet auf einen guten Sonnenblendeschutz im Kinderbereich. Als weiteren Tipp: Einfach mal nach familienfreundlichen Raststätten beim ADAC für Eure Route nachfragen. Denn so kann eine Pause wirklich Pause werden, ohne dass man ewig Angst um sein Kind haben muss, weil es keine kindersicheren Bereich gibt und das Kind sich ausserdem gut und ausreichend bewegen kann. Als Kennzeichnung für meinen Sohn benutze ich einen simplen Schlüsselanhänger, der allerdings von aussen nicht leserlich einsehbar ist und schreibe Namen, Adresse, Tel. und Autokennzeichen auf bzw. bei Flügen/ Fährfahrten die Route. So erhoffe ich mir, dass ihn jemand im Falle dessen identifizieren kann. Das ganze kann man auch aus Papier basteln und in der Mitte knicken. Die eine Hälfte wird dann einfach über die Daten geknickt und am Ende vorsichtig mit Kleber fixiert. Dann ein Bändchen durch und an der Gürtelschlaufe anbringen... Also, dann viel Spaß bei den Vorbereitungen wünscht Katrin
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