Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist 22 Wochen alt und trinkt seit ca. 1 Woche nicht mehr so gut. Ich stille voll. Er trinkt meist so gegen 18 Uhr, um 19:15 kommt er ins Bett, dann schläft er meist bis zwischen 2 oder 4 Uhr morgens ich stille ihn dann und früh um ca. 7 Uhr. Da kommt er dann seit 4 Tagen alle 1 1/2 bis 2 Stunden bis mittag, dann können auch mal 3 Stunden dazwischen liegen. Er hat sonst immer ca. 5 Minuten getrunken, jetzt dreht er sich nach 3 Minuten weg und will an die Seite nicht mehr hin, an der anderen das gleiche. Will ich ihn dann noch mal an die erste legen, geht er da schon gar nicht mehr hin. Wenn ich ihn zwischendurch mal anlegen will, da ich nicht weiß, ob die Milch noch ausreichend ist, will er nicht. Wenn ich ihn auf dem Arm hab, kriecht er fast in mich rein. Ich leg ihn dann an und er ist wie ein Geier, trinkt aber, wie oben beschrieben. Vorher z.B. bei Papa auf dem Arm, keine Anzeichen für Hunger. Sein Stuhlgang ist momentan meist etwas zäh, aber zwischendurch auch mal flüssig. Auch hat er sonst immer bis vor 2 Wochen vormittags 1 1/2 Stunden, nachmittags 2 1/2 Stunden und dann noch mal eine dreiviertel Stunde geschlafen, jetzt früh zweimal eine dreiviertel Stunde, mittags ca. 2 Stunden mit vielen Unterbrechungen. Abends dann noch mal eine halbe. An was kann das liegen? Ist die Milch zu wenig? Aber öfter lässt er sich nicht anlegen. Vor 4 Wochen hatten wir Impfung und da wog er 6560 g. Gestern hab ich ihn mal gewogen auf unserer Personenwaage. Zugenommen hat er nicht. Er hatte ein Entlassgewicht von 2500g. Außerdem dreht er sich seit 2 Wochen nicht mehr und zieht auch seine Beine nicht mehr unter seinem Po, als wolle er krabbeln. Wie kann das zusammen hängen? Vielen Dank schon mal für ihre Mühe. Liebe Grüße Nicole
Liebe Jannis, Dein kleiner Mann hat momentan unwahrscheinlich viel mit sich selbst zu tun! Es bahnt sich gerade eine grosse Wende an bzw. sie ist schon voll in Aktion. Dein Sohn entwickelt sich. Ich finde die Vorstellung sehr bildhaft, dass ein Säugling mit etwa sechs Monaten quasi wie einekleine Raupe aus einem geschützen Konkon schlüpft und sich wie ein Schmetterling freier und selbstständiger in der Weltgeschichte umsehen darf. Wenn da nicht die Scheu wäre vor dem NEUEN und die eigene Überwältigung vor dem eigenen Können. Die Kinder sind oftmals fahrig, unkonzentriert. Das Schlafverhalten gerät durcheinander, das Trinkverhalten ebenso.... Die Idee eine Flasche zu geben halte ich auch zu verfrüht, da Dein Sohn nicht wirklich abgenommen hat, sondern sich gestreckt hat; das Gewicht verteilt sich dann quasi auf die Körperlänge. Jetzt heisst es natürlich wieder an Gewicht zunehmen... Bevor Dein Sohn aber die Flasche erhält und das Stillen dann u.U. verloren geht, sollte er lieber Nahrung vom Löffel erhalten. So kannst Du nebenher immer noch weiterstillen, der Milchbedarf reguliert sich oder Du kannst sogar Milch abnehmen und einfrieren für kommende Milchbreie. Und- Dein Sohn zeigt ja offenichtlich, dass er gerade ganz viel Nähe und Deinen Schutz braucht, um sich wohlzufühlen. Trägst Du ihn? Versuche es einmal, sofern der kleine Mann es toleriert. Oft "tanken" die Kinder so ihr Nähebedürfnis und können sich dann besser lösen, wenn es darauf ankommt. Also, stille zunächst weiter, gib Deinem Sohn eine harte Brotrinde zum Abkauen. Denn- die Zähnchen kommen und tun ihm wohl auch weh. Das Massieren der Zahnleisten mit einer Brotrinde ist daher schmerzlindernd, das häufige Trinken ein Trost und das unstete Schlafen kann zusätzlich eine Reaktion auf den unangenehmen Zahndurchbruch sein. Gib Osanit oder Chamomillakügelchen aus der Apotheke und schau, wie es damit geht. Ein hungriges Kind würde sich deutlich zu verstehen geben. Und eines hat Dein Sohn gelernt- er weiß ganz sicher, wo seine Nahrungsquelle ist. Wäre er hungrig, aber wollte keine Milch, dann würde er die Brust anschreien und sie wehement ablehenen. Aber das tut er nicht. Lass ihm Zeit und haltet aus :-)! Hast Du Bedenken, dann melde Dich bald wieder! Viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
Er ist ja erst 22 Wochen und wollte ihn mindestens 6 Monate voll stillen, gern auch etwas länger. Momentan greift er wie ein wilder nach seinem Löffel, wenn ich ihm die Tablette geben will oder nach allem Essbaren, was ich in der Hand halte. Aber wäre es jetzt nicht etwas früh für Beikost. Außerdem hab ich in den letzten 3 Jahren den Verdacht, dass ich Heuschnupfen habe, allerdings bei einem Test vor zwei Jahren ist nichts rausgekommen, dennoch hab ich ab Mai mit Schnupfen und dieses Jahr ab Juni zusätzlich noch mit juckenden Augen zu tun. Bei Allergien wird doch eh auf jeden Fall empfohlen, 6 Monate voll zu stillen. Wie sehen sie das? Liebe Grüße Nicole Vielen Dank schon mal für ihre Mühe.
Mitglied inaktiv
Heute waren wir beim Kinderarzt und da ist er gewogen worden. Er hatte vor drei Wochen bei der Impfung 6.240g gewogen und 63cm groß gewesen, jetzt wiegt er 6200g, aber ist 66 cm lang. Er hat mir gleich zur Flasche geraten, was ich aber nicht unbedingt möchte, da mein großer damals dann sich sofort abgestillt hat. (Hatte damals zu wenig Milch, er wollte auch nicht öfter angelegt werden.). Jedenfalls bin ich der Meinung, dass ich nicht zu wenig habe, wenn er sich weg dreht, kommt noch viel raus. Er trinkt aber nicht mehr, er steckt nur ständig die Finger in den Mund. Außer dass es unten ganz weiß ist, ist von Zähnen nichts zu sehen. Bin etwas ratlos.
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