Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Kopfsturz

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Frage: Kopfsturz

Mitglied inaktiv

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Liebe Katrin, mein Sohn (16 Monate) ist heute Morgen (20.8.) aus ca. 25 cm Höhe (Stufe) auf die Stirn gefallen (draußen, auf Pflastersteine). Es gab ein schlimmes "Pock"-Geräusch und er hat erst mal ziemlich schlimm geweint. Ich bin sofort mit ihm zu unserem Kinderarzt gefahren, der dann meinte, ich solle ihn gut beobachten und bei Erbrechen in die Kinderklinik fahren. Mein Sohn war dann aber heute Nachmittag schon wieder guter Dinge und verhält sich ganz normal - schläft auch nicht ungewöhnlich tief. Kann ich am Mittwoch wieder aufatmen, wenn bis dahin nichts weiter passiert ist, also kein Erbrechen, Taumeln oder ungewöhnliches Weinen oder Bewusstseinstrübung? Ist die Gefahr nach 24 Std. oder nach 48 Std. gebannt? Die einen sagen so, die anderen so... Und noch eine Frage: Ist die Stirn eigentlich empfindlicher oder eher stabiler als der Hinterkopf? Ich habe mal gehört, dass die Stirn unempfindlicher ist als z. B. der Hinterkopf. Vielen Dank im Vorraus für Deine Antwort! Gruß, Alexandra


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Urmel, nach 24h ist die größte Gefahr gebannt. Kinder, die offensichtlich Symptome einer "Hirnerschütterung" zeigen, werden auch in der Kinderklinik für 24h aufgenommen und entsprechend beoachtet. Ist dann kein Befund da, so dürfen sie nach Hause. Sollten dort allerdings Übelkeit, verstärkte Müdigkeit, Weinen/Wimmern etc. auftreten, muss das Kind wieder in die Klinik. Zum Glück sind Kinder selbst oftmals die besten Parameter, um festzustellen, ob ein Unfall sehr ernsthaft oder behutsam verlaufen ist. Beim Säugling kann ich nachvollziehen, dass der Hinterkopf u.U. weniger widerstandsfähiger ist. Denn- je nachdem wie das Kind aufkommt, kann es auf einen noch nicht vollständig verschlossenen Fontanellenanteil fallen und von daher direkter das Gehirn verletzen. Der Schädelbereich ist großflächiger knöchern. Dennoch- ein Sturz im Säugling-bzw. Kleinkindalter sollte immer sehr gut beobachtet werden!!! Viele Grüße von Katrin


Mitglied inaktiv

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Hallo, Ich bin zwar kein Mediziner, aber als meiner Tochter (da war sie 3Monate) das mal passiert ist und ich sie in die Kinderklinik gebracht habe, wollten sie sie 24h zur Beobachtung da behalten mit der Begründung, dass in den allermeisten Fällen in den ersten 24h die Folgererscheinungen auftreten. In ganz seltenen Fällen erst nach 48h. Ich denke, dass du ganz unbesorgt sein kannst. Ich bin übrigens nach 6h wieder heim, weil ich "gewußt" hab, dass alles wieder in Ordnung war und sie die "alte" war. Liebe Grüße Suse


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