Rund um die Erziehung

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Geschrieben von stetibi am 13.10.2006, 21:54 Uhr

Wer hat Phantasie hier?

Ich kaue immer noch an (naja, nicht sooo schlimmen) Schlafproblemen mit Sohn (3): Nächtliche Besuche im Elternbett, gegen die wir im Prinzip nichts haben, und eigentlich sogar mögen ... die uns aber leider oft den eigenen Schlaf rauben. Mein Kleiner wird jede Nacht 1x wach und fürchtet sich in seinem Zimmer und kommt zu uns.

Heute erzählt er mir vor dem Einschlafen, der XX und der YY aus dem Kindergarten hätten erzählt, es seien Dinosaurier und böse Hexen nachts bei ihnen im Zimmer gewesen. Und dass die auch zu ihm kommen und ihn fressen wollen. Und dass er deswegen heute nacht wieder in unser Bett kommt. "Bei Mamas und Papas kommen die nicht!"

Na Mahlzeit.
Mein Sohn fürchtet sich sogar vor dem Nikolaus. -Hexen, Feen, Gespenster etc. - von solchen Sachen erzähle ich schon gar nichts, weil ich meinen Sohn kenne. Damit hat er es wirklich nicht. Aber er kennt es jetzt alles aus dem Kindergarten (ist ja auch ok. und bleibt nicht aus) und es beeindruckt ihn wahnsinnig - und schürt natürlich unsere Probleme hinsichtlich Schlafsituation ....

Wie kann ich dem bloß entgegentreten und ihm die Angst nehmen?

Wenn ich ihm erkläre, es gibt gar keine Gespenster/Hexen etc. wird er sehr böse und enttäuscht - weil ich ihm nicht glaube! Leider ein schlechter Ansatz.

Also will ich darauf eingehen und mir etwas ausdenken, wie man Hexen und Gespenster und Dinos aus dem Kinderzimmer verbannt.
Aber ich hab keine Phantasie in dieser Beziehung!!!!

Hat jemand einen Tipp?
Ich freu mich über viele Vorschläge.

LG, Stefanie

 
22 Antworten:

Naja, ...

Antwort von raphael04 am 13.10.2006, 22:07 Uhr

Hallo,

klingt ja trotz aller Dramatik irgendwei süß ;-)

Das Problem ist nur, daß man ja Hexen, Feen, Monster und Dinos nicht mit den gleichen "Waffen2lagen kann ...

Spontan sind mir gegen allerlei "Fabelwesen" entweder ein sogenannter Traumfänger (die Funktion kann man ja mal kurzfristig umwandeln) oder eine einfache Holzdosen-Spieluhr eingefallen. Nach dem Motto: man klappt die Dose auf, die Melodie lockt alle Geister etc. aus ihren Verstecken, Dose zu, Geister gefangen, Mama entsorgt diese in die Nachtluft ... oder so eben ...

Gegen Dinoangst hilft wohl nur ein Besucht im Naturkunde- oder archäologischen Museum, was mit 3 Jahren sogar ziemlich interessant sein dürfte (wenn man als Eltern nicht gerade völlig gelangweilt nebenherschlurft *g*)

LG ... Marion

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Bitte die grauenhaften Schreibfehler ...

Antwort von raphael04 am 13.10.2006, 22:09 Uhr

versuchen, zu verdrängen ;-)

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Ich hab den ultimativen Tipp

Antwort von tina11 am 13.10.2006, 22:10 Uhr

Laß ihn doch in dein Bett, er ist noch so klein.

Meine Tochter ist fast 6 Jahre und kommt noch fast jede Nacht.

Und weißt du was: wenn sie mal nicht kommt, werde ich wach und kann nicht mehr richtig schlafen, sie fehlt mir dann.

Irgendwann fühlen sie sich selbst zu groß, um zu Mama und Papa ins Bett zu kommen.

Wie könnstes du ihm aber die Angst vor allem möglichen nehmen?
Vielleicht inspizierst du mit ihm zusammen vor dem schlafengehen erst einmal das Zimmer, das hat meine Mama mit mir immer gemacht. Unters Bett, in die Schränke, überall wird nachgesehen, ob sich niemand versteckt. Danach werden die Fenster fest verschlossen.

Hat er ein Nachtlicht? Das kann auch sehr hilfreich sein.
Bei etwas ängstlichen Kindern sollte auch die Gute-Nacht-Geschichte sorgfältig ausgewählt werden.

Wenn er euch beim schlafen im Elternbett stört, kannst du event. eine Alarmanlage installieren (eine Glocke am Nachttisch, die der Junge betätigen kann, wenn er Angst bekommt)
Dann kannst du an sein Bett und ihn beruhigen und vielleicht bei ihm bleiben, bis er wieder schläft.

Hmm, also mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein, ich werde aber noch ein wenig drüber nachdenken.

LG, Tina

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Re: Ich hab den ultimativen Tipp

Antwort von stetibi am 13.10.2006, 22:19 Uhr

Haben wir alles schon gemacht: Schränke inspiziert (ob kein Monster drin ist). Fenster und Luken dicht. Jalousie unten (dass keiner rein kann) / Jalousie oben (dass er raussehen kann).

Und nachts ein Licht brennen lassen ist doch ganz klar!

Ich würd jeden Zirkus mitmachen, nur damit mein Kleiner sich sicher fühlt und in seinem Bett bleiben kann.

S.

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Re: Ich hab den ultimativen Tipp

Antwort von SusanneZ am 13.10.2006, 22:20 Uhr

Stellt doch sein Bett in euer Zimmer bis er so viel Selbstsicherheit aufgebaut hat, dass er keine Angst mehr hat.

Falls das gar nicht möglich ist, dann würde ich am Abend irgendein Wassersprüher mit Duftanreicherung nehmen und erklären, dass dadurch sich die ganzen Gespenster,... verziehen.

Oder ein Moskitonetz über ihn spannen, sodass die Geister nicht zu ihm ins Bett können.

ABER: Das halte ich alles für Notlösungen - denn mit jeder Gegenhandlung bestätigt man ihn in seiner Angst. Ohne diese fühlt er sich allerdings widerrum allein gelassen und nicht ernst genommen. Von daher denke ich, solltet ihr sein Bett vorerst in euer Schlafzimmer stellen, damit er sich wieder sicher und geborgen fühlt. Dadurch wird er wieder zunehmend selbstsicherer werden und irgendwann den Wunsch äußern wieder allein in seinem Zimmer schlafen zu wollen.

LG

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Re: Ich hab den ultimativen Tipp

Antwort von stetibi am 13.10.2006, 22:24 Uhr

Ja, klingt logisch.

Dort schlief er auch bis 2.

Und dann zog er auf seinen eigenen Wunsch hin (!) in sein eigenes Zimmer. Wäre das jetzt nicht wieder ein Rückschritt?

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von ny152 am 13.10.2006, 22:29 Uhr

stellt ein reisebettchen neben euer bett, in das er krabbeln kann, wenn er nachts zu euch kommt. dann hat er eure nähe und ihr werdet nicht im schlaf gestört durch ein herumwälzendes kind.

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Re: Ich hab den ultimativen Tipp

Antwort von ny152 am 13.10.2006, 22:32 Uhr

nein, das wäre kein rückschritt. zumindest nicht in den augen des kindes, nur in denen der erwachsenen.

dr. posth sagt, dass kinder ab 3-4 (also manche eben erst mit 4) gerne und freiwillig in ihrem zimmer schlafen. vorher wollen sie zumeist die nähe der eltern (ausnahmen gibt es natürlich).

im grunde deckt sich das auch mit entwicklungspsychologischen erkenntnissen, dass kinder ab genau diesem alter in der lage sind, aufkommende gefühle wie angst oder unbehagen selbst zu regulieren. vorher geht das nicht, deshalb die zuflucht in der nacht zu den eltern.

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Re: Ich hab den ultimativen Tipp

Antwort von SusanneZ am 13.10.2006, 22:35 Uhr

Denke nicht, dass das ein Rückschritt wäre. Er kommt ja sowieso zu euch. Versuch es doch mal (frag vielleicht vorher, ob er sich dann nachts besser fühlt). Ich denke, das ist das, was er jetzt braucht. Wichtig ist natürlich, dass ihr ihm das so vermittelt, als wäre das absolut kein Problem und normal...

LG

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P.S.

Antwort von SusanneZ am 13.10.2006, 22:44 Uhr

Und lieber einmal durch Umquartierung kurz ein Stück Selbstbewusstsein verlieren (nämlich falls er es als Rückschritt sieht), um anschließend wochenlang geborgen schlafen zu können und dabei einiges wieder an Selbstbewusstsein zu sammeln. Als wochenlang mit immer wieder aufkommenden Ängste konfrontiert zu werden und dadurch mehrere Stücke an Selbstbewusstsein zu verlieren (mit jeder Angst spürt er seine geringe Selbstständigkeit und das Festhängen an euch --> das stört die Loslösung von den Eltern und die Selbständigkeit --> das führt zu mangelnden Selbstbewusstsein). Ich denke, der Profit liegt bei ersterem weitaus höher.

LG

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von tina11 am 13.10.2006, 22:47 Uhr

Die Idee mit dem Reisebettchen (oder dem eigenen Bett) in eurem Zimmer finde ich sehr gut.

Berichte mal, was du nun machst.

LG, Tina

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von Kalogo am 13.10.2006, 22:54 Uhr

Hallo Stefanie,

diese Phase hatten ähnlich zumindest meine 3 Großen. Meine Erfahrung : Mit einem 3 Jährigen kann man schwer diskutieren bzw. ihm/ihr etwas erklären, gerade zur Nachtzeit ;-)

Bei uns war es ein regelmäßiges Ritual, daß ich abends die Gespenster etc. laut herausgebeten habe; "Alle Mann jetzt mit mir kommen" oder so ähnlich.

Für uns war es die beste Lösung, die Phantasien der Kinder einerseits ernst zu nehmen; also nicht zu erklären - s.o. - ,daß es die Wesen gar nicht gibt (bei Vorlsesegeschichten "will" man dann ja wieder, daß die Zwerge sich in die Phantasiewelt hineinversetzen ;-).
Andererseits aber habe ich auch bewußt darauf verzichtet, das Zimmer regelrecht nach den Wesen abzusuchen. Denn ich wollte die Kinder in ihrer Angst auch nicht bestärken.
Diese diversen Wesen waren ganz normale - tagsüber nicht furchteinflößende - Zeitgenossen, die aber nachts in den Schlafzimmer nicht gerne gesehen waren und daher hinausmußten.

So ging es bei uns sehr gut; die Kinder sind jedenfalls beruhigt eingeschlafen und nachts nur sehr selten zu uns gekomen.

Nr. 4 hatte solche ängstliche Anwandlungen übrigens nie ... vielleicht, weil er nie alleine geschlafen hat ? (nach dem Auszug bei uns mit Nr. 3 in einem Zimmer)
Das scheint auch zu belegen, daß es die beste Möglichkeit sein könnte, die Kinder bei den Eltern schlafen zu lassen. Dagegen habe/hätte ich auch gar nichts. Es war bei uns nur kaum durchführbar, da es eigentlich immer ein Baby in unserem Schlafzimmer gab ;-)

Gruß und ruhige uns beruhigte Nächte für Söhnchen und Euch !
Julia

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von stetibi am 13.10.2006, 22:58 Uhr

Die Idee mit der Schlafmöglichkeit im Elternschlafzimmer außerhalb von unserem Bett ist sehr gut, darauf bin ich noch gar nicht gekommen.
Das kann aber auch nur eine vorläufige Übergangslösung sein (deren Dauer er selbst bestimmen kann).

Was mach ich jedoch mit seinen Schreckensgestalten? Was kann ich tun, dass er die in den Griff kriegt?

Oder einfach nur abwarten ?

LG, S.

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Mit den Schreckensfiguren direkt...

Antwort von SusanneZ am 13.10.2006, 23:15 Uhr

...würde ich gar nix machen. Das einzige was du machen kannst, ist sein Selbstvertrauen/ sein Selbstwertgefühl im Alltag zu steigern und deine Sicherheit vermittelnde Nähe zu geben (und/oder die einer anderen Bezugsperson). Dadurch wird er sich von selbst bei ausreichender Steigerung des Selbstvertrauens nicht mehr vor ihnen fürchten, denn er fühlt sich dann ihnen gewachsen oder gar stärker :-)

Etwa mit 4 Jahren ist das Grundgerüst für das Selbstbewusstsein fertig "gebaut", von daher kann man ihn bis dahin nur die Sicherheit geben, die er benötigt und ansonsten konsequent sein Selbstwertgefühl wachsen lassen bzw. aktiv fördern.

LG

P.S.: Wie gesagt, gehtst du auf die Figuren ein, bestätigst du ihn in seiner Angst. Tust du es nicht, dann fühlt er sich nicht als Person ernst genommen. Beides also blöd. Allerdings stimmt es, dass du ja irgendwie auf die "Monster" eingehen musst, wenn er damit zu dir kommt. Von daher würde ich das wie folgt machen: zeigen, dass du ihn beschützen kannst (du bist also stärker als jedes Monster ;-)) und zeigen, dass du ihm zutraust auch so ein starkes Kerlchen zu sein (aber Vorsicht: nicht drängen, sag einfach "Du wirst sehen, irgendwann schlägst du die mit links." und steiger sein Selbstbewusstsein im Alltagsgeschehen)

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von Micks am 13.10.2006, 23:24 Uhr

Ich habe mit meinem kleinen Racker einen " Zauberstab" gebastelt, der liegt neben seinem Bett, und wenn er Angst bekommt, kann er den nehem und die Monster verhexen. Klappt super

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von Danny mit Max am 14.10.2006, 7:55 Uhr

Hallo, in der neuen "spielen und lernen" Zeitschrift gibt es genau darüber einen tollen Artikel. Die Kigas haben diese Zeitschrift oft im Abo. Bei uns liegt sie sogar in der Bücherei aus.

LG
Danny.

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Bei uns wohnt ein Schutzgespenst im Schrank!

Antwort von Svenni am 14.10.2006, 9:36 Uhr

Tja, und das ist nämlich ein gaaanz nettes Gespenst - so wie Hui Buh - und es hat unsere Tochter schrecklich lieb. Es ist für Kinder unsichtbar, denn sie sollen sich ja nicht beobachtet fühlen ;-) Mein Mann und ich können es aber manchmal sehen und unserer Tochter dann sagen: "Du bist ja gar nicht allein, Dein Schutzgespenst hat sich gerade zu Dir gekuschelt!" Oder: "Nun lacht sich Dein Gespenst gerade kaputt, weil Du Angst hast - schließlich passt es auf Dich auf!".
Und dann ist alles gut :-)))
Tagsüber schläft es im Schrank, unsichtbar na klar, damit es nachts fit ist.

Bestimmt finden manche Kinder das dann noch gruseliger. Unsere Tochter aber hat ihr Schutzgespenst bereits sein 2 Jahren (sie wird im Januar 5) und es ist ihr ein richtiger Freund geworden.

LG Svenni

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von KerstinGla am 14.10.2006, 10:13 Uhr

Hallo,

klingt fast, als hättest Du unseren Sohn beschrieben (ist jetzt 3,5 jahre alt). Was haben wir nicht alles versucht, aber in seiner kleinen Welt gibt es nun mal Monster und Dinosaurier, das muss man dann halt ernst nehmen.
Wir haben es übrigens auch mit Naturkundemuseum versucht, war ein ziemlicher Schuß nach hinten, denn das Abstraktionsvermögen, dass da nachgebaute Dinos und Dinoskelette stehen, es aber keine echten mehr gibt, das besitzt er einfach noch nicht.
Wir haben ihn jetzt in die andere Richtung bestärkt: Mit Rittergeschichten, wo der Ritter halt den bösen Drachen besiegt zum Beispiel. Und es gibt ein nettes Buch "Drachengeschichten zum Vorlesen", in dem die meisten Drachen aber ganz lieb sind :). Zudem hat er auf einem Ritterfest ein Schwert bekommen. Und seitdem klappt das viel besser, er fühlt sich stärker und sicherer und an extremen abenden verlangt er sein Schwert und legt es neben sich ins Bett. Und wenn alle Stricke reißen, dann weiß er, dass er gerne immer zu Mama und Papa kommen darf :).
Und so langsam hab ich das Gefühl, haben wir die Phase ganz gut überwunden und unser Sohn hat jetzt ein ganzes Stück mehr Selbstbewußtsein (was bei ihm auch wichtig ist / war, da er so ein kleines Sensibelchen ist).

LG
Kerstin

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Re: Wer hat Phantasie hier?

Antwort von patundced am 14.10.2006, 16:30 Uhr

Ich habe damals ein Bild mit Symbolen gemalt, was die Zutaten für ein Zauberspray zum Vertreiben von Geistern, Hexen etc. enthält. Das haben wir dann "gemixt" und ich habe es jeden Abend unter´s Bett, in den Kleiderschrank, unter die Bettdecke, in die Zimmerecken, an die Decke etc. gesprüht. Manchmal musste ich nochmal rein, weil ich eine Ecke "vergessen" habe. Und dann hat mein Sohn schön und ruhig geschlafen, dazu haben wir immer ein Abendgebet aufgesagt, damit der liebe Gott und seine Engel und die liebe Fee ihn beschützen. Ausserdem ist in dem Träumesand vom Sandmann auch ein Monsterweggehzauber enthalten. LG Pat

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habe die Antworten nicht gelesen habe aber folgende Meinung dazu:

Antwort von Birgit67 am 14.10.2006, 17:09 Uhr

was Zauberer, Hexen usw. betrifft: Meine Söhne sind da weniger besorgt, aber als die Sache aufkam haben wir zum einen erst mal das ganze Zimmer abgesucht ob wir was sehen, dann habe ich einen Mutterzauberbann darüber gelegt und solange wir Eltern in der gleichen Wohnung sind, ist dieser Spruch gültig und vor allem kommt sowieso niemand an der Mama vorbei, weil Mamas ja immer aufwachen wenn irgendwas ist.

Das Durchschlafen habe ich an meine Söhne druch Aufkleber geschafft, d.h.: Für jede verbrachte Nacht im eiegenen Bett gab es einen Aufkleber nach 10 Stück gab es eine kleine Überraschung z.B. ein kleines Schleich-Tier oder sonst was kleines aus dem Spielwarenladen. meine Söhne durften aber nach mir rufen und ich kam auch wenn sie aufwachten, waren sie aber davon zu überzeugen dass sie im Bett bleiben gabs den Aufkleber. Nach 50 Aufkleber habe ich dann erwartet dass ich nicht mehr geweckt werde um mir zu sagen dass sie mich lieb haben sondern nur wenn was wirklich wichtiges war wie z.B. aus dem Bett fallen oder Durst oder Klogehen, ansonsten gab es keine Aufkleber nur noch für eine ungestörte Nach meinerseist und nach 100 Aufkleber wird ein grosser Wunsch erfüllt beim Grossen war es ein Roller beim Kleinen die Drachenburg von Playmobil die sie dann auch bekamen denn nach 100 Aufklebern ist das Durchschlafen eigentlich so gut wie normal.

Es hat funktioniert.

Gruss Birgit

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Jetzt wird aber geschlafen.....

Antwort von 11i am 14.10.2006, 19:02 Uhr

Hallo!

Meine Tochter hatte auch so eine Phase. Sie kam jede, jede nacht. Manchmal habe ich sie rüber getragen. Irgendwann habe ich dann dieses Buch gekauft. "Jetzt wird aber geschlafen" von B. Spathelf und S. Szceny (oder so ähnlich). In dem Buch konnte das Kind auch nie schlafen, weil es sich vor den Monstern im Kinderzimmer fürchtete. Bis der Bruder ihr dann die Zaubermaus gegeben hat. Die vertreibt nämlich alle Monster....

Und die Maus gibts zum Buch dazu.

LG, Elfi

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Nun ja....

Antwort von mamaj am 16.10.2006, 8:59 Uhr

Es gibt keine Hexen, Monster, Zauberer...warum sollte man denn in Schränke etc. schauen um sie zu finden?

Das wiederspricht sich und deshalb habe ich es nie gemacht. Ich habe immer gesagt, wenn sie denke da ist was oder jemand im Schank, dann sollte sie selber nachschauen...ich würde auch in der Nähe bleiben.
Wäre ich der Ansicht da wäre jemand, der nicht dorthin gehört, im Kinderzimmer, dann würde ich sie doch niemals dort ins Bett bringen.

Ich habe auch nicht den ultimativen Tip, denn wir haben von Anfang an darüber gesprochen, dass diese Figuren nur erfunden sind.
.......Menschen erfinden solche Figuren, genau so wie Elfen, Feen etc. um Geschichten zu erzählen.
Die lieben, freundlichen Figuren für die schönen Geschichten z. B. zum einschlafen, die andern Figuren für Gruselgeschichten.

Die Dinosauriere sind ausgestorben und vor allem...sie passen einfach nicht in ein Zimmer, wo sollten sie sich denn verstecken? ;-)

Ich habe mal meiner Tochter geantwortet, nachdem sie mich gefragt hat, ob in ihr Zimmer auch Hexen kommen könnten:
Hexen? Glaubst du wirklich das Hexen zu uns kommen? Die kennen doch deine Mutter ;-)!!

Für unsere Tochter bin ich, vor allem nach den ganzen Bibi Blocksberg Geschichten, die größte Hexe schlechthin.... ;-) Wie sonst könnte ich ohne dabei zu sein "sehen", dass sie sich die Zähen nicht ordentlich, mit Sanduhr, geputzt hat ;-) ?

LG
mamaj

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