Christiane Schuster

Was mache ich falsch?

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo,
Mein Sohn benimmt sich seit einer Woche richtig daneben.
Sein Lieblingswort ist NEIN und egal was man ihm sagt tut er nicht.
Beim essen habe ich ihm ein Glaß Wasser hingestellt und seine Flasche mit Saft, er wollte aber Zitronensprudel haben und hat mein Nein nicht akzeptiert ( der Zitronensprudel war übrigens leer und das sagte ich ihm auch) er lief also in die Küche hat sich eine leere Saftflasche geschnappt und die zu Boden gefeuert!
Zur Strafe musste er in sein Zimmer!
Das ist nur ein Bsp. Von vielen, wen er was nicht bekommt schreit er rum, schmeißt Dinge durch die Gegend usw.
Ich bin mit meinem Latein am Ende und gebe mir die Schuld an seinem Verhalten!
Vlt. Lasse ich ihm zu viel durchgehen.
Ich muss dazu sagen er ist ein Trennungskind und pendelt immer zwischen mir und seinem Papa.
Außerdem funkt seine Oma (väterlicherseits) immer in die Erziehung!
Bei ihr darf er ziemlich viel!

Was kann ich nur tun?

Liebe Grüße nadine

von Püppi 88 am 22.02.2013, 13:17 Uhr

 

Antwort auf:

Was mache ich falsch?

Hallo Nadine
Da Omas generell eine Sonderstellung haben, die Kleinkinder von ca. 3 Jahren (?) bereits sehr gut unterscheiden können von den Grenzen und Regeln, die sie im Elternhaus einzuhalten haben, rate ich Ihnen sich nach Möglichkeit mit dem Papa Ihres Sohnes abzusprechen und sich in wichtigen Eckpunkten Ihrer Erziehung zu einigen.
Da Sie vermutlich Beide Ihren Sohn lieben können Sie nur dann bei ihm eine sichere Orientierung erreichen.

Bitten Sie Ihren Sohn um Etwas, begründen Sie es möglichst auch KURZ. Kommt dann ein Grenzen, bzw. Ihre Reaktion testendes Nein, reagieren Sie mit einem ebenso bestimmten Doch, weil...
Handelt er dann wütend, indem er z.B. eine Saftflasche durch die Gegend wirft, wird er zur nächsten Mahlzeit gar nichts zu trinken bekommen!

Bevor Sie ein wirklich notwendiges Nein zu ihm sprechen müssen versuchen Sie einmal den Ehrgeiz Ihres Sohnes zu wecken mit Fragen wie z.B.: " Schaffst du es schon dich alleine auszuziehen (alleine aufzuräumen,...) oder muss ich dir dabei noch helfen?" Ggf. werden Sie ohne weitere Worte zu verlieren dann auch helfen müssen oder aber, Ihr Sohn erhält für sein selbstständiges Handeln ein großes Lob.

Viel Erfolg, liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 22.02.2013

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