Prof. Dr. med. Serban-Dan Costa

Ernährung in der Schwangerschaft

Prof. Dr. med. Serban-Dan Costa

   

 

Komme nicht klar

Sehr geehrter Herr Professor Costa,

irgendwie komme ich überhaupt nicht klar mit den Richtwerten.
Ich tue, was der Diabetologe sagt, komme damit auf etwa 3 mg Vitamin A am Tag, was gerade so ok zu sein scheint.

An Vitamin E sollten es mindestens 35 mg aus der Nahrung sein, wenn ich es in die Software eingebe, mit der ich die Nährwerte für den Diabetes berechnen soll.
Von Femibion hat mir bisher niemand abgeraten, wobei 25 mg Vitamin E zusätzlich dort drin sind.

Ich weiß gar nicht, wie man wenig Vitamin E zu sich nehmen soll. Im Diabetesratgeber steht fettiger Joghurt, Schokolade mit Nüssen oder Mandeln, Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen etc. .
Ich bin wegen des Vitamin A von Butter auf Rapsölmagerine umgestiegen, was Vitamin E-technisch wohl ein riesen Fehler ist.

Jetzt habe ich das ja schon die halbe Schwangerschaft so gemacht. Ich wüsste auch für die letzten 5 Wochen gar nicht, wie ich was anders essen sollte und trotzdem genug BE am Tag essen soll.

Ich habe das Gefühl, dass es egal ist, was ich tue, es ist falsch.

Wie gehe ich jetzt mit den mindestens 55 mg Vitamin E pro Tag für mein Baby um, die es die ganze Zeit bekam?

von Cissie am 01.11.2018, 18:08 Uhr

 
 

Antwort:

Komme nicht klar

Eine Vitamin E-Überdoseirung ist so gut wie unmöglich, wenn man sich ganz normal ernährt. Wenn Sie sich danach richten, was Ihr Diabetologe empfiehlt, brauchen Sie ansonsten nichts anderes zu tun. Beim Diabetes kommt es in erster Linie darauf an, sich ausgewogen zu ernähren und keine erhöhten Blutzuckerwerte zu haben. All das erfüllen Sie ja.

Wenn Sie sich vitaminreich ernähren, besteht kein Grund, mehr Vitamine in Tablettenform zu sich zu nehmen. Bitte sprechen Sie Ihren Diabetologen darauf an - er ist der einzige, der Sie gut kennt und weiß, wie die Laborwerte im Blut sind und Sie am besten beraten kann.

Das Gefühl, alles falsch zu machen, haben viele Menschen... Nach dem, was Sie mir schreiben, glaube ich eigentlich, dass Sie alles richtig machen. Wie kommen also auf einen gemeinsamen Nenner ? Wollen Sie etwa behaupten, dass ich nicht Recht habe ?! Hüten Sie sich davor....

von Prof. Dr. med. Serban-Dan Costa am 04.11.2018

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