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Ohne Instagram raus aus Clique?

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Ohne Instagram raus aus Clique?

cereza

Hallo, Meine Tochter ist 14 Jahre alt, aus diversen Gründen habe ich ihr vor 2 Jahren alle Apps entzogen. (War heimlich stundenlang und auch nachts online ohne unser Wissen und hat sich schreckliches Zeug angesehen) Seitdem ging es gut bergauf. Mittlerweile ist es so, das die ganze Clique Instagram hat, und sie irgendwie „raus“ ist. Sie reden über Typen, die sie dort kennen gelernt haben, posten Bilder, kennst du den niedlichen Typ von Account xy…. Und so weiter. Meine Tochter war nun bei manchen Treffen gar nicht dabei, kann auch nicht mitreden, die anderen haben ihr bisher erklärt und sie auf den neusten Stand gebracht. Aber- Einmal sollte sie nun sogar auf Nachfrage nicht mitkommen. Große Preisfrage: Soll ich es wieder erlauben? Hilft Insta, die sozialen Kontakte wieder zu verbessern? habe Angst das sie wieder nicht damit umgehen kann- und das Instagram auch nicht hilft, wieder in der Clique zu sein, sondern sie höchstens noch vor Augen gehalten kriegt, wie das Treffen der anderen war.


Maxikid

Antwort auf Beitrag von cereza

Hallo, möchte sie den selber wieder insta haben? Was sagt Deine Tochter dazu? Das ist alles eine bescheidene Situation. LG


Mamamaike

Antwort auf Beitrag von cereza

Hallo, unser Sohn ist noch zu klein dafür, aber bei meiner Freundin war es so, dass ihr Sohn ohne WhatsApp "raus war". Sie haben dann denn Kompromiss geschlossen, dass WA auf dem passwortgeschützten Familientablet installiert wird und er das nachmittags zu Hause "unter Aufsicht" (wenn einer der Erwachsenen da war, und sie haben mit ihm darüber gesprochen, was gerade in den Unterhaltungen los ist) benutzen darf. Vielleicht ist das etwas für euch? Ich habe selbst Instagram, von daher kenne ich mich da etwas aus. Falls Du das auch installierst, kannst Du zB mit Deiner Tochter verabreden, dass ihr euch dort gegenseitig folgt und sie Dich nicht blockieren darf. Dann könntest Du sehen, wenn sie eine Story erstellt (verschwindet nach 24 Stunden wieder) oder einen Beitrag postet. Ich würde auf jeden Fall mit ihr reden und gemeinsam Regeln aufstellen, die für euch beide passen. Denn deswegen "raus" zu sein, kann ja ganz schön hart sein. Viele Grüße


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Mamamaike

Meine Lütte hat letztes Jahr im Juli, fast 15 Jahre, ihren Freund kennengelernt. Sie hat ihn angeschrieben. Das erste Treffen war dann aber erst nach 4 Monaten auf einem Hockeytunier (beide spielen in unterschiedlichen Clubs) Jetzt sind sie 6 Monate zusammen. Er ist gerade 17 geworden. Erste große Liebe bei beiden. Aber, als ich das mit Instagram herausgefunden habe (hatte da die ganze Zeit so eine Ahnung, dass die sich nicht erst beim Sport das erste mal gesprochen haben) war mich sehr mulmig. Hätte auch schiefgehen können. Aber, sie haben sich dann ja immerhin auf sicherem Boden getroffen. LG maxikid


Itzy

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Für meine Töchter würde ich es mit "Ja" beantworten. Es läuft tatsächlich viel darüber. Selbst meine 12.Jährige hat Insta. Da wacht allerdings die große Schwester über den Account. Die macht ne IT Ausbildung, ist also fit und es war Bedingung das sie alles einstellt und überwacht. So kann die Jüngere nichts ohne Wissen der Großen machen ohne das es gecheckt werden kann. Klappt gut. Wenn es Probleme in der Vergangenheit gab, macht konkrete Regelungen.


cereza

Antwort auf Beitrag von cereza

Klar, sie fragt mich seit geraumer Zeit, wann sie endlich wieder Insta haben darf. WhatsApp habe ich ihr immer gelassen. Eine Überwachung durch meine große Tochter wäre auch gesichert- und ich selbst habe auch Instagram, würde meinen Mädels aber nicht folgen wollen. Eine Freundin meiner Tochter hat übrigens 2 Accounts einen für die Eltern wo sie ab und zu ein braves Bild postet und einen richtigen, für Freunde… also ganz Safe ist das alles nicht. Ich will halt auch das Handy nicht kontrollieren. Damals habe ich Instagram (neben TikTok, was unser Hauptproblem war) direkt mit gelöscht, weil sie von irgendwelchen Typen nach ihren sexuellen Erfahrungen gefragt wurde. Sie hat darauf nicht reagiert, und gut, jetzt ist sie ja sogar nochmal 2 Jahre älter. Aber ich denke, ihr habt mich bestärkt, das wieder zu erlauben. Ich hoffe das ist die richtige Entscheidung


Sue_Ellen

Antwort auf Beitrag von cereza

Gut so! Es gibt nichts schlimmeres für einen teenie als ausgeschlossen zu werden!


kirshinka

Antwort auf Beitrag von cereza

Habt ihr schonmal über Umgang mit sozialen Medien gesprochen? Welche Gefahren gibt es? Was ist cybergrooming? Was ist ein digitaler Fußabdruck? Das Netz vergisst nichts. Was machen likes mit einem? Wie funktionieren Algorithmen? Wie funktioniert und was ist Werbung? Dass es regeln gibt (keine Bilder von Sich Posten, keine Adresse, Telefonnummer, Name..) Und natürlich kann man über das elterliche Smart phone alle Apps auf dem Kinder Smartphone einzeln und gebündelt Zeit-limitieren, off-Zeiten einstellen (ab 22:00), Inhalte blockieren. Natürlich muss man das als Eltern flankieren und langsam und von langer Hand reglementieren! Unbegrenzter Zugang ist in keinem Alter eine gut Idee! Aber für all das seid ihr ganz schön spät dran, wenn ihr das nie gemacht habt.


Dots

Antwort auf Beitrag von kirshinka

Natürlich kann man über Regeln sprechen, Nutzungsgrenzen vereinbaren, Zeitlimits setzen. Aber jede Form von Überwachung, wie sie hier teilweise empfohlen wird, wird über kurz oder lang sowieso durchkreuzt. Ich wundere mich, dass so viele Eltern an diesem Selbstbetrug festhalten, kein Teenager lässt sich auf die Dauer auf diese Art "an der kurzen Leine halten". Im Gegenteil, diese Kontrolle, die ja mit zunehmendem Alter im Prinzip immer weitreichender werden müsste, zerstört das Vertrauensverhältnis untereinander. Abgesehen davon, dass sich die allermeisten Eltern viel weniger auskennen als ihre Teens. Auch meine Kinder haben sich im Internet Dinge angesehen, von denen ich gehofft hätte, dass sie die nicht sehen oder sie mir besprechen. Auch vor der gesetzlich vorgesehenen Altersgrenze, gerade das ist ja oftmals der Reiz. Wer das komplett kontrollieren will, der schlägt eher die Tür zu, die noch offenstünde, um die Eltern einzuweihen, wenn Mist passiert ist. Deshalb bin ich absolut dagegen, Kindern oder Teens eine Mediennutzung zu verweigern, die sie zu Außenseitern machen, die in den Loyalitätskonflikt zwischen Elternhaus und Peer Group geraten. Denn am Ende gewinnt die Peer Group, und als Eltern steht man komplett außen vor und bekommt gar nichts mehr erzählt.


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Dots

Stimme Dots zum Teil zu....aber. Ich habe einen Teen, der rel. viel Freiheit hat, ohne Überwachung etc. Sie weiß, dass sie immer zu uns kommen kann, verbieten tun wir nicht viel....aber, sie erzählt trotzdem niemals nie etwas...erst wenn die Kacke am Dampfen ist Kommt zwar extrem selten vor (nein, sie hat dann kein Mist gebaut), aber das ist anstrengend. Das ist auch Typ abhänging. Ich kenne einen Teeen, JUnge 15 Jahre alt. Der Vater ist der reine Überwachungsstaat...trotzdem redet er mit seinen Eltern ganz offen über alle Themen, die es so gibt und auch über Dinge, die man evtl. eher mit Kumpels bespricht. LG


Dots

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Klar, Ausnahmen gibt's immer. ;-)


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Dots

Für meine Lütte ist ja auch die Frage, wie war Dein Tag die totale Überwachung. Und das sie ihren Freund eigentlich auf Insta angeschrieben und kennengelernt hat.....ich bin heute noch dankbar, dass das kein schlimmer Typ ist, hat sie mir bis heute nicht erzählt. LG maxikid


Dots

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Ich will gar nicht bestreiten, dass das auch Typfrage ist. Meine sind natürlich trotzdem sehr behütet aufgewachsen, aber ich habe ihnen auch vertraut. Trotzdem gab's Dinge, die sie auf gar keinen Fall mit mir teilen wollten, aber das gibt es umgekehrt auch. Sie wussten aber auch immer, wenn sie richtig Mist gebaut hatten, konnten sie kommen. Alles im Griff hast du als Eltern sowieso nie, auch wenn gerade in meinem Umfeld, das von Turbo-Müttern und Akademiker-Vätern mit riesenhohen Ansprüchen dominiert ist, oft das Gegenteil behauptet wird. Die Leute lügen sich aber in die Tasche.


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Dots

ja, da hast Du recht. Hier ja auch ein Umfeld von Akademiker-Turbomüttern und Akademikern-Turbovätern....das kenne ich mehr als genug. Meine Große ist da z.B. ganz anders, inzwischen. Das will ich dann gar nicht wissen bzw. sie würde mir alles erzählen. Aber, da sie immer zu hause ist, keinen Freund hat /hatte...sehr brav und ein Renterleben führt...gibt es auch nichts zu erzählen.. Ich werte das als gutes Zeichen, dass sie mit Freundinnen/Freund doch sehr gerne bzw. fast immer bei uns ist....Daran halte ich mich fest und werte das als pos. LG


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Maxikid

das sie ihren Freund auf Insta angeschrieben hat.....liegt mir immer noch etwas quer im Magen...auch wenn es ja gut ausging. Weil sie ja eben noch rel. jung ist. Aber, dass werde ich noch akzeptieren lernen müssen. LG maxikid


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Maxikid

das blöde am nicht erzählen ist ja auch, dass andere Eltern oft bzw. eigentlich immer mehr als ich wissen und sie mich dann ansprechen...Deine Tochter hat macht etc. Immer wieder sehr unangenehm. LG


Dots

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Ja, das verstehe ich auch. Kind1 hat auch mehr mit Vater1 gesprochen aus dem einfachen Grund, dass es zwischen ihr und Vater2 oft geknirscht hat. Und ich bin von den Turbo-Müttern auch teilweise angesprochen worden - zum Beispiel, wenn der Turbo-Sohn einen Korb von Kind1 bekam und die Abfuhr der Turbo-Mutter nicht nett genug war. In der 5. Klasse bekam ich es dann mit den Dorf-Turbo-Müttern zu tun, die mir ungefragte Persönlichkeitsdiagnosen stellten und ihre und meine Kinder bearbeiteten, weil sie zu feige waren, sich mit mir selbst auseinanderzusetzen - mir gegenüber waren sie sch***freundlich, ich war ja Elternvertreterin. Ich habe mir im Laufe der Zeit ein dickeres Fell zugelegt. Ich kann es sowieso nicht verhindern, wenn mich andere Leute als Projektionsfläche für ihre eigene Engstirnigkeit nutzen oder mir mit Gratisanalysen kommen. Zum Glück gibt's ja auch die anderen, die netten. Die nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen müssen, dass sie Turbo-Eltern sind, die immer alles richtig machen. Stolz auf sich und die eigenen Kindern sein kann frau*man ja trotzdem.


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Dots

Dots, dass unterschreibe ich ganz genauso. Besonders...Diagnose stellen. Und ich bin aber froh, dass die Eltern vom Freund, keine Turboeltern sind....ganz im Gegenteil. So ganz normal...anscheinend. Kenne sie ja nicht...aber wenn sie Turboeltern wären...hätten die mich schon bearbeitet. LG


Sue_Ellen

Antwort auf Beitrag von Dots

Ich bin zu 100% bei dots.


Dots

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Wir zwei sollten vielleicht zusammen ein Buch zum Thema "Grenzen setzen" schreiben, Maxikid. Ich musste das auch erst seeeehr mühsam lernen und lerne immer noch. Aber schön, wenn die Eltern des "Schwiegersohns" (kleiner Spaß, ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel) nicht so ticken. Selbstgerechte Turbo-Eltern können eine Pest sein.


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Dots

Dots, natürlich nehme ich Dir das nicht übel. Das Buch hört sich gut an. Es gibt aber recht viele in meinem Umfeld, die niemals von anderen die Grenzen respektieren würden.....Da hilft nur, Kontakt zu vermeiden. Die beiden sind so oft zusammen, wir waren mit ihm auch 3 Tage in Berlin....die Eltern haben sie noch nie bei uns gemeldet. Wir kennen die gar nicht. Tut ja auch mal gut...normale Eltern, denke ich. LG maxikid


BabyBoy20

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Das geht jetzt am am eigentlichen Thema vorbei: Ich finde die Geschichte von deiner Tochter ein sehr positives Beispiel!! Kontaktaufnahme über das Internet gibt es schon ewig. Meinen jetzigen Mann habe ich auch so kennengelernt :) Instagram gab es da noch lange nicht. Prinzip war das gleiche. Wichtig war und ist, dass den Teens klar ist, wie und was man da von sich Preis gibt. Und wie man reagiert, wenn der andere Anfrage unter der Gürtellinie stellt, Nacktbilder schickt, verlangt… Und v.a. auch wie man den Übergang ins echte Leben gestaltet. Treffen in einer stille Ecke im Park, nur eine Freundin ist informiert, die ist aber noch nicht mal in der Nähe.. Oder abends irgendwo allein statt wie die Eltern denken bei Freundin zuhause.. so etwas würde mir quer im Magen liegen. Als Treffpunkt ein Sporttunier zu wählen, zeugt von sehr viel Reife und Verantwortungsbewustsein. Da kannst du wirklich stolz sein auf deine Tochter! Ich bin ganz ehrlich: so erwachsen und vernünftig wie deine Tochter haben sich in meiner Jugendclique höchstens die Hälfte verhalten. Und bei uns damals war das sicher noch weniger gefährlich als heute


Maxikid

Antwort auf Beitrag von BabyBoy20

BabyBoy, oh, lieben Dank. Diese Sichtweise ist auch mal überdenkenswert für mich. Du hast ja recht. Denn beide, wohnen ja gar nicht weit weg...und sie hätten über 4 Monate schon vorher Zeit gehabt, sich zu treffen. Warum da nie etwas zu stande kam, weiß ich nicht. Aber so wie es war, war es ja super. Den ersten Kuss, gab es dann auch erst am 1. Weihnachtstag...sie sind erst einmal wohl alles ganz vorsichtig angegangen, bzw. meine Tochter ist ja noch erst 15 und für sie ja alles ganz neu. Hatte sich ja vorher niemals mit einem Jungen getroffen (nur früher die Kumpels in der Grundschule und Reiterhof). Aber ab dann, big love und unzertrennlich. 6.7.23 war Kontaktaufnahme per Inster. Ist ja fast schon ein Jahr. Meine große Tochter meinte ja schon immer, sie hätte im Netzt mit jemanden regen Kontakt und ich sollte aufpassen.....aber Kind hat ja wohl selber sehr gut auf sich aufgepasst. Er ist aber auch ein sehr sehr nettes, hübsches Kerlchen. LG maxikid


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Maxikid

sie hat sich auch ganz alleine mit ihm getroffen. Ihre Freundinnen haben ihn noch nie pers. kennengelernt. Die beiden sind immer sehr für sich, machen viele schöne Ausflüge etc. Aber, sie haben bis jetzt noch keinen gemeinsamen Freundeskreis etc. LG maxikid


kirshinka

Antwort auf Beitrag von Dots

Bis zu einem bestimmten Alter! Unbegrenzte Nutzung sozialer Netzwerke beeinflusst die Hirnvernetzung und die psychische Gesundheit und Entwicklung von Kindern. Ab 15/16 ist das anders - da ist das Gehirn weiter - aber davor-natürlich kann und muss das reglementiert werden! Denn wenn man es zuvor nicht begleitet hat (nicht komplett verboten wohlgemerkt!!!), haut die plötzliche Freiheit rein wie nix Gutes! Und es funktioniert auch! Du stellst deinem Kind doch auch nicht mit 11 eine Flasche Whiskey hin! Unbegleiteter Social Media Umgang in jungen Jahren ist genau dasselbe!!!!


Sue_Ellen

Antwort auf Beitrag von kirshinka

A) ist das ap-kind 14 und nicht 11, so wie deins Und b) wenn ein kind mit 11 eine flasche whiskey trinken sollte, ist es tot. Wohl kaum vergleichbar mit nicht überwachtem wenig reglementiertem medienkonsum.


Dots

Antwort auf Beitrag von kirshinka

Dass Social Media die Hirnverdrahtung und psychische Gesundheit beeinflusst, kann man nicht nur bei Kindern und Jugendlichen beobachten, Social Media und die ihnen zugrunde liegenden Algorithmen bergen natürlich ein Suchtpotenzial und können gefährlich werden. Das ist mir wohl bewusst, ich sage auch nicht, dass man Jugendliche 24 Stunden und 7 Tage in der Woche im Dauerdaddelmodus belassen soll, ohne das zu hinterfragen. Und im Fall der AP musste reagiert werden, auf jeden Fall. Trotzdem erreichst du mit drakonischen Reglementierungen in diesem Alter, die den Jugendlichen von den Menschen abschneidet, die ihm zunehmend wichtiger sind als die Eltern, nichts als Wut und Trotz. Und den Wunsch, sich für diese Reglementierung einerseits zu rächen und sie andererseits zu hintergehen. Und da sind Teenager entweder sehr findig im Austricksen, oder sie rutschen in andere negative Verhaltensmechanismen im Verhältnis zu ihren Eltern, weil Misstrauen und Kontrolle generell das Vertrauensverhältnis untergräbt. Teenager wollen nicht alleine gelassen werden, aber sie wollen auch nicht permanent gegängelt und nicht ernst genommen werden, die sollen ja in Bälde erwachsen werden und müssen dafür auch (in begrenztem Rahmen) blöde Erfahrungen machen, vor denen sie kein Elter beschützt und die eventuell auch mit externem Ärger verbunden sind. Ich werde immer sehr misstrauisch, wenn Teenager so super-brav und vorbildlich in der Spur laufen und nie Sch***e bauen.