Mitglied inaktiv
Hallo, ich frage mich grade ob das möglich ist. Hab ja noch etwas Zeit, bin in der 33. SSW. Aus finanziellen Gründen werde ich relativ schnell wieder in den Beruf in Teilzeit auf 28 Stunden zurückkehren müssen. Ich würde gerne stillen, möchte mir aber die Option offen halten relativ schnell abstillen zu können bzw. ggf. schon während des Stillens einzelne Mahlzeiten durch die Flasche zu ersetzten. Ein Freundin meinte, wenn ich nen Teesauger für die Milch nehme, muß das Baby mehr saugen und das sei wie bei der Brust.
Ich dachte mir ich stille das Baby, bevor ich zur Arbeit muß, dann müsste es ggf. mit 2 Fläschchen auskommen und den Rest der Zeit könnte ich dann wieder stillen. Ich kann auch dann teilweise zuhause arbeiten, so dass ich nicht jeden Tag weg bin. Ich wäre dann so 7 bis 8 Stunden weg. Stellt sich nur die Frage ob ein Baby damit klar kommt, dass es mal die Brust und mal die Flasche bekommt. Hat das mal wer ausprobiert?
Ich hab gleich nach dem MuSchu wieder gearbeitet zunächst 1 x 6-8 h (+1,5 h Weg, ab dem 5. Monat 3 x 6h (+Weg). Ich hab vollgestillt und für die Abwesenheit abgepumpt. Wir haben das Baby früh so ca. in der 3. Woche an die Flasche (mit MuMi) gewöhnt (mal abends hat sie der Papa gegeben, das war auch für meine großen Kiddys schön). Ich hatte eine elektrische Milchpumpe und fand die kleinen dazugehörigen Flaschen (medela 150 ml, gibt es auch in der Apotheke im 3er Pack) sehr praktisch. Die Milch hab ich gleich dortrein gepumpt und eingefroren, später aufgetaut, gefüttert. Ich hatte aber schon so 8 Flaschen. Dieses Kombistillen hat gut geklappt, obwohl mein Kleiner mein "chaotischstes" Stillkind von allen war. Er schlug uns dann auch mit 5 Monaten das Essen vom Löffel und hat die Beikost wirklich eingefordert. Kunstmilch hat er erst mit ca. 6,5 Monaten akzeptiert, das war dann schon einfacher. Leider hat ein Doppelinfekt bei mir mit schwerer Nasennebenhöhlenentzündung der MuMi ein vorzeitiges Ende gemacht und der Kleine war mit 7,5 Monaten leider, leider abgestillt. Ich fand es schade, hatte mich auf LSZ gefreut. Nun das ist allerdings mit Beruf etc. schwierig vereinbar. lg bea
KENNE EINE BEKANNTE DA HAT DAS WECHSELN ZW PULLE UND STILLEN NICHT GEKLAPPT; SAUGVERWIRRUNG;KIND WOLLTE NICHT MEHR AN DIE BRUST;WENN DANN WÜRDE ICH NUR ABPUMPEN:NICHT WECHSELN ZWISCHEN FERTIG NAHRUNG UND MUMILCH LG
Ich hab da Glück gehabt, musste schon mehrmals Milch abpumpen, weil ich zu Terminen musste, wo ich Ihn nicht mitnehmen konnte. Mein Sohn nimmt sogar die Flasche und gleich danach wieder die Brust, ohne irgendein Problem! lg Bianca
Tach! Hast du das "aus finanziellen Gründen" gut durchgerechnet. Mitm Elterngeld meine ich. Bei mir wars am günstigestens nicht wieder einzusteigen sondern nur auf 400€ Basis zu arbeiten. Dann kriegt man das Elterngeld nämlich ganz und ich habe momentan mehr Geld als wenn ich arbeiten würden :-) (Vorraussetzung ist natürlich, dass du mind. 1 Jahr im Job warst) Am besten Du lässt dich beraten, ich war bei einer Beratungsstelle der kath. Kirche, die haben sich echt gut ausgekannt. Anouschka
Ja habe ich wegen der finanziellen Situation. Wenn ich nicht arbeite, haben wir ein Familieneinkommen von 1500 Euro, aber Festkosten von 1800 Euro. Da ist noch nichts zum essen drin. Wir leben in München. München ist verdammt teuer, etwas doppelt so teuer wie jede andere Stadt.
Hallo, Ich habe nach beiden Kindern nach 3, bzw. 4 Monaten wieder in Vollzeit angefangen, und trotzdem beide Kinder 6.5 (8) Monate voll und 1.5 (bisher 2) Jahre teilweise "gestillt". Bei uns hat es super funktioniert, dass ich Milch abgepumpt habe (Avent Isis Handpumpe), und die dann von der Tagesmutter, bzw. in der Krippe per Flasche gefuettert wurden. Wir haben die Flaschenfuetterung erst so ~2 Wochen, bevor es akut wurde, ausprobiert, um das Risiko einer Saugverwirrung zu minimieren. Beide haben dann ohne mit der Wimper zu zucken von Brust auf Flasche und wieder zurueck gewechselt. Wir hatten Avent-Flaschen/Sauger - weiss nicht, ob das wirklich eine Rolle spielt. Aber wenn man diesbezueglich auf Nummer sicher gehen will, kann man ja den SoftCup versuchen. Fuer mich waere es wirklich nur im aeussersten Notfall in Frage gekommen, statt MuMi Kunstnahrung zu fuettern, denn ich fand das mit dem Abpumpen voellig einfach, mit ein bisschen Uebung hat das nur ~10 Minuten pro Pumpsitzung gedauert, also pro Arbeitstag etwa eine halbe Stunde, und wir hatten dort ein Gefrierfach. Dir alles Gute, Sabine
Ich habe auch trotz arbeiten voll gestillt. Leider hat mein Sohn nicht viel von Fläschen (auch nicht mit abgepumpter Milch) gehalten, so dass man mir den Kleinen zum Stillen gebracht hat. Geht das bei dir? Wenn du vom Fläschchen zur Brust wechseln möchtest, solltest du meiner Meinung nach aber einen Sauger nehmen, der der Form der Brustwarze nachempfunden ist (von Avent zum Beispiel oder die Nuk First Choice Sauger), dann ist die Gefahr der Saugverwirrung geringer. Die kannst du dann mit dem kleinsten Loch nehmen, dann hast du den selben Effekt wie bei einem Teesauger, deine Freundin hat Recht, ein Stillbaby soll sich auch an der Flasche ruhig anstrengen. Und erst dann die Flasche einführen, wenn sich das Stillen gut eingependelt hat! Trotzdem kann es aber zu einer Saugverwirrung kommen, und möglicherweise stillt sich dann das Baby zur Flasche hin ab, das muss aber nicht passieren! Probier es einfach aus. Ich finde es toll, dass du das Stillen trotz allem versuchen möchtest, und wünsch dir eine schöne restliche Schwangerschaft und viel Glück mit deinem Baby- und eine schöne, erfolgreiche Stillzeit.
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