Mitglied inaktiv
Hat meine KiÄ es doch geschafft. War heute mit meiner Kleinen (fast 8 Monate) bei ihr zum Abhorchen weil sie ziemlich erkältet ist. Kurz vorm Rausgehen "Haben Sie noch Fragen?" Ich sage ihr, dass wir ein paar Probleme mit der Beikost haben, da Annika zwar von anderen (dem Papa oder der Oma) Gemüsebrei mittags isst, aber unter der Woche bei mir nach ein paar Löffeln einen Riesenaufstand macht, so dass ich sie dann doch stille. Ich gebe zu, eigentlich wäre es mir lieber, sie würde so langsam mal eine Mahlzeit ersetzen, aber da ich den Eindruck habe, dass es ihr nicht schlecht dabei geht, ist es inzwischen o.k. für mich. Daraufhin meine KiÄ "Nee, nee, die braucht jetzt Beikost, dann kriegt sie eben nicht mehr die Brust. Da muss sie dann durch" Ich meinte dann nur, dass ich das Geschrei aber nicht aushalten und sie dann trotzdem stillen würde. War halt alles so zwischen Tür und Angel. Eigentlich denke ich ja (auch nach längerem Lesen gerade in diesem Forum), dass es in Ordnung ist, wie ich es mache. Bin aber jetzt trotzdem ein bisschen unsicher. Habt ihr nicht einen Tipp oder Erfahrungen für mich? Ich möchte sie auf keinen Fall mittags "auf die harte Tour" abstillen. Danke schon mal! Katja
Hallo, Ja ich kann das gut verstehen, dass Du verunsicht bist wenn man sowas von nem Arzt zu hören kriegt. Ich kann Dir allerdings sagen, dass KiÄ ca. 45min über stillen in ihrer Ausbidung hören und das ALLES ist was sie wissen. Dazu kommt, dass sie dauernd von den Babymilch/Brei- Herstellern Broschüren und "Informationen" kriegen was sie den Müttern raten sollen damit sie ihre Produkte kaufen. Wenn Du eine fundierte auch wissenschaftlich bewiesene Meinung haben möchtest, dann frag eine Stillberaterin. Ich finde es total normal, dass deine Kleine in dem Alter noch soviel Milch trinkt. Es ist absolut natürlich und sie wird auf keinen Fall irgend eine Mangel haben (wenn sie ausreichend zunimmt und genügend nasse Windeln hat, aber das nehme ich nun mal an). Ausserdem isst sie ja auch etwas Beikost. Mit der Zeit wird sie auf jeden Fall mehr essen, schließlich haben wir es noch alle gelernt, kein Erwachsener ernährt sich von Muttermilch :-) Anouschka mit ihrem 10-Monate Racker, der gerade sein 2. Frühstück einsaugt.
Dann wird aus Lust am Essen von Beginn an Frust und Essstörungen werden Tür und Tor geöffnet. Dieses Buch kann Dir vielleicht viel Druck nehmen: "Babyernährung gesund & richtig" von Gabi Eugster Übrigens ist mir letzte Woche Ähnliches passiert. Meine KiÄ sagte: "Gibt`s was Besonderes bei Ihnen?" Ich: "Meine Kleine (3 Mo) spuckt zeitweise." KiÄ:"Wie oft stillen Sie denn?" Ich:"6 bis 7 x pro Tag" KiÄ:"Viel zu oft! stillen Sie zu festen Zeiten?" Ich:"Nein, wenn sie möchte" KiÄ:" Ihre Tochter ist alt genug zu festen Zeiten zu trinken, max. 5x täglich!" Soweit zu dem ruppigen Pauschalurteil mancher ÄRzte... Ich sagte dann, dass ich froh bin, dass sie spuckt und nicht im Gegenteil vor Hunger schreit, weil die Milch nicht reicht. Da sagte die KiÄ: "Ich hab auch eher an Sie gedacht, dass Sie mehr Ruhe haben" Na sowas. Ich bin sehr glücklich mit unserem Stillen, meine Tochter auch, was will ich denn mehr? Liebe Grüße!
Immer, wenn man versucht, etwas zu erzwingen, wird es nochmal doppelt so kompliziert. Wenn man ein Kind zum Essen zwingt, kann es gut sein, dass es niemals wirklich Freude daran entwickelt. Kinder sind Individuen, sie halten sich nicht an Zeitpläne. Du machst es richtig, hab Geduld.
meine Maus wurde 9 monate voll gestillt!!! Nicht weil ich es wollte,sondern weil sie nix essen wollte!!! Bloß zu nix zwingen!!!! Meine ist nun 10 Monate alt und auser 100 gr. Obst und 100 gr. Milchbrei (natürlich nur mit Muttermich) isst ise nix!!!
ach mensch, fast acht monate ist doch noch soooo klein. lass dich da nicht verunsichern, vielen kinderärzten fehlt da scheinbar echt das knowhow. mach weiter so und fühle dich gut dabei! lg jools
Leider erzählen manche Kinderärzte zu dem Thema Seltsames.Ich habe wenigstens nie einen danach gefragt.. Hätte auch gerne schon ab dem 7. Monat weniger gestillt, da Beikost. Aber mein Sohn hatte eben andere Ansichten. Mach weiter nach deinem Gefühl und wie es dein Kind will!
Buch geschrieben von einem Kinderarzt: "Mein Kind will nicht essen " von Dr. Carlos Gonzalez Mein Jüngster hat im Alter Deiner Tochter noch sämtliche Beikost verweigert und auch heute noch (20 Monate) stillt er noch viel und ist ein topfitter kleiner Junge. Liebe Grüße Stephanie
Nur zur Beruhigung: mein Sohn wird in 3 Wochen ein Jahr alt und isst NICHTS. Eine (Vertretungs-) Kinderärztin sagte daraufhin zu mir: "fröhliches Stillen." LG Esther
Hallo! Zu den Kinderärzten: Als meine Tochter mit ca. 5 Monaten Brech-Durchfall hatte, war ich beim Kinderarzt. Ich sagte, sie spuckt in hohem Bogen die Muttermilch raus. Er: Sie stillen zu oft! Ich also heim und versucht, weniger zu stillen. Meine Brust wurde hart wie ein Stein und tat weh. Ich wusste mir nicht zu helfen und machte mir Salbei-Tee. Der schlug so ein, dass am nächsten Tag kein Tropfen mehr da war!! Hab meine Hebamme angerufen, in Tränen aufgelöst. Sie hat mich beruhigt: Anlegen, anlegen und viel trinken. Nach einem weiteren Tag ging es wieder mit der Milch. Dann bekam mein Mann Brech-Durchfall. Soviel dazu, dass es am Zuviel-Stillen lag! Hab den Kinderarzt gewechselt. Hätte ich nicht so eine tolle Hebamme gehabt, die mich in meiner ganzen 13-monatigen Stillzeit super betreut hat, wäre das wohl das Ende gewesen. Du siehst, die Kinderärzte haben beim Thema Stillen nicht immer so viel Plan...
Hi, die kleine meiner Schwester ist so eine ganz lange Komplett-Alles-Verweigerin gewesen. Ausser Mama's Brust, natürlich. Ihr Kinderarzt hat ihr gesagt: "Machen Sie sich keine Gedanken, die kann auch 2 Jahre lang nur von Ihrer Milch leben". Mach' dir keine Gedanken, Deiner Kleinen geht's gut, nur du gehst evtl. irgendwann ein bisschen am Stock... Ich denke auch, man darf nix erzwingen, sie soll ja Essen mögen, dh. ein normales Verhältnis dazu entwickeln. Das erste Wort der Kleinen meiner Schwester ist übrigens "Apfel" :-) Ausser Mama und Papa natürlich. Ciao Biggi
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