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q.e.d.:

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Nikas

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Religion schafft zusätzliche Probleme, als ob es nicht so schon genug gäbe. (ich wiederhole mich gerne). Sie zu negieren, nicht diskutieren zu wollen, sie einfach unter den Tisch zu kehren - und Allah, Jesus, Maria, weissdergeier auch noch als Kehrbesen für die Gesamtproblematiken zu verwenden - verhindert echte Lösungen. Probleme konnte man noch nie wegbeten. Kann man gradso Opium rauchen. Hat Religion jemals in der Geschichte Probleme gelöst? Nicht dass ich wüsste. Eher umgekehrt. Und ich weiss nicht, ob der Mensch gut daran tat anzufangen, sein fanatasiebegabtes, reflexionsfähiges und todesbewusstes Hirn zur Schaffung von irgendwelchem "jenseitigen" Schmökes zu nutzen. Aber interessant zu beobachten, wie die Gehirnwäsche der Religionsherrschaften, die ihre Ideologien schlauerweise in den diskussionsfreien, unangreifbaren und transzendentalen Raum stellen, wirkt und wirkt und wirkt und wirkt und wirkt..... Traurig natürlich auch, sehr traurig zu beobachten sogar.


Pamo

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Antwort auf Beitrag von Nikas

Ich stimme dir zu und diskutiere den Sinn oder Unsinn von Religion gern und häufig. Allerdings halte ich die persönlichen Probleme, die wir unten diskutiert haben, nicht für Probleme religiöser Natur.


Nikas

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Antwort auf Beitrag von Pamo

ich natürlich auch nicht. Aber es mischten sich besenschwingende Damen unters Getümmel. Und dann wars auch schon zu spät....für jede Diskussion...


Mitglied inaktiv

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Wenn jemand in einem Problem gefangen ist, dessen Lösung ihm vielleicht selbständig intellektuell nicht möglich ist, der einen labilen Charakter hat, dann kann die "Einmischung" der Religion (oder einer eifernden Gesinnung) das Problem in eine ganz andere, noch schlimmere Dimension katapultieren. Das gilt für Personen, Gruppen, Länder... Bildung, Mut und Wille zum selbständigen Denken, Angstfreiheit und Unabhängigkeit können dem entgegenwirken.


chartinael

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... mE auch eines, in dem sich geneigte, labile Persönlichkeiten wiederfinden.


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und wer mich im RL oder auch hier länger kennt, der weiß, dass ich nicht auf der Eso-Schiene, die du meinst, zu finden bin, aber das kann ich dir hier einfach nicht fassbar machen, dazu ist ein Forum das falsche Medium, vielleicht trifft man sich ja mal, aber ein bißchen Sorgen nicht nur um die, die blind hinter was herlaufen, sondern auch um die, die blindwütig alles ablehnen, was die westeuropäische Schulweisheit des 19. und 20. Jahrhunderts nicht erfassen kann. Ich hatte drüben auch noch was geschrieben und habe wirklich keine Lust, mich mit dir zu zanken oder mich zu verteidigen oder gar etwas, das ich gar nicht vertrete, weil jeder sich sein Weltbild, seine Richtung schafft und das in einem lebendigen Prozess. Ich stehe für keine Gruppe oder Glaubensrichtung. Und deine Argumentation, auch den Zorn, die Angst oder den "blinden Fleck", was nichtverstandesmäßig zu Fassendes angeht, kenne ich von einigen, auch mir sehr nahen und lieben Menschen, deswegen muss man nicht zerstritten sein. Außer so leben wie man es für richtig hält und dadurch vielleicht manchen zu etwas mehr Toleranz zu bekommen, hat man eh keine Möglichkeit. Missionieren funktioniert nicht (außer, s.o. bei den labilen, ängstlichen Gemütern, die Halt von außen suchen.)


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Antwort auf Beitrag von chartinael

esoterik IST bereits eine gefährliche weltreligion. les mal in den foren öfters, dann weißt du es!


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DU weißt, dass ich nicht irgendwo missionierend auf dem rosa ommmm-Teppich herumschwebe


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du drückst es niemanden rein, das reicht mir schon!


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eben - und komplett kann man hier nichts Komplexes, Überdachtes schildern, sondern nur platte parolen raushauen, damit komme ich nicht aus ;-) Ich bin halt so ein Wüstling, der nach eigenem Urteil in Schulmedizin, Religion, Wissenschaft etc unterwegs ist.


Jana

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maxwell

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Antwort auf Beitrag von Nikas

Ich finde dass es wahnsinnig schwierig ist, dieses Thema in einem Forum zu diskutieren. Dein Posting zeigt eine gewisse Intoleranz, wie sie auch extremen Religionsauslegern zueigen ist. Wie beim Alkohol gilt auch in der Religion: die Dosis ist entscheidend. Ich lasse jedem Glaubenden und jedem Atheisten seine Meinungsfreiheit. Solange mir meine gelassen wird und mich niemand missioniert. Solange niemand im Namen seines Glaubens oder Nichtglaubens Schaden anrichtet...


MartaHH

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jetzte bin ick vawirrt: "in den diskussionsfreien, unangreifbaren und transzendentalen Raum" meinste damit das PF?


chartinael

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Religion is an insult to human dignity. Without it you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion. Es ist in der Tat sehr bedauerlich, daß man sein Hirn für solche Fantasiegebilde nutzt, anstelle die kurze Zeit hier auf Erden sinnvoll zu verwenden. Die wenigen Dekaden, die uns zur Verfügung stehen, sind es wert, für ein Verständnis der Welt aufzuwenden, in der wir leben und jeden Morgen sollten wir uns an der wundersamen Natur erfreuen, die uns umgibt.


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Antwort auf Beitrag von chartinael

"Wenn Religion sich zu wichtig nimmt und sich zwischen Gott und den Menschen schiebt, verdunkelt sie Gott und dann gibt es eine Gottesfinsternis." Willigis Jäger (auch Ko-un Roshi) deutscher Benediktinermönch und Zen-Meister


Stiorra

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"Inquisition, Hexenverbrennung, Kreuzigung- wir wissen wie man feiert. Ihre Kirche" /Ironie off Klar, die Religion hat- im großen weltpolitischen Geschehen im Laufe der Jahrhunderte mehr Schaden als Nutzen angerichtet. Schon erwähnte Kreuzzüge, der ewig schwärende Konflikt zwischen Israel und Palästina...für alles wird der sogenannte Glaube vorgeschoben. Mal ehrlich Leute, keiner kann mir erzählen, das "Gott es so will!" (welcher auch immer), dass in seinem Namen gemordet und zerstört wird. Das in seinem Namen Menschen unterdrückt und Leben vernichtet werden! Und wenn der Gott meines Glaubens tatsächlich solche Dinge von mir verlangen würde- der normale Menschenverstand sollte sich davon abwenden. Sehen wir uns die Religion aber im kleinen, Familiären Maßstab an am Beispiel meiner Eltern. Beide in der "normalen" Mittelschicht, verdienen nich allzuviel, so das sie gut Leben können. Sind beide evangelischen Glaubens und überzeugt davon. Ihnen hilft es, im Alltag, bei schweren Schlägen wie dem plötzlichen Tod meiner Großmutter oder dem geistigen Verfall meiner anderen Großmutter, Kraft und Trost zu schöpfen. Sie zwingen niemandem ihren Glauben auf, haben den für sich in ihre Herzen geschlossen. Sie sind beide sicherlich nicht Bildungsfern, sehr belesen und nutzen ihren Hirnschmalz sicherlich auch für andere Dinge, als sich mit transzendendalem "Spökes" zu befassen. Und solche Menschen gibt es sicherlich auch zu einem Großteil. Man sieht also, das Thema ist unerschöpflich. Der Glaube gibt vielen Menschen einen Halt im Leben. Vielen aber auch einen Grund, sich in meinen Augen irrational intolerant und aggressiv zu verhalten. (Wobei letzteres meist von machtbesessenen Menschen gesteuert und forciert wird, nicht von göttlichen Wesen. Dummerweise laufen eben diesen Menschen die Gläubigen nach wie die Lemminge) Wer also eine Lösung dafür sieht- immer her damit. verbieten und abschaffen kann man Glaube und Religion mit Sicherheit nicht.


MartaHH

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Antwort auf Beitrag von Stiorra

und, was noch spannend ist, deine Eltern tun - im Kleinen - gut daran. Denn es ist so, dass Gläubige sich leichter tun, was solche Schicksals"schläge" wie von dir beschrieben angeht, aber auch, was den eigenen Tod betrifft. Aber Religion ist eben Privatsache und muss solche bleiben. Das ist wie Fussnägelschneiden, Nasebohren und Selbstbefriedigung: es gehört mir und sollte auch nur bei mir bleiben (also "mir" jetzt mal nicht auf mich, Martahh, beziehen, gell Ick? sondern "mir" im Sinne von "privat, persönlich" verstehen.)


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Antwort auf Beitrag von MartaHH

Ich fand im unteren Strang die Definition von Petra so toll, "Religion is like a penis".


MartaHH

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ja, die hab ich mir rauskopiert. Werde ich zu gegebenen Anlässen gern weitergeben. Religion is like a penis. It's fine to have one and it's fine to be proud of it, but please don't whip it out in public and start waving it around... and PLEASE don't try to shove it down my child's throat. (Petra28)


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Antwort auf Beitrag von MartaHH

Ich mir auch.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von MartaHH

War ein zufälliges Fundstück. :-)


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Antwort auf Beitrag von Nikas

Wenn Gott gewollt hätte, das man Probleme wegbeten könnte und die einzigste Wahrheit nur in einem Buch lesen bräuchte, hatte sie sich nicht so viel Mühe mit dem menschlichen Gehirn machen brauchen...


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im rub hab ich nun über 2 tage gelernt, was himbeere auf franz. heißt. bleibt mir im gedächtnis. eine vokabel in 2 tagen, ich lern französisch!


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Und was heißt Himbeere auf französisch? Das ist an mir vorbei gegangen


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äh....vergessen!


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Wenns Dir wieder einfällt, schicke es mir per PN... *kicher*


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blaubeere auf englisch kann ich auch!


Blueberry

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Und findest inzwischen gar nicht mehr so pürierbedürftig, oder? :D


Framboise

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hast du es im google-übersetzer eingegeben?


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Antwort auf Beitrag von Framboise

nee, geraten!