Elternforum Rund ums Kleinkind

zum Thema kranke Kinder

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Hallo, habe die Beiträge zum Thema kranke Kinder im KIGA gelesen und kann auch nur sagen, da zieht es einem Schuhe aus. Meine Tochter ist 2 1/2 und sie geht nicht in den KIGA und ich weiß auch nicht, ob sie jemals gehen wird. Aber ich besuche mit ihr Spielgruppen, Turnen usw. Da habe ich so etwas auch erlebt. Wir waren von September bis Weihnachten in einer Musikgruppe einer privaten Musikschule, was nicht ganz billig war ( 35 € pro Monat). Und was soll ich sagen, Lena konnte in den drei Mónaten nur sechsmal hingehen, weil jedesmal kranke hustende und fiebernde Kinder da waren ( die haben teilweise nur auf dem Boden gelegen, so scjlecht ging es ihnen und die Mütter standen daneben und waren ahnungslos. Ich habe mit der Erzieherin gesprochen, das Thema wurde in der Gruppe angesprochen aber es hat nicht geholfen. Ich war jede Woche mit Lena beim Arzt, bis die Ärztin zu mir sagte, ich solle eine Kur mit Esberitox machen und das Kind zu Hause lassen. Seitdem war Lena nur einmal kurz erkältet und ist jetzt wenigsten wieder zu Kräften gekommen. Da ich schwanger bin, warte ich jetzt bis zum Frühjahr bis ich wieder in eine Kindergruppe gehe. Das will ich mir jetzt nicht wieder antun. Viele Grüße Carmen


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Hallo! Ich finde es wirklich schade, daß es heutzutage für einige MÜtter keine andere Möglichkeit gibt, arbeiten zu gehen und ihre Kinder sogar bei Krankheit mit Fieber in den Kiga zu stecken. Irgendwas läuft hier total schief in unserer Gesellschaft? Ich finde einfach, es wird zuviel auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen. Sie MÜSSEN sogar mit Fieber in den Kiga, weil sonst niemand Zeit für sie hat und Mutter eventuell sonst den Job verliert. Ist die Emanzipation vielleicht doch etwas zu weit gegangen??? Ich bin auch emanzipiert, keine Frage. Ich arbeite selber auch und habe auch ein Kind. Aber ist der Lebensstandard, den viele haben bzw. haben wollen, das wirklich wert, daß wir unsere Kinder so 'abschieben'??? Ich finde es wirklich traurig und finde, daß unser Leben heute so schnellebig, stressig und auf Erfolg, Geld und Karriere aufgebaut ist, obwohl es doch wichtigere Dinge im Leben gibt... Bitte nicht falsch verstehen - es gibt mit Sicherheit viele Familien, wo die Mutter einfach arbeiten gehen muß, um kein Sozialfall zu werden. Aber es gibt gewiß genausoviele Familien, wo die Mutter einfach nicht zurückstecken kann, sich selbst verwirklichen will und egoistisch ist und einen gewissen Lebensstandard mit Auto, Haus, Urlaub usw. usw. haben will und das geht oft (nicht immer) auf Kosten der Kinder!


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Ja, es läuft einiges schief in unserer Gesellschaft, aber es gibt nun mal viele Mütter, die arbeiten gehen und z.B. keine Oma in der Nähe/ im Haus haben, auf deren Kosten sie ihre Berufstätigkeit ausleben. DAS ist nämlich auch nicht toll! Mit Emanzipation hat das Ganze überhaupt nichts zu tun, weil die Mütter sich die Aufgaben nicht gleichberechtigt teilen, sondern Aufgaben des Partners mit übernehmen - wie gesagt: ohne Gegenleistung. Und an dieser Stelle finden wir auch den «Fehler» unserer Gesellschaft: wie viele Männer bleiben zu Hause, wenn die Kinder krank sind? Und weiter gedacht: wer sitzt in der Personalabteilung und entscheidet oft genug gegen Mütter, weil sie eben eventuell häufiger ausfallen? Na? Männer natürlich. Und das Perverseste ist, das es allzu oft Familienväter sind, deren Frauen zu Hause sind? Ich habe mal eine nette Studie gelesen: Situation: Manager-Seminar, die Gruppe (viele Männer, einige Frauen) soll sich teilen: auf der einen Seite die mit Familie, auf der anderen die Singles. Fazit: auf der Familienseite standen die Männer; auf der Single Seite die Frauen ... muß, kann, soll man dazu etwas sagen? Böse Zungen behaupten ja sogar, daß Männer ohne Frauen dem Untergang geweiht sind, Frauen wiederum ohne Männer besser im Leben zurecht kommen und mehr erreichen (ebenfalls aus einer Studie, was passiert mit Männern/ Frauen, wenn sie plötzlich allein sind) Der letzte Teil deines Postings ist im Übrigen alles andere als emanzipiert: du forderst die Frauen auf zurückzustecken - zugunsten ihrer Männer! Das hat mit Lebensstandard wenig zu tun: da geht es ums Prinzip! Um Unabhängigkeit und Selbstbestimmungsrecht. Darum, daß «frau» nicht um ein Haushaltsgeld betteln muß oder sich anzuhören hat, Hausarbeit sei keine Arbeit (auch ein Problem der Männer: auch Hausarbeit kann Arbeit sein und es ist o.k. wenn Frauen so leben wollen). Im Übrigen halte ich es für ein Gerücht, daß Kinder häufiger krank sind als Erwachsene (statistisch gesehen): ich bin so gut wie nie krank, meine Tochter ist auch nur selten krank - aber was ich schon erlebt habe, sind Erwachsene, die jede Erkältung umwirft, die ständig fehlen - Migräne, dies Drücken, jenes Ziehen,... das kann eigentlich kein Argument sein. Ich bringe meine Tochter natürlich nicht krank in den Kindergarten. Und ich bin auch jedes mal ganz nervös, wenn die Hiobsbotschaften am schwarzen Brett hängen...aber Schnupfen/Husten ohne Fieber ist o.k. Weiß nicht, was passiert, wenn ich mal richtig arbeite (momentan bin ich Studentin und arbeite an zwei Wochentagen)? Weiß nicht, ob mein Freund zu Hause bleibt, wenn Hannah krank ist? Aber ich weiß, daß die Tendenz zum Herabsetzen da ist: meines ist wichtiger (ich bin der Ernährer hoho), ich bekomme mehr Geld (wieso verdienen Männer eigentlich immer noch mehr als Frauen?)... blabla...das wird noch mal lustig. Oh, das war jetzt etwas mehr...ist halt ein Thema, das mich betrifft und auf das ich sehr empfindlich reagiere... und es ist anstrengend, für alles kämpfen zu müssen - oder haben eure Männer den KiTa-Platz organisiert, damit ihr arbeiten könnt? Man kann es endlos fortsetzen, unser (Frauen-)Problem ist diese Stutenbissigkeit. Was dahinter steht? Neid? Mißgunst? Die Erkenntnis, eigene Chancen verpasst zu haben? Wir würden mehr erreichen, wenn wir zusammenarbeiten würden - und deshalb hat mir der letzte Teil deines Postings nicht gefallen: es sind keine kaltherzigen, egoistischen Mütter, die ihr Kind auch iin den KiGa bringen, wenn es etwas schlapp ist... LG nine


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Hallo Nine, hast Du schon mal einen Migräneanfall gehabt? Ich glaube nicht, sonst würdest Du nicht so abfällig darüber schreiben. Liebe Grüße Susanne


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es war überhaupt nicht abfällig gemeint, wirklich nicht! Ich wollte nur ein paar mehr Sachen aufzählen, die Erwachsene umhauen, außer Erkältung. Es ging auch nicht um eine Wertung, ich wollte nur sagen, daß Erwachsene genauso oft krank sein können/ krank sind wie Kinder. Tut mir leid, wenn du das falsch verstanden hast. LG nine


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Hi, hab seit ich 10 bin Migräne, und bin da ziemlich empfindlich, wenn das so als eingebildete Krankheit abgetan wird. liebe Grüße Susanne


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Hallo! In der Diskussion um Emanzipation stört mit eines sehr: Es geht immer Mann gegen Frau, Mutter gegen Vater, aber eines wird hier auch schon wieder vergessen und zwar die Kinder! Ich z. B. für meinen Teil stecke auf keinen Fall zurück für meinen Mann - nein - ich stecke für mein KIND zurück und das GERNE. Und außerdem liegt es wohl mal in der Natur der Sache, daß eben Frauen schwanger werden können und nicht die Männer - oder sollte das auch irgendwie gerecht aufgeteilt werden???? Emanzipation hin oder her, Frauen sollten nicht schlechter gestellt sein als Männer - theoretisch klingt es gut, praktisch ist es eben von Natur aus einfach nicht möglich - zumindestens nicht zu 100 %. Auf jeden Fall sollte der Kampf um Emanzipation nicht auf Kosten der Kinder ausgetragen werden!!


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Hallo Nina! Sorry, aber ich finde Du siehst das ganze auch etwas einseitig! Ich denke ob eine Frau um Haushaltsgeld betteln muss o.ä, ob Mann oder Frau zu Hause bleibt wenn Kinder kommen u.s.w. das sollte man doch bitte klären bevor man Kinder bekommt und dann muss jeder sehen ob er/sie mit der Situation klar kommen könnte. Wenn nicht, muss man ganz klar auf das Kinder bekommen verzichten, wenn ja dann darf sich die Person die zu Hause bleibt dann auch nicht beschweren wenn es ihn/sie dann doch plötzlich nicht reicht. Das ganze auf den Köpfen der Kinder auszutragen finde ich echt heftig. Ich meine nicht nur das ein krankes Kind im Kiga andere Kinder mit ansteckt und somit in anderen Familien(wo es vielleicht aus wirtschaftlichen Gründen dann sogar dringend erforderlich ist das sowohl Mann als auch Frau arbeiten geht)aus dem Gleichgewicht bringt, wie herzlos muss man als Mutter/Vater denn bitte sein das man für Geld nebenbei just for fun, weil man gern ein Zweitwagen fährt oder dringend nebenbei mal shoppen gehen möchte oder oder oder sein Kind krank in den Kiga bringt???? Sorry, das finde ich egoistisch und wirklich herzlos. Meine Kids bleiben auch nicht bei dem kleinsten anzeichen von einem Schnupfen zu Hause, aber wenn sie Fieber haben, Bauchweh, heftigen Husten oder sonstige "ansteckenden" Krankheiten bleiben sie zu Hause und dann muss einer von uns(bei uns eher mein Mann) dann eben zu Hause bleiben und wenn sich das mit dem Job nicht vereinbaren lässt, dann muss der Job halt weg und nicht das Kind!!! Mein Mann und ich waren uns z.B. von anfang an darüber klar das derjenige von uns arbeitet der mehr Geld verdient um unsere Familie zu ernähren. Das bin jetzt nun einmal ich, also gehe ich Vollzeit arbeiten und mein Mann hat einen Nebenjob als Zeitungszusteller. Das lässt sich super mit meiner Arbeitszeit vereinbaren, denn er verlässt morgens um 2;45Uhr das Haus und ist um 6 Uhr spätestens um 7 Uhr wieder zu Hause. Somit ist er da wenn ich los geh, bringt die Kids in den Kiga und legt sich danach noch 2 Std. zum schlafen hin. Wenn eines der Kinder krank ist, muss er eben auf seinen "tagesschlaf"(der für ihn eigentlich sehr wichtig ist) verzichten und auf unser Kind achten. Dann muss er da halt eben abends früh ins Bett. Ich würde niemals auf die Idee kommen mein Kind krank in den Kiga zu bringen und finde es unverantwortlich. Sowas muss man vor dem Kinder kriegen klären und nicht erst wenn die Kids da sind und dann sagen beide: nöö, ich bleib nicht zu Hause schick das Kind doch in den Kiga wenn es krank ist!! Meine Meinung! In einem Punkt sind wir uns allerdings einig das hat nichts mit emanzipation zu tun, dass ist schlicht und einfach(immer die Familien die aus finanzieller Sicht darauf angewiesen sind ausgenommen!!) egoistischer Mist! Liebe Grüße Ramona


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nah ich denke nicht das nini das als eingebildete Krankheit meinte! ich bin der Meinung das Frauen beziehungsweise Mütter sehr stark sind und dem Körper gar nicht erlauben Krank zu sein! ich war seid ich meine Tochter habe 3 J nie mehr so richtig Krank mit Fieber und so im Bett! Husten und schnupfen erst 2 x und das nur " 3 tage! Anfangs war meine Tochter schnell mal Krank hat wohl damit zu tun das Sie ein Frühchen war und ich sie nie stillen konnte und durch den Stress habe ich kaum 200ml am Tag abgepumpt bekommen! Jetz hat sie gerade schnupfen und wer sagt mir ich soll mit IHr zum Arzt gehen?? Mein Mann !!! er ist seid woche erkältet und wenn er mal etrwas hustet sagt er ich bin KRANK!!! ich brauche Ruhe!!!! auch wenn er NUR" schluckweh hat kriecht er ins Bett , und will sich ausruhn! er will kein Auto Finazielle Frage ok ich komme damit NOCH zu recht! aber ich Muss alles Heimschleppen und einkaufen, mit Rucksack und Buggy.. aber meine Tochter ist jetz 3.4J und kommt jetz zu Fuss oder mit dem Roller da kann ich nichts mehr an den Buggy hängen und so bald ich Orangen, Milch und Waschpulver Klopaier haben muss schleppte ich mich da dumm und dämlich! also muss er Samstags auch einkaufen da sagte er mir kürzlich er komme zu nichts wenn er einkaufen muss sei der Tag schon gelaufen! tya mein Tag ist nach dem einkaufen noch nicht gelaufen, ich muss kochen putzen waschen, Kind fordert auch zum spielen und will dies und jenes gehe mit Ihr turnen, schwimmen und basteln sdagte ich ihm dann !! puhhh er geht aus dem haus wenn sie schläft kommt Heim wenn sie schläft! will ich das er sich mal 1-2 stunden mit Ihr abgiebt am WE sagt er , er könne nicht einkaufen und sie auch noch haben sie sei soo anstrengend ohh könnte noch weiter schreiben aber das starke geschlecht sind doch die Frauen. ich weiss nicht ob meine Tochter diesen sommer ein KIGA platz bekommt aber ich habe das Glück das ich nicht Arbeiten muss, und sie auch mal daheim behalten kann!! Mütter/Väter die arbeiten müssen und alleinerzieher sind sollten wirklich jemand haben der Ihnen die Kinder abnimmt! ich habe niemand da in Deutschland der mir mein Kind im Notfall abnehmen könnte! LG silvia


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Seht ihr, die Situation ist schwieriger, als man gemeinhin denkt: Ich will natürlich auch nicht, daß diese ganzen Rangeleien auf den Köpfen der Kinder ausgetragen wird, aber wenn es nur nach "Hemmschwellen" geht, werden sich die meisten Männer vorher ausklinken: Wißt ihr, wenn ich länger arbeiten muß und weiß, daß Hannah die letzte sein wird in der Gruppe (ist noch Kinderkrippe, da sind die meisten Kinder bis 15.30 Uhr abgeholt) und bereits seit einer halben Stunde allein ist, dann renne ich wie blöd zur Bahn, habe ein schlechtes Gewissen und es tut mir leid, daß ich nicht eher losgekommen bin. Haben Männer solche Gefühle? Ich glaube nicht, weil eben Frauen die Kinder bekommen und "Müttergefühle" haben. Es müßte wahrscheinlich heißen: Väter sind anders, Mütter auch. Die Situation, die sich bei euch darstellt, Ramona, ist nicht die Norm - es ist eher selten, daß man ein solches Arrangement trifft, bzw. daß du als Frau wirklich mehr verdienst. Ich werde nie mehr als mein Freund verdienen, obwohl wir beide studiert haben - er arbeitet eben in einer anderen (Männer-) Branche. Aber deshalb muß ich doch nicht auf meine Arbeit verzichten? Anders gesagt: daß ist doch kein Argument dafür, daß sich der Besserverdienende aus der Kinderbetreuung ausklinken darf? Es ist so eine Gratwanderung...man will dem Kind nicht weh tun, es behüten, umsorgen etc., aber man möchte, daß der Partner sich auch bemüht, auch spielt, abends ans Bett geht zum Trösten... als Mutter geht man vielleicht eher zum Kind, instinktiv, Muttergefühle eben. Väter hören ein Quengeln später. Gelernte Hilfosigkeit. Ist echt ein Phänomen unter Männern (und Kindern). Ihr dürft jetzt nicht denken, ich sei eine Furie, die zugunsten der eigenen Interessen ihr Kind schreien läßt, bis sich der andere erbarmt - gewiß nicht. Aber ich versuch schon, meine eigenen Interessen, unabhängig von meiner Mutterrolle, durchzusetzen. Gut, daß mit dem "Vorher-Abklären" ist immer so eine Sache - erstens ist es graue Theorie und zweitens kann man auch ohne Gespräch schwanger werden und sich für das Kind entscheiden. Wenn es die Entscheidung beider ist, sollten auch beide die Konsequenzen tragen. Ich glaube aber nicht, daß es der Zweitwagen, der Dritturlaub, das hemmungslose Shoppen ist, was Frauen antreibt, arbeiten zu gehen. LG nine


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Natürlich, es liegt NOCH ;-) in der Natur der Sache, daß eben Frauen schwanger werden können und nicht die Männer - oder sollte das auch irgendwie gerecht aufgeteilt werden???? ABER: Irgendwann ist ja die Schwangerschaft (spätestens nach 9 Monaten) und die eventuelle Stillzeit auch mal vorbei. Und dann könnten sich beide Partner gleichberechtigt um den lieben Nachwuchs kümmern. Es gibt für meine Begriffe kein biologisches Argument, warum sich nicht der Vater ab einem bestimmten Zeitpunkt das Baby und spätere Kleinkind versorgen kann. Mein Mann kann das z.T. besser als ich. Allerdings ist er sehr mit seiner Karriere beschäftigt (was eine gemeinsame Entscheidung war) und hat dementsprechend nur am Wochenende Zeit (Tja, auch bei uns ist es leider MOMENTAN so klassisch...). Aber immerhin geht unsere Kleine ganztags in die Krippe und mein Mann gehört wenigstens nicht zu denen, die von mir erwarten, dass ich zu Hause bleibe, im Gegenteil. So einen hätte ich auch nicht geheiratet. So long...


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Hallo ihr, ich rege mich ehrlich gesagt auch jedesmal wieder über dieses "Zweitwagengerede" auf und könnte platzen vor wut über solche Unterstellungen. Ich versteh gar nicht, was für ein Verhältnis man zum Wert seines eigenen Lebens haben muß, wenn man annimmt, daß überhaupt irgendwer nur wegen Geld arbeitet. Mit Sicherheit werden viele Arbeitslose nicht deshalb depressiv, weil sie weniger verdienen, sondern auch, weil ihnen die Arbeit etwas gegeben hat, was ihnen jetzt fehlt. In gewissen Grenzen haben wir hier in Deutschlang freie Berufswahl, man sollte also eigentlich davon ausgehen können, daß sich jemand einen Job aussucht, den er oder sie einfach nur zum Weglaufen findet und nur wegen des Geldes macht. Und je mehr man in seine Ausbildung investiert hat, umso weniger möchte man das natürlich aufgeben. Machen wir uns doch nichts vor, eine Frau, die 2 Kinder im abstand von 3-4 Jahren bekommt und für jedes Kind 3 Jahre aussetzt, die KANN sich nachher nichtmehr auf gleichem Niveau bewerben, die meisten können das schon nach zwei bis drei Jahren nicht mehr. Das Argument "es seien doch BLOSS 3 Jahre Ausfall" stimmt hinten und vorne nicht.


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Zurück zum Zweitwagen, auch hier denke ich, sind es absolute Einzelfälle, daß sich 2 Vollzeit-Arbeitende Haus, 2 Autos und regelmäßige Urlaube leisten können, wenn sie Kinder haben. Habt ihr überhaupt irgendeine Ahnung davon, was man für eine Vollzeit-Unterbringung bezahlen muß, WENN man erst einmal über einem bestimmten Satz liegt? Was zusätzlich die Putzhilfe, die man evtl. hat kostet, damit man die Zeit nach der Arbeit dann auch WIRKLICH den Kindern widmen kann? Bei uns ist, weil wir in einer Stadt mit hohen Mieten leben und die nächste Oma 350 km entfernt lebt, wir alle einzeln krankenversichert sind, wir viel Geld in unsere Ausbildung stecken mußten, das wir jetzt abstottern danach nicht mal das Geld für 1 (!) Auto drin...Finanziell macht es überhaupt keinen Unterschied, ob 2 arbeiten oder nur einer, da fast das ganze Geld für diese Mehrkosten draufgeht (so müßte ich z.B. auch mein Bafög und den Bildungskredit nicht zurückzahlen, wenn ich nicht arbeiten würde). Diese Frauen, die ihr da beim hemmungslosen Jobben in schicken Autos seht, das sind mit Sicherheit nicht berufstätige Mütter (die hätten dafür ja auch gar keine Zeit), sondern die hatten schon immer Vermögen in der Familie und haben einiges geerbt, die haben vielleicht sehr reich geheiratet oder das sind Singles auf hochdotierten Posten oder so... und um zu den Kindern und deren Betreuung zurückzukommen (wobei ich ein fiebriges Kind natürlich nicht in Schule oder Kiga schicke): Es ist toll, daß du, was die Erziehung deiner Kinder angeht, so hohe Ansprüche hast,daß du nachmittags malst, bastelst auf den Spielplatz gehst, etc., aber du wirst mir sicher auch zustimmen, daß es jede Menge Hausfrauen gibt, die die Hälfte des Vormittags vor der Glotze hängen und die Kinder nebenher laufen lassen (wäre das nicht so, gäbe es gewisse Sendeformate, die offensichtlich hohe Einschaltquoten haben nämlich gar nicht). Wenn dann von dieser Seite behauptet wird, berufstätige Frauen (natürlich nicht die Männer) "schieben ihre Kinder ab", dann ist das einfach eine Unverschämtheit, weil es die assoziation "Abschiebeknast" nahelegt. Ich denke luftige helle hohe Räume mit kindgerechten Möbeln und Spielsachen, anregendem Umfeld, der Möglichkeit behütet draußen zu spielen und umgeben zu sein von netten Erwachsenen, die man in einer langen Eingewöhnungszeit behutsam kennenlernen durfte (also keine "Fremden") sind auch für Kinder mit netten Eltern in gutem Umfeld keine traumatisierende Erfahrung. Umso weniger für Kinder, die sonst in einer weniger behüteten Umgebung leben müssen. Abgesehen davon: 7 Stunden, von denen dann auch noch 1-2 verschlafen werden, sind mitnichten ein ganzer Tag. Ich denke auch, daß jemand zu Hause sein sollte, wenn das Kind aus der Schule oder aus dem Kindergarten kommt, fände es aber nicht schlecht, wenn es um 16 Uhr statt um 13 Uhr kommt, aber schon ein gesundes Mittagessen hatte und die Hausaufgaben fertig sind. Dann kann der Rest des Tages gemeinsam doch viel gelassener angegangen werden. Und ich denke nicht, daß ein Kind, daß mit Papi danach eine Radtour unternimmt unglücklicher ist, als eines, das danach mit Mami Drachen steigen läßt; oder das ein Kind glücklicher ist mit Mama statt mit Papa noch zum Einkaufen zu müssen. Abgesehen davon finde ich, daß sich ein Mann, der 60 Stunden außer haus arbeitet ebenso wie die Frau fragen lassen müßte, warum er eigentlich einen Kinderwunsch befriedeigen möchte, wenn er doch eh nie zu hause ist. Im Gegenzug hat jede Frau das Recht, sich einfach fortzupflanzen und ihren Partner erste Bezugsperson sein zu lassen. Es gehört zur Gleichberechtigung, daß Männer sich in Zukunft ebenso fragen lassen müssen, wie sie ihre Arbeit im Falle einer Vaterschaft organisieren wollen. Dazu gehört aber natürlich, daß Frauen ihr Recht weiterzuarbeiten mit gleicher Verve durchsetzen (warum das dann gleich "auf dem Rücken der Kinder" genannt wird, verstehe ich nicht, denn so gesehen lebt eine Hausfrau, die ihr Kind gar nicht in den Kindergarten bringt ihren Traum vom Leben auch auf dem Rücken des Kindes aus; verantwortungsbewußte Eltrn überlegen sich immer tragbare Alternativen, weniger Verantwortungsbewußte nicht; die gibt es sowohl auf Seiten der Berufstätigen als auch auf Seiten der zu Hause Erziehenden!!!


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grr...wenn ich das lese dann packt mich die wut ich bin eine berufstätige frau und zu dem noch mutter von zwei kleinen kindern ....ich gehe mit sicherheit nicht für das neuste paar gucci-schüchen arbeiten oder für einen cluburlaub...sondern um das finazielle debakel von unserer famile abzuwenden ...ich bin nach jeweils 8wochen wieder arbeiten gegangen und heute muss ich sagen ich hab nichts bereut ...ich haben einen anspruchsvollen job ...geistige anregung und bin glücklich und zufrieden ....auch meinen kindern geht es gut obwohl sie fremdbetreut sind und das auch wenn sie einen schnupfen haben oder fieber ....sie wissen das ich arbeiten gehen muss und kennen es nicht anders und sie sind totzdem ausgeglichene persönlichkeiten....zu lenamama....wie kannst du es dir anmaßen fremde kinder besser beurteilen zu können als die eigenen mütter.....wenn es dich so nervt das andere kinder die krank sind sich in der gegenwart deiner tochter aufhalten dann bleib halt daheim .....übrigends bei kindern die sich nicht nur in sterilen räumen bewegen und auch noch mit anderen sachen in kontakt kommen ..ausser sagrotan ...klappts auch mit dem imunsystem.....ich könnte mich jetzt noch weiter aufregen aber ich habe wichtigers zutun ....muss mit dem grossen der einen schnupfen hat zu turnen und freue mich schon auf solche lenamamas die ihre kinder vor den viren meines sohnes in sicherheitbringen


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marit: 1a-beiträge! du sprichst mir aus der seele, danke. dieses gerede der egoistischen mütter, die arbeiten, um sich einen zweitwagen oder sonstigen schnickschnack zu kaufen ist niedrigstes stammtisch-bildzeitungs-niveau. das allerletzte!!!! und wenn man schon so dämlich argumentieren will: warum regt sich bei den arbeitenden männern niemand darüber auf??? warum unterstellt den männern kaum jemand mit derselben bißwütigkeit egoistisches verhalten???? ich will jetzt nicht zum millionsten mal erklären, beschreiben, rechtfertigen. deshalb nur kurz und bündig: die allermeisten mütter arbeiten, weil sie müssen und/oder wollen. weil arbeit anerkennung bringt, geld, sicherheit, glück, unabhängigkeit, anregungen, freundschaften und kontakte, rente, versicherungen usw. ist das denn so schwer zu kapieren?? und die allermeisten berufstätigen mütter machen sich extrem viele gedanken darüber, wie sich beides zusammenkriegen: beruf und familie. ist auch das so schwer zu kapieren??? bei der dummheit und aggressivität der unterstellungen gegenüber berufstätigen mütter, die sich auch hier (mal wieder) zeigt, drängt sich mir (mal wieder) die frage auf: sind manche nicht-berufstätigen mütter etwa neidisch? woher sonst so viel lust auf böse unterstellungen? wieso muss das eigene modell (das ich gerne respektiere) derart vehement verteidigt werden? fühlt ihr euch irgendwie bedroht? ich kann echt nur den kopf schütteln paula


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Hallo, klar sollte man vorher schauen, ob man in so grundsätzlichen Fragen übereinstimmt; aber die Realität sieht letztendlich doch auf beiden Seiten anders aus. Ein 25jähriger, der seiner Freundin versichert, daß er Hausarbeit und Erwerbsarbeit gleichmäßig aufteilen möchte, kann sich in 5-10 Jahren sehr leicht in einen 50Stunden abwesenden Wochenendvater verwandelt haben, von dem man kaum mehr mitbekommt als den Geruch seiner auf dem Boden leigenden nassen Handtücher. Auf einmal ist dann doch alles anders als geplant und die Frage ist dann, lass ich das als Mutter und Frau mit mir machen, oder kämpfe ich, wie du sagst "auf dem Rücken der Kinder" durch, daß die Vereinbarung auch eingehalten wird. Man kann doch genauso sagen, daß der Mann, der so handelt es zuläßt, daß es "auf dem Rücken der Kinder" ausgetragen wird, die Vorwürfe bekommt aber nur die Frau zu hören. außerdem hatten wir doch alle keine ahnung, was es WEIRKLICH heißt, für ein Kind verantwortlich zu sein, als alles nur graue Theorie war. Die eine freute sich vielleicht auf die berufliche Auszeit und stellte sich vor, daß es nett sei, mit schickem Kinderwagen in einem sonnigen Caféinnenhof zu sitzen und steht dann plötzlich mit einem Schreikind da. Die andere wollte immer weiterarbeiten, hält es dann aber doch keine 2 Stunden ohne ihr Baby aus. Solch wichtigen Entscheidungen lassen sich nicht im Vorfeld ein für allemal klären; da kann man vorher nur einstellungen abklären, die bei geänderter Situation sehr leicht verfallen können. Abgesehen von den Einstellungen ändern sich ja auch die äußeren Umstände: Wenn der eine den Arbeitsplatz verliert, aknn man froh sein, wenn zumindest der andere nicht völlig ausgestiegen ist...


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Hallo! Ich glaube, das hier alles hat überhaupt nix mit Emapzipation zu tun, sondern es geht um puren Egoismus oder auch die Unfähigkeit zu organisieren!! Du willst das finanizelle Debakel Deiner Familie abwenden, deshalb bringst Du Dein Kind auch krank in den Kika (will hier nix unterstellen - kenne Dich ja nicht!), denkst aber dabei auch gar nicht an die anderen Mütter, die ev. auch finanzielle Probleme haben und dann wegen deswegen ebenfalls ein krankes Kind haben, weil es sich bei Deinem angesteckt hat. Das ist ja wohl ein Teufeslkreislauf, oder??? Es müßte halt jede Frau fähig sein, irgend ein Notprogramm zu organisieren, daß im Fall der Fälle, wenn das Kind krank ist (und Fieber ist für mich zu krank um in den Kiga zu gehen) es eine gute Betreuung hat und nicht in den Kiga gehen muß. Sei es Oma, Opa, Tante, Verwandte, Nachbarn usw. usw. Das sind wir unseren Kindern doch wohl schuldig, oder??? Für ein fiebriges Kind ist es doch wohl mehr als anstrengend im Kindergarten, oder gehst Du mit Fieber denn auch gerne zur Arbeit und es macht Dir Spaß???? Sowas muß sich doch irgendwie organisieren lassen - nur für Notfälle eben, wenn die arbeitenden Mütter eh alle so schlau, geistig ausgelastet usw. usw. sind, dann dürfte das wohl kein Problem sein, oder? Der Kindergarten ist ja keine Krankenpflegeanstalt. Im ürbrigen hättest Du Dir das Kommentar: 'Ich freue mich auf solche Lenamams, die ihre Kinder in Sicherheit bringen vor den Viren meine Sohnes!' echt sparen können, dann das ist für mich eine total egoistische Aussage und sonst nix!!!


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Hallo schatzimann, was das Interesse des kindes angeht hast du recht damit, ich finde es bei "richtiger" Krankheit auch unmöglich. Aber: Die Ansteckungsgefahr verhinderst du damit nicht. Z.B. bei Scharlach ist ein Kind 3 Tage BEVOR die Krankheit ausbricht ansteckend, danach nicht mehr. Man muß einfach sehen, daß Kinder, die vorher im Kreis der Familie waren und die nicht soooo viel öffentlich unterwegs sind (eher mit dem auto als mit dem Bus unterwegs sind und so) eben superanfällig sind. Ihr Immunsystem muß sich doch erst aufbauen. Und ob es nun in der Kita, im Kindergarten, in der Musikstunde oder später in der Schule passiert: irgendwann wird es immer eine Zeit geben, in der viele Kinder mehrere Monate fast durchgehend kränkeln. Das ist einfach bei fast allen so und dagegen kann man nix machen, was das Problem nicht einfach bloß nach hinten verlagern würde. Das einzig angemessene Verhalten dazu ist: impfen was geht um die Krankheit auszurotten", dem Kind genug Vitamine zukommen lassen, viel draußen sein und wenns irgend geht den Einstieg ins soziale Leben allmählich gestalten (ganz langsam den Aufenthalts- und Betreuungskreis erweitern), dem Kind früh genug beibringen, daß man wenn man krank ist ins Taschentuch nießen und sich oft die Hände waschen soll... Mehr kannst du nicht dagegen tun. Wenn es zur Regel wird, daß alle ihre Kinder schon mit einem Schnupfen zuhause lassen, dann geht die Immunabwehrübung eben in der Schule los, wenn man nicht mehr so leicht fehlen kann. Das wär doch auch ungünstig, oder?


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Hallo Marit! Da mag wohl was wahres dran sein und so leicht kann man es wirklich nicht verhinden, daß sich die Kleinen anstecken, vor allem, wenn man schon vor Ausbruch der Symptome ansteckend ist. Aber wie gesagt, unmöglich und verantwortungslos und egoistisch ist es, eindeutig kranke Kinder sei mit Fieber, Bronchitis usw. usw. BEWUSST doch in den Kiga zu geben, weil man selber keine Zeit hat, weil man einen Job hat... Darf ich fragen, was Dein(e) Kind(er) alles geimpft wurden, bevor sie in den Kiga kamen??


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Hallo, ich weiß ehrlich gesagt gerade nicht, wogegen Louise genau geimpft wurde (kann aber zu hause gern in ihren Impfpass schauen), weil sie nicht meine Tochter, sondern meine Nichte ist. Sie lebt seit ihrem 5. Lebensjahr hauptsächlich bei uns, weil meine Schwester sehr krank ist. Wir lassen uns aber alle regelmäßig auch gegen die aktuellen Grippen impfen, weil ich in der Uni arbeite und immer mit der Straßenbahn fahre und mein Mann außerdem Parties veranstaltet.Wir kommen also immer mit öffentlichen Toiletten und Massenaufläufen in Berührung und finden das Impfen daher sehr wichtig.


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wo bitte hast du gelesen das meine beiden in den kindergarten gehen ----ich sagte sie werden fremdbetreut ----und nur noch zum anmerken ....eine mama die im drei schichtsystem arbeitet ist der beste organisator den du dir vorstellen kannst


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xxx


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Hallo nochmal! Ich habe noch nicht alle(dazugekommenden) Beiträge gelesen sondern nur die beiden die an mich gerichtet waren überflogen. Gut, ich habe vielleicht einen Mann erwischt, der halt zufällig weniger verdienen würde wie ich, aber das ändert nichts an der Einstellung von beiden von uns. Es ist doch egal wer von uns beiden zu Hause ist, derjenige der da ist, ist für die Kinder und den Haushalt zuständig, der andere für die beschaffung des Geldes. D.h. nicht das ich nicht jede freie Minute mit meinen Kindern verbringe, weil ich ja das Geld verdiene, im Gegenteil wenn ich abends nach Hause komme, schmeiße ich als erstes meine Jacke in die Ecke kuschel mit meinen Kids und lese ihnen ihre Gute Nacht Geschichte vor, denn das ist die einzige Zeit in der Woche die wir gemeinsam haben. Nur und das ist denke ich der Punkt: als mein Mann noch Vollzeit arbeitete, war das andesrum nicht anders. Er hat auch als erstes seine Jacke in die Ecke geworfen und die wenige Zeit mit seiner Tochter(Marcel war damals noch nicht geboren) verbracht bis sie ins Bett ging. Und wie gesagt, das ist denke ich der Punkt: ihr habt ganz klar Probleme mit Euren Männern und nicht mit den Betreuungsmöglichkeiten des Kiga´s. Und wenn mein Mann(würde er jetzt den Vollzeitarbeitsjob übernehmen) zu mir abends sagen würde: sorry, ich kann jetzt nicht mit den Kindern spielen, ich muss mich erstmal ausruhen o.ä., dann würde er das vielleicht 3 oder 4x mit mir machen und spätestens am 5. Abend würden seine Koffer gepackt vor der Tür stehen mit nem Zettelchen dran auf dem Stehen würde: sorry, ich kann dich jetzt nicht mehr ertragen, denn ein(oder zwei oder drei) Kinder um die ich mich kümmern muss. Und wenn mein Mann sich zu einem Job verabschiedet hätte an dem er nur am WE da ist, hätte er die Scheidungspapiere aber schon ganz lange auf dem Tisch liegen. Ich meine wozu führt man eine Ehe mit einem Mann der nie Zeit hat, keine Lust hat sich mit einem abzugeben, kein Interesse an seinen Kindern hat??? Ich könnte mir das nicht vorstellen und ich würde mich auch nicht so zum Sklaven meines Mannes machen! Liebe Grüße Ramona


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Hallo nochmal! was mir halt wichtig ist, wenn mein Kind krank ist, dann ist es mir doch letztendlich egal warum ich arbeiten gehe, tue ich es weil ich nicht aus meinem Job raus möchte, weil ich viel Zeit, arbeit und vielleicht auch Geld in meine Ausbildung gesteckt habe, weil ich das Geld brauche oder weil ich mich dann einfach besser fühle, ganz egal warum, wenn mein Kind krank ist, könnte für mich(für meinen Mann übrigens ebenfalls und so wie mir schein ist er da einer der einzige Männer in D.)keiner der o.g. Gründe noch irgendein anderer groß genung für mich sein mein Kind krank in den Kiga zu bringen. Selbst heute wo ich Vollzeit arbeite weiß ich ganz genau(mein Chef übrigens auch, aber ich habe auch einen fantastischen Chef, den wohl auch nicht jede Frau in D. hat?!) wenn mit meinen Kindern etwas ist, bin ich bei ihnen, dann ist mein Job mir sowas von egal und wenn mich die Liebe zu meinem Kind mein Job kosten soll, dann soll das so sein und dann werde ich mittel und weg finde um einen neuen zu finden und meine Familie weiter zu ernähren, es gibt für mich keinen Grund meine Kinder krank in den Kiga zu bringen und es tut mir wirklich leid, jede Mutter und jeder Vater der/die das übers Herz bringt sollte noch einmal über die Liebe zu seinem Kind nachdenken!! Liebe Grüße Ramona


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Und Ramona, wo du schon den Finger drauf hast, auf dem neuralgischen Punkt - mit den Männern, die sich lieber in den Jop verabschieden aber keine Zeit mehr führ ihre Bambinos haben - vergessen wir nicht die Ironie der Geschichte, das es meistens die Mütter sind, die die kleinen Jungs zu großen Männern erziehen. Und ihr Mädels, die ihr immer so amazonenhaft das Schwert der Emanzipation schwingt, lasst euch das Beispiel von Ramona auf der Zunge zergehen, hier könnt ihr viel lernen. Tschüß Marco


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Hallo Marco! Danke! Ja, da hast Du recht mit den Jungs. Ich hoffe das mein Kleiner so ein toller Kerl wird wie sein Papa und später einmal wenn er selber Kinder hat auch für seine Kinder da ist wenn sie ihn brauchen. Ich glaube fest daran das es ein wichtiger Punkt für unsere Kinder in ihrem Leben war und ist, das wir viel zu Hause waren(sind) und das auch Papa sich aktiv und teilweise mehr wie Mama an der Erziehung der Kinder beteidigt. Klar geht das nicht überall. Nicht jeder würde den Weg wählen den wir gegangen sind. Wir haben 6 Jahre von ergänzender Sozialhilfe gelebt damit ich bei meinen Kindern sein kann die ersten Jahre, doch ich glaube nicht dass das Geld was ich in der Zeit hätte verdienen können meine Kinder glücklicher gemacht hätten(mal davon ab das wir jetzt eh nicht mehr haben als vorher vom Sozi, aber das ist ein anderes Thema). Ob mein Weg nun der beste ist möchte ich auch bezweifeln, auch ich hätte vieles anders machen können, doch würde ich mein Leben nochmal leben(bis hierhin) würde ich alles wieder so machen, denn wenn ich Kinder in die Welt setzte dann haben sie verdammt noch mal ein Recht darauf zumindest einen von seinen Eltern um sich zu haben, gerade und vor allem wenn sie krank sind. Liebe Grüße Ramona


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Hallo, ich denke du solltest dir doch nochmal alle Postings durchlesen... Von uns hier scheint keiner einen Mann zu haben, der 60 Stunden die Woche unterwegs ist (ich weiß nicht genau, wo du das Beispiel hernimmst; ICH habe lediglich als Beispiel geschrieben, daß sich ein Mann der soviel arbeitet genauso wie eine Frau die Frage stellen muß, warum er dann überhaupt Kinder will) Mich ärgert es nämlich, daß man so etwas immer nur viel arbeitende Frauen fragt. Auch was das Thema krank in den Kiga angeht, hat sich die Diskussion doch inzwischen längst zu einer Grundsatzfrage verschoben, ob Kinder überhaupt ganztags in den Kiga sollen. Das erste Posting ging ja auch quasi in die Richtung, daß Kigas eh bloß Virenherde sind und besser gemieden werden sollten. Das wiederum ist aber doch keine Frage darum, ob der Partner ein guter Vater ist oder nicht, sondern tatsächlich, ab man überhaupt das Modell "Beruf einerseits Familienarbeit andererseits" so haben will (egal, wer nun welche Rolle übernimmt). Ich denke, wenn man gut in seinem Job ist und sich quasi unverzichtbar gemacht hat, dann ist es ein großes Risiko zu sagen "ich steig für 3 Jahre aus". Aber es ist durchaus im Rahmen des Möglichen, auszuhandeln, daß man einen Tag in der Woche von zu hause aus arbeitet, von wichtigen Terminen rechtzeitig erfährt und für Überstunden nur dann zur Verfügung steht, wenn der Partner sicher zu hause ist. Wenn man da ganz klar und unnachgiebig ist, wissen alle, woran sie sind, es gibt vielleicht eine Woche lang etwas Knatsch; dann aber läuft die Sache und man muß nicht alles dauernd neu aushandeln. Ich mache es z.B. nach Möglichkeit so, daß ich wenn Louise krank ist dann eben den "Arbeit zuhause" Tag nehme, denn so komme ich dann auch meinem Arbeitgeber entgegen weil ich das nicht als Krankentag laufen lasse und für Louise bin ich abrufbar, wenn sie etwas braucht. Wenn ein weiterer Tag nötig ist, bleibt mein Mann da, und erst wenns richtig langwierig würde (was bisher noch nicht der fall war), würden wir die Krankentage nehmen.


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da bekomm ich doch einen kloss im hals....schön das du dich hier aufspielst von wegen meine kinder brauchen mich und ich war immer dav u.s.w----und dann less ich das ihr von sozialbeihilfen gelebt habt ----für die ich arbeiten war ...weil ich zwar kinder wollte aber damit nicht der allgem. zur last fallen will ....meine meinung ist wer kinder hat soll sie versorgen können und zwar auch finanzíell und wer das nicht leiste kann sollte es nicht auf die allgemeinheit abschieben....auch die maus bekommt keine jungen wenn das futter knapp ist.....sie rennt nicht zum nächsten bauern und fragt nach weizen


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Hallo ihr beiden! @pipundpop: Ja, da sieht man mal wie verschieden die Meinungen sind. Ich hätte meine Familie auch gern selber ernährt in den letzten Jahren, aber leider spielte mein damaliger Arbeitgeber nicht mit und schmiss mich raus als er erfuhr das ich schwanger war(ist ne lange geschichte, das Recht war auf seiner Seite um es kurz zu machen und das Kind war unterwegs). Ich hätte damals ganz gewiss keine Kinder in die Welt gesetzt wenn ich gewußt hätte das es so läuft, aber manchmal spiel das Schicksal mit einem eben seine Spielchen, aber egal wir haben die Zeit hinter uns gebracht, inzwischen kann ich meine Familie wieder allein ernähren und wir sind seit Oktober vom Sozi unabhängig und frei(das Leben von der Sozi ist bestimmt kein Zuckerschlecken und kein normaler Mensch würde das freiwillig auf sich nehmen, aber auch das ist ein anderes Thema). Nun mir geht es schlicht und einfach darum dass unsere Kinder nicht geschrieen haben: bringt uns auf diese Welt!! Sondern wir Eltern haben das für sie entschieden. Und ich denke damit sollten wir verantwortlich umgehen. Und ein Krankes Kind gehört für mich nicht in den Arm einer Erzieherin(und mag sie noch so toll sein) sondern in den von Mutter oder Vater. @ Marita: Sorry, dann habe ich da wohl etwas falsch verstanden, ich verstand es so das dein Mann nicht unbedingt 60Std. arbeitet sich aber doch sehr aus der Kindererziehung und alles was das mit sich bringt herauszieht. Sorry dafür! Natürlich kann ich auch die Sicht der Mütter verstehen die gern arbeiten gehen. Ich gehe ja auch gern arbeiten und liebe meine Kinder trotzdem abgöttisch, bin also nicht besser oder schlechter wir ihr;-) nur das ich es halt tue während mein Mann dafür zu Hause ist, aber meine Kinder gehen trotz dessen das mein Mann "nur" einen Teilzeitjob hat Ganztags in den Kiga, denn er muss wie gesagt seinen Nachtschlaf tagsüber nachholen. Mir ging es einfach darum das kranke Kinder in den Kiga geschickt werden. In dem Punkt ob Kigakids nun bessere oder schlechter Kinder sind habe ich die selbe Einstellung wie ihr alle. Ich denke(ich weiß nicht ob einer von Euch das schon schrieb) sogar das Kigakinder einfach ein besseres Imunsystem haben weil sie eben mit so vielen Krankheiten unweigerlich in kontakt treten. Denn selbst wenn ich ein krankes Kind bei den ersten Anzeichen seiner Krankheit zu Hause behalte ist die Ansteckungszeit meistens schon lange gelaufen. bei Husten und Schupfen mag das nicht so wirklich der Fall sein(obwohl man sein Kind ja wie geschrieben auch nicht bei dem ersten nieser zu Hause lässt), aber bei Windpocken, Schalach, Magen und Darminfekten u.s.w. sieht das schon so aus. Ich denke auch das die sozialen Kontakte für Kigakids unheimlich wichtig sind und ich hätte ohne den Kiga noch viel viel später mitbekommen das mein Sohnemann entwicklungsverzögert ist. Denn weil seine Schwester(die große, er ist der kleine) in allen Entwicklungsschritten immer sehr schnell war hab ich mir bei ihm immer gesagt: naja, ausgleich er ist halt etwas langsamer in allem das ist schon o.k. Bis die Erzieherinnen im Kiga mir geraten haben mal den Kiga zu wechseln und mal dort um Meinung zu bitten, damit eine Entwicklungsverzögerung ausgeschlossen werden kann. Der Arzt hat diese Entwicklungsverzögerung aber nicht ausgeschlossen sondern festgestellt und dann konnten wir schnell handeln. Also du siehst ich bin eine eingefleischte und überzeugte Kigamutter, NUR wie gesagt ich würde mein Kind niemals krank in den Kiga bringen und ich kann Mütter(und Väter) die das tun einfach nicht verstehen. So, ich hoffe wir haben alle Missverständnisse ausgeschlossen. @pipundpop noch ein Wort: wenn ich nicht inzwischen wissen würde das Beiträge im I-Net immer etwas ernster klingen als sie gemeint sind, würde ich glatt der Meinung sein du wolltest mich mit deinem Posting "beurteilen" wenn nicht sogar "beleidigen" weil wir von der Sozi gelebt haben. Ich denke und hoffe dass das wie gesagt nicht deine Absicht war, denn da werde ich zur Furie wenn man meint man könnte mich danach beurteilen, denn in diese Situation kommt man(wie ich ja selber festgestellt habe) schneller als man gucken kann und ich wünsche es wirklich keinem(na ja fast keinem, ich kenne doch den einen oder anderen Menschen dem ein solches Leben vielleicht mal auf den Boden der Tatsachen zurück bringen würde). Liebe Grüße Ramona