Bero2022
Ich würde eigentlich so gerne mit meinem dreieinhalb jährigen kleine Gesellschaftsspiele spielen. Aber es klappt weiterhin gar nicht. Er hat zwar durchaus verstanden wie memory funktioniert, aber hält sich überhaupt nicht an die Regeln. Wenn wir spielen dann eh nur mit wenigen Paaren. Die klassischen Spieler, wie mein Obstgarten oder so haben wir uns noch nie funktioniert. Er hört einfach gar nicht zu, wenn man ihm die Regeln erklären will. Wir haben aktuell noch ein Spiel mit einem Würfel mit Farben. Das hat ihn kurzzeitig interessiert, weil es auch mit Puzzleteilen ist und er puzzeln grundsätzlich liebt. Aber auch da fällt es ihm unglaublich schwer das Spiel zu Ende zu spielen und sich an die Regeln zu halten. Hat jemand vielleicht eine Empfehlung für das Nonplusultra tolle Gesellschaftsspiel das Kinder lieben. Ich mache mir manchmal ein paar Sorgen um seine Entwicklung. Aus dem Kindergarten weiß ich, dass er auch dort Angebote zum Gesellschaftsspiel spielen ablehnt und dann lieber puzzelt. Das nächste Entwicklungsgespräch ist erst in einem halben Jahr. Und dazwischen werden ungerne Gespräche über solche Themen gemacht.
Ich würde mich da nicht so stressen, das Interesse kommt schon noch. Dass er gerne puzzelt ist doch super. Memory hat meine Tochter auch lange nicht gerne gespielt. Eines der ersten Spiele war Mensch ärgere dich nicht und Tempo kleine Schnecke. Letzteres kann man ja in vielen Variationen spielen, vielleicht wäre das ein Anfang. Z. B. Mir gehört die rote Schnecke, meiner Tochter die blaue, welche ist schneller Im Ziel. Oder mit allen gemeinsam und einfach würfeln und welche ist am schnellsten...
Bei und sind Spielregeln auch dazu da, gebrochen zu werden. Ich seh das in dem Alter aber entspannt. Unsere versteht nämlich die Regeln, findet sie aber nachvollziehbar doof. Z.B. kann man bei Tempo kleine Stecke ja nun wirklich erst aufhören, wenn alle Schnecken ihren Salat erreicht haben - sonst hungern die doch! Und beim Fische angeln werden die selbstverständlich sofort wieder ins Wasser geworfen zu ihren Freunden - allein sind die ja traurig. Da es uns beim Gesellschaftsspiel um die gemeinsame Zeit geht, werden die Regeln dann eben angepasst. Wenn es dir ehr darum geht, dass euer Sohn geduldig zu hören und sich ruhig mit einer Sache beschäftigen soll, würde ich das mit Dingen üben, die ehr mag. Puzzle sind doch schon super Training für die Geduld und das Stillsitzen. Zuhören kann er vielleicht besser beim Vorlesen oder Singen? Vielleicht hält er sich auch beim Basteln besser an Regeln und folgt Erklärungen. Es gibt ja auch ganz viele Erwachsene, die nicht gerne Gesellschaftsspiele mögen. Die Abneigung ist auch bei Kindern ok. Was beim Spielemuffel im Umfeld ging, war: 1) Spiele mit der Lieblingsfigur, also z.B. Bluey- statt Blumen-Memory 2) Aktionreiche Spiele, also z.B. Lottikarotti, Doktor Bibber oder dieser Turm mit Affen, die rausfallen wenn man Stöckchen zieht. Im Prinzip alles, wo seine Aktion eine überraschende Reaktion bringen konnte (Karte umdrehen beim Memory funktioniert ja immer gleich).
Hallo, es ist einfach noch zu früh für Brettspiele. Meine Kinder hatten daran in diesem Alter auch noch kein Interesse, das kam erst im eher späten Kiga-Alter. Weißt du, man muss als Eltern darauf achten, dem Kind nicht seine eigenen Erwartungen überzustülpen. Sondern wir sollten unser Kind immer dort abholen, wo es in seinen Bedürfnissen und seiner Entwicklung gerade steht. Im Moment hast du eine Erwartung an deinen Sohn, die er noch nicht erfüllen kann, und du bist darüber enttäuscht. In Wirklichkeit liegt das Problem natürlich nicht bei ihm, sondern in deinem Kopf: in einer Vorstellung, die nicht zu deinem Kind passt. Bleib gelassen. Was übrigens weitaus wichtiger ist für die Entwicklung deines Sohns ist als Brettspiele, ist das freie Spiel draußen. Möglichst mehrere Stunden täglich, auch privat, das Rausgehen im Kiga reicht hier nicht. Ich bin mit meinen Kindern bei absolut jedem Wetter fast täglich in der Natur gewesen. Sie sind auf Baumstämmen balanciert, haben leere Schneckenhäuser und schöne Steine gesammelt, wir haben Männchen aus Tannenzapfen gelegt, kleine Türme aus flachen Steinen gebaut oder an Bächen gespielt. Dieses Spielen in der Natur fördert nachweislich die Entwicklung von Motorik, Fantasie und Geschicklichkeit sowie des Gehirns allgemein. LG
Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm oder gar bedenklich, dass dein Sohn gerade nicht gerne Brettspiele macht. Auch wenn es eine schöne und sinnvolle Beschäftigung sein kann, kann ein Kind alle wichtigen Fähigkeiten auch ohne Brettspiele lernen 🙃 Vielleicht hat die Entwicklung deines Sohnes ihren Fokus gerade wo anders. Oder es ist einfach nicht sein Ding. Generell finde ich das Alter noch früh für Brettspiele, vor allem wenn man den Anspruch hat, sich an die Regeln zu halten. Ich wundere mich ehrlichgesagt immer über die Altersempfehlungen auf den Spielen, wenn da "ab 2" oder "ab 3" steht. (Obwohl ich zwei Kinder hab, die beide weiter als der Durchschnitt im Kleinkindalter waren.) Ich vermute stark, da geht es vor allem um Verkaufszahlen... Meine Tochter ist 4,5 und spielt gerne UNO / Mau Mau, Lotti Karotti, Bingo, Ligretto. Bei ihr kam das Interesse durch den Kindergarten. Komplett an alle Regeln halten ist aber je nach Spiel immer noch mühsam und man muss sie ständig ermahnen. In dem Alter sind die Kinder einfach noch sehr impulsiv und können mit starren Regeln wenig anfangen. Und noch etwas zu Elterngesprächen: Solange du vom Kindergarten nichts negatives hörst, kannst du davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Der Kindergarten hat ja nicht nur den pädagogischen Anspruch, die Kinder in ihrer Entwicklung zu beobachten, sondern es liegt auch in ihrem eigenen Interesse, dass ein Kind bei Entwicklungsproblemen schnell Unterstützung erhält, da diese Kinder meist im Kindergartenalltag nicht gut "funktionieren". Also nur wegen den Brettspielen musst du dir gar keine Sorgen machen. Aber wenn du dir wegen einzelnen Aspekten, zum Beispiel Regeln einhalten, oder Sozialverhalten Sorgen machst, kann man das auch in eine Frage für ein Tür- und Angelgespräch verpacken.
Nicht jedes Kind mag Gesellschaftsspiele; das ist ganz normal und kein Grund zur Besorgnis. Er puzzelt gern, das mögen viele andere 3,5 Jährige nicht. Ich bin auch kein Fan von Gesellschaftsspielen, und aus mir ist was geworden ;-). Meine Kinder mochten Schneckenrennen, weil das ganz schnell geht.
Ich schließe mich den vorherigen Antworten an. Bei K1 kam (mit knapp 4 Jahren?) das Interesse mit "Da steckt der Wurm drin". Laut Hersteller ab 4 Jahren, das finde ich übertrieben. K2 spielt das sogar mit 2 Jahren manchmal mit. Die Regeln sind simpel (bunte Teile mit Farbwürfel erwürfeln), Spielspaß selbst für uns Erwachsene groß, und - ganz wichtig bei uns für den Anfang - die Runden sind kurz. Aber sollte Dein Kind nie Gesellschaftsspiele mögen, wäre auch das kein Beinbruch. :-)
Wieso stresst dich das so? Dein Kind MUSS keine Gesellschaftsspiele mögen und sie spielen, besonders in dem Alter. Wenn er puzzeln mag, dann soll er puzzeln. Mein Sohn ist 4.5 Jahre alt und er hat bis er 4 wurde gar keine Gesellschaftsspiele gemocht, wirklich null. Und Puzzle auch nicht. Er wollte sich 0 an den Regeln halten und wenn wir zuhause noch das irgendwie durchgelassen haben, damit er das spielt (weil Andere Kinder in dem Alter schon gespielt haben 😅🤦🏼♀️), hat Kita es nicht zugelassen. Und es hat sich von heute auf morgen geändert. Auf einmal spielt er in Kita Obstharten, Zickezacke Hühnerkacke, Lotti Karotti, Colorama, Tempo kleine Schnecke und andere, Fische fangen und er puzzelt sehr gerne (aber nur Puzzle mit Paw Patrol). Zuhause spieltet gerne mein Bundes Türmchen Spiel und puzzelt, aber andere spiele will erst doch nicht🤷🏼♀️ allerdings unsere Tochter, die 1.5 ist, spielt gerne Obstgarten und sie hat verstanden wie es gespielt wird - genauso wie Teddys Farben und Formen und sie spielt nach Regeln und macht mit. Jedes Kind ist anders und von einem 3.5 jährigen zu erwarten, dass er mitmacht, ist wirklich nicht so schlau 😅 lass ihn einfach sich damit beschäftigen, was er mag.
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