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Kann ein 3 Jähriges Kind schon "deprimiert" sein

Kann ein 3 Jähriges Kind schon "deprimiert" sein

mami202

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Hallo, schön langsam mache ich mir ein paar Sorgen. Seit Wochen interessiert meinem bald 3 Jährigen Sohn gar nichts mehr.   Alleine spielen funktioniert überhaupt nicht mehr. Wenn ich sage, dass ich gerade keine Zeit habe um mit ihm zu spielen (da ich z.B. kochen, putzen, arbeiten muss) dann lässt er den Kopf hängen und sitzt nur da, bis ich wieder für ihn Zeit habe. er macht so ein trauriges Bild, weil er inzwischen wirklich nur da sitzt und auf mich wartet. Früher hat er mir immer sehr gerne geholfen beim Kochen, oder putzen - zeitweise auch alleine gespielt.  aber er macht im gesamten einen sehr traurigen Eindruck.  Er ist noch nicht im Kindergarten - einmal in der Woche treffen wir uns mit anderen Kindern in einer Spielegruppe, dort gefällt es ihm Ansonsten ist er noch 1 - 2 Mal die Woche bei Oma. Dort gefällt es ihm auch, aber Oma spielt halt auch den ganzen Tag mit ihm. Das geht zuhause durch den Alltag nicht. Außerdem möchte ich das auch gar nicht, ich finde Langeweile gehört dazu.  Er ist gesund, isst gut und ausgewogen, schläft durch


JoMiNa

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Antwort auf Beitrag von mami202

Hm ich kenne das so von meinen Kindern nicht... entweder sie jammern, meckern, kleben an meinem Bein usw. oder sie finden doch noch etwas zum Spielen. Hast du schon probiert, gemeinsam ein Spiel anzufangen, und dich erst dann dem Haushalt zu widmen? In dem Alter sind Rollenspiele oft angesagt, also zum Beispiel ihr baut gemeinsam eine Baustelle, Ritterburg, Küche... auf, du spielst eine Runde mit und dann erklärst du, dass du jetzt kurz nach der Suppe schaust o.ä. Viel mehr als 15-20 Minuten am Stück klappt es aber in dem Alter nach meiner Erfahrung selten. Vielleicht fehlt ihm momentan kognitiver Input? In dem Alter langweilen sich Kinder oft zu Hause. Beschäftigst du dich denn intensiv mit ihm, wenn du Zeit hast, liest Bücher, zeigst ihm neue Dinge, gehst raus in den Wald oder auf den Spielplatz? Ein Mal in der Woche Kontakt zu anderen Kindern könnte mittlerweile zu wenig sein. Wirkt er an den Spielgruppen-Tagen ausgeglichener? Vielleicht kannst/möchtest du dich mit jemandem aus der Spielgruppe öfters verabreden? Ist denn ein Kindergartenbesuch bald geplant? Das würde vermutlich auch einiges verändern.