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Unsere Tochter (21 Monate) sehr ängstlich vor ungewohnten Situationen und Personen

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Unsere Tochter (21 Monate) sehr ängstlich vor ungewohnten Situationen und Personen

Jütte

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Guten Morgen,  unsere Tochter (21 Monate) ist seit etwa 4 Wochen sehr ängstlich in ungewohnten Situationen und hat starke Angst vor fremden Menschen. Dies äußert sich, indem sie sich entweder auf unserem Arm klammert und das Gesicht versteckt, wenn wir zum Beispiel Besuch bekommen und sie die Person/en noch nicht gut kenn. Dies geht dann bestimmt 40 Minuten so, bis sie sich langsam öffnet und Kontakt zu der Person zulässt.  Beim Einkaufen merkt man diese Angst zum Beispiel auch, sie wird teilweise sehr ruhig und starrt nur auf den Boden, wenn sie im Einkaufswagen sitzt. Dies ist allerdings auch nicht immer so, teilweise flitzt sie allein durch den Laden und plappert vor sich hin.  Seit August geht sie zur Tagesmutter und auch dort zeigt sie dieses super ängstliche Verhalten, wenn zum Beispiel ein Kind von einer neuen Person abgeholt wird.  Jetzt machen wir uns Gedanken, ob dieses Verhalten normal und entwicklungsbedingt ist oder wir Hilfe hinzuziehen sollten, um ihr diese Ängste zu nehmen.  Kennt jemand von Euch so ein Verhalten und hat einen Tipp für uns ?  Liebe Grüße


Bonniebee

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Antwort auf Beitrag von Jütte

Hallo, ich denke, dass die Fremdbetreuung durch die Tagesmutter momentan eine große Herausforderung für deine Maus ist, und dass dies vielleicht die Ursache ist. Machen und tun kannst du da jetzt nicht viel, deine Tochter muss diese Phase der Verunsicherung meistern, und das wird sie auch. Es kann aber einige Monate dauern. Ganz unabhängig davon ist das Fremdeln in diesem Alter ja auch noch altersgemäß. Meine Tochter hat da auch noch gefremdelt (allerdings nicht neu, sondern eher durchgehend, seit sie 8 Monate alt war). Zum Beispiel hat sie manchmal losgeweint, wenn jemand im Supermarkt zu nah an sie herangekommen ist oder sie sogar freundlich angesprochen hat in ihrem Sitz im Einkaufswagen. Gib deiner Tochter im Alltag einfach die Geborgenheit, die sie jetzt braucht, wenn sie sich zum Beispiel an dich kuschelt, sobald jemand Fremdes auftaucht. Das ist okay. Und bleib gelassen. Solche Phasen kann man nicht verkürzen, da gibt es keinen Erziehungstrick. Das Gute an Phasen: Sie gehen vorbei. Immer. LG


JoMiNa

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Antwort auf Beitrag von Jütte

Das ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich, wie sie auf Fremde reagieren, und hat ja auch alles Vor- und Nachteile 😉 Irrationale Ängste sind in dem Alter auch ganz normal, da kann man leider nicht viel tun als Eltern, außer Normalität zu vermitteln. Ich denke nicht, dass ihr Verhalten direkt etwas mit dem Start bei der Tagesmutter zu tun hat, wenn sie sich dort grundsätzlich wohl fühlt.  Eines meiner Kinder kann es mit 4 Jahren immer noch nicht leiden, wenn es von Unbekannten angesprochen oder angefasst wird. Die Kinder lernen aber nach und nach mit ihren Gefühlen umzugehen und dann wird es von selbst besser.