Hallo zusammen, ich habe mich hier angemeldet, da mir die Kita Eingewöhnung aktuell sehr zu schaffen macht und ich sehr froh über ehrlichen Austausch und Erfahrungsberichte wäre. Zu unserer Situation: Anfang März haben wir mit der Eingewöhnung in der Kita von unserem Sohn beginnen, er war damals 15 Monate alt. Es lief von Anfang an sehr holprig. Es wurde bereits am dritten Tag eine Trennung gemacht, da fiel mein Kleiner gefühlt aus allen Wolken und weinte sehr viel. Mir wurde immer wieder versichert, dass dieses Verhalten ganz normal ist und dass es irgendwann bei jedem Kind "Klick" macht. So, jetzt haben wir 4 Monate (!!) Eingewöhnung hinter uns und was soll ich sagen? Beim Bringen immer Tränen, beim Holen immer Tränen. Auch dazwischen spielt er nicht, sondern sitzt hauptsächlich bei den Erzieherinnen auf dem Schoß. Wir haben 3 Tage mit je 4 Stunden gebucht, sollen ihn aber nach 2,5 Stunden abholen, weil er lt. den Erzieherinnen dann einfach "durch" ist. Arbeiten während dieser Zeit ist also nur schwer möglich. Ich hangel mich aktuell von Woche zu Woche, um irgendwie meine Arbeitsstunden zu schaffen. Ich habe bereits mehrmals meine Bedenken geäußert bei den Erzieherinnen und auch gesagt, dass wir überlegen abzubrechen und dann erst mit 3 im Kindergarten einen neuen Versuch zu starten, da ich das große Glück habe, dass der Kleine von den Großeltern betreut werden könnte. Ich würde jedes Mal regelrecht abgewürgt mit der Aussage "Das macht es im Kindergarten nur noch schlimmer, da der Kleine jetzt genau weiß, welche Knöpfe er drücken muss".  Ich bin ja wirklich der Meinung, dass Kinder unter Kinder gehören. Aber langsam zweifle ich sehr an unserer Entscheidung und frage mich, ob eine Eltern-Kind-Gruppe nicht sinnvoller wäre. Teilt hier zufällig jemand eine ähnliche Erfahrung? Wird es nach Abbruch wirklich "unmöglich" ihn später im Kindergarten einzugewöhnen?  Ich würde mich sehr über Tipps/Erfahrungsberichte etc. freuen. Liebe Grüße  Sylvie