Elternforum Kigakids

Tochter hat sich seit Kika verändert...

Tochter hat sich seit Kika verändert...

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo! Meine Tochter (4 1/4 Jahre alt) geht seit Sept. 08 in den Kiga. Sie war bis zum Kigaeintritt ein äußerst fröhliches Kind, das gerne gelacht und viel geredet hat (manchmal auch zuviel). Sie war immer sehr selbstbewußt, ließ sich ohne Probs von Oma oder Opa fremdbetreuen, wenn ich mal was erledigen musste. Seit einiger Zeit wirkt sie verändert auf mich: Hängt sehr an mir, ist viel ruhiger und ernster geworden und traut sich nicht mehr so viel zu wir früher. Der Kigaeintritt verlief eigentlich problemlos, sie hat zwar in der Gruppe noch keine "festen" Freunde, spielt aber mal mit diesem mal mit jenem..... Wer kennt das von seinem Kind? Vielleicht gehört das noch zu Eingewöhnungsphase? LG Sabine


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

bei mir ist das gegenteil passiert! die kleine war ruhig hat sich selbst beschäftigt. hat mit anderen kindern gar nicht gespielt. jetzt ist das anderst sie ist lebhaft und frech. aber an mir hängt sie schon auch mehr wie früher. hast du sie mal gefragt ob sie gärgert wird? oder mal mit erzieherin gesprochen ob ihr was aufgefallen ist?


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hm, ich vermute, dass das noch eine Folge der Eingewöhnung/ Umgewöhnung ist. Schließlich ist sie jetzt regelmäßig für einen längeren Zeitraum von dir getrennt, da hat sie den Rest des Tages vielleicht einfach noch "Nachholbedarf". Bei unserem älteren Sohn war das damals auch so. Und dass sie sich mom. weniger zutraut, ist bestimmt auch vorübergehend. Sie wird schließlich täglich mit allen möglichen Arten von Typen und Verhaltensweisen konfrontiert und muss erst mal wieder ihren Rahmen finden und abstecken, was und wie sie sein kann und will. Ich denke, sie wird sich wieder fangen. Ansonsten ist es natürlich schon wichtig, dass du die Erzieherinnen mal auf deine Wahrnehmung ansprichst, die können dir viell. auch helfen. LG!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Also ich kenn das auch. Meine Tochter klebte sehr an mir..... sie geht gerne in den Kiga aber zu Hause wollte sie dann Mama pur! das ganze hat sich dann immer mehr gegeben und nun ist seit einiger Zeit keine Rede mehr von "an Mama kleben"! Aber dennoch würde ich mal mit den Erzieherinnen darüber reden und deine Beaobachtungen mitteilen. LG


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Sabine, das kommt mir igrendwie bekannt vor... Hatte ich schon zweimal, bei der Großen sehr ausgeprägt. Da durfte ich mich, nachdem ich sie von der KiTa abgeholt hatte, noch nicht mal 2 Meter entfernen. Und bei ihr hatte es definitiv nichts mit Eingewöhnung/KiTa zu tun -.sie war da nämlich schon 3 Jahre in der KiTa... Ich nenne diesen Zustand "Verlustangst-Phase". Es ist ein Entwicklungssprung, den da die Knirpse mitmachen. ich habe ihn, außer bei meinen eigenen Kindern, schon bei vielen anderen Kindern beobachtet. Meistens so zwischen 4,5 und 5,5 Jahren. Für einige Zeit darf Mama nicht mal sich etwas entfernen - halt "Mama pur und absolut". Keine Angst, die Phase geht rum (bei meiner Großen dauerte sie mit fast 3 Monaten sehr lange, sie ist aber auch sehr sensibel) und danach sind die Kids auf einmal viel, viel selbstständiger und auch selbstbewußter. In dieser Phase passiert so viel in den Kinderköpfen, machen eine rasante Entwicklung durch, dass ihnen einfach Angst und Bang wird. Und da will man natürlich das Altbekannte = Mama haben als Rettungsanker. Die Kids haben Angst vor der eigenen Courage. Einerseits wollen sie unabhängiger sein, selber ausprobieren, aber dann kommt die Angst vor dem Unbekannten. Sie denken auch mehr. Ergebnis: Klammern Gib' ihr Zeit, Verständnis. Zeig' und sag' ihr, dass du jederzeit für sie bist (und sei es dann auch), begleite sie durch diese turbulente Zeit. Danach hast Du ein vollkommen anderes Kind. LG Heike


Öffne Privacy-Manager