Elternforum Kigakids

Sohn - 2 Jahre - Trotzphase?

Anzeige kindersitze von thule
Sohn - 2 Jahre - Trotzphase?

MaxQuentin

Beitrag melden

Hey :) ich komme mal am besten direkt zum Punkt. mein Sohn, aktuell 2 Jahre alt (nächstes Jahr im Juli 3 Jahre alt) ist seit letztem Monat im Kindergarten. Seitdem er im Kindergarten ist, benimmt er sich wie ich ihn noch nie vorher erlebt habe. Er weint wegen jedem möglichen Zeug, zerstört durchgehend Sachen und findet das witzig wenn ich dann deswegen sauer bin, ist Frech und raubt mir ehrlich gesagt mit diesem ganzen rumgeweine und angeschreie die letzte Kraft. Im Kindergarten, draußen wenn wir mit bekannten und ihren Kindern draußen sind, benimmt er sich so so so so toll und sagt bitte und danke, entschuldigt sich und ist gefühlt wie ausgewechselt. Sobald wir (meine Frau und ich) dann aber mit ihm alleine sind geht das geschreie los, das hauen, das rumbocken und zicken und so weiter. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich / wir noch machen kann/können. Ich will ihn nicht anschreien/zu dolle schimpfen da ich nicht denke dass das was bringen würde, vorallem wenn er sich so dolle aufregt. Wir brauchen da wirklich Tipps und wären wirklich wirklich dankbar für jede Nachricht / Unterstützungsversuch.   Euch noch eine schöne Nacht 🙃


Julia294

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von MaxQuentin

Hi, dass sind 2 verschiedene Sachen, zum einen die Trotzphase oder auch Autonomiephase genannt.  Und zum anderen ist es der Kitastart. Auch wenn die Kinder da viel spielen, ist es für die Kinder anstrengend. Sie müssen sich unterordnen und fügen sich in der Regel auch. Wenn die Kinder dann nach Hause kommen, dann haben sie oft keine Kapazitäten mehr zu kooperieren.  Mein Sohn wird bald 3 und es ist das Gleiche. Wenn er nach Hause kommt, dann weint, schreit und knatscht er oft. Ich nehme ihn in den Arm und lasse ihn in meinem Arm weinen/knatschen, wenn er es zulässt. Ja, toll finde ich das auch nicht immer, vor allem nach einem langen Arbeitstag. Aber es hilft meinem Sohn. Geholfen hat auch, weniger Regeln aufstellen und die Tage nicht so voll packen. Lieber spontan mal einen Ausflug machen als den dann Absagen zu müssen, weil das Kind übermüdet ist. LG


kea2

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von MaxQuentin

Ich bin da bei meiner Vorschreiberin. Das Alter ist schwierig. In England heißt es "the terrible two".  Dazu kommt, dass viele Kinder sich anderswo mit aller Macht zusammenreißen und zu Hause, wo sie sich sicher fühlen, kommt dann zum Vorschein, dass sie komplett durch sind. Nach müde kommt blöd. In dem Zustand ist alle Erzieherei mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt, weil die Kinder nicht mehr aufnahmefähig sind. Ich würde nach dem Kindergarten im Moment möglichst kein Programm mehr machen und gucken, wie sich das Thema weiter entwickelt. Wenn es in ein, zwei Monaten nicht besser wird, muss man darüber nachdenken, ob die Betreuungszeiten zu lang für Euren Sohn sind.