Elternforum Die Grundschule

Diskusionsrunde: Lehrer werden die Konsequenzen setzen

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Würde mich eure Meinung dazu interessieren: von wegen die schule bzw. der lehrer wird konsequenzen aufzeigen.... wie kommt es dann das es teilweise "scheiß drauf" schüler gibt? so schlimm können die konsequenzen der schule nicht sein, und dann muss man sie doch zuhause setzen oder? wie verhindert man so etwas? in der klasse meines sohnes ist auch ein mädchen das trotz "stricherliste" (wenn die voll ist dann muß die mutter reinkommen) die hausübung nicht macht?


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Im Endeffekt kann der Lehrer Konsequenzen setzen so viel er will - wenn das vom Elternhaus nicht unterstützt wird und an einem Strang gezogen wird, dann ist da kaum etwas zu machen...von schlechten Noten mal angesehen, die dann aber dokumentiert werden müssen und wo es genug Eltern gibt, die auch dann noch ihrem Kind die Stange halten.


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ja sehe ich auch so. Wenn es den Eltern egal ist, oder noch schlimmer, bei den Eltern der Lehrer immer der böse ist und das Verhalten des Kindes noch unterstützt wird, dann bringt die ganze Konsequenz des Lehrers nichts. Soetwas wird man nicht erleben, wenn die Eltern mit dem Lehrer im direktem Kontakt stehen und an einem Strang ziehen.


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Die Schule kann das nicht ausbaden, was die Eltern zu Hause versauen...... Wenn ein Kind zu Hause keine Aufmerksamkeit bekommt und auch die Hausaufgaben anscheinend nicht betreut werden, wie soll das Kind dann den Lehrer ernst nehmen ? Jetzt mal bezogen auf das Kind mit der "Strichliste". Lg Ute


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Ganz ehrlich: Ein Kind, das trotz Strichliste und Ermahnungen und sonstigen Konsequenzen der Schule keine Hausaufgaben macht, hat ganz andere "Baustellen" als die Hausaufgaben. Und die kann der Lehrer nicht lösen. Natürlich gibt es bei Kindern so'ne und solche. Manche brechen in Tränen aus, wenn der Lehrer böse schaut, manche brauchen schon einen ausgewachsenen Anschiß, bis sich was bewegt. Das ist zum einen Typsache, aber auch Gewöhnungssache. Ein guter Pädagoge wird diese Unterschiede erkennen und entsprechend handeln. Aber irgendwann kommt auch ein Pädagoge sicherlich an seine Grenzen. Nur: Das liegt nicht am "bösen" oder "renitenten" Character des Kindes, da hakt es dann schon woanders. Ich gehe mal davon aus, daß die meisten Kinder der Eltern, die hier schreiben, auch zu Hause eine Umgebung von - im weitesten Sinne - liebevoller Konsequenz, Liebe, Kümmern und Achtung erleben. Dann kann man die Konsequenzen für nichtgemachte Hausaufgaben oder ungeübte Proben gut und gerne den Lehrern überlassen - sie sind meistens sowieso wirkungsvoller. Gruß, Elisabeth.


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Hi, ich bin der Meinung, dass Lehrer und Eltern zusammenarbeiten sollten. Vergisst mein Kind mal Hausaufgaben, muss es sich in der Schule verantworten. Klar. Ich hoffe schon, dass die Lehrerin nicht gerade begeistert davon ist. Bisher (ist bisher erst 3 Mal vorgekommen) war es so, dass meine Tochter mir das reuemütig und traurig erzählt hat, dass sie die Hausis vergessen hat und war selbst davon peinlich berührt. Somit war das für mich erledigt. Sollte das aber zum Dauerzustand werden oder einfach nur mit Faulheit begründet sein, dann würde ich schon Konsequenzen setzen. Spontan würde ich sagen, ich lasse mir alles, aber auch alles vorlegen. Sämtliche Freizeitaktivitäten erst nach Erledigung der Dinge. Aufschieben von irgendwas würde es nicht geben. Aber ein Glück haben wir das (noch?) nicht. Und auch unsere Lehrerin hat den Kindern klar gemacht, das mal vergessene Hausaufgaben vorkommen können, aber dass sie Faulheit absolut nicht unterstützt. Z. B. ging ein türkischer Junge in die Klasse meiner Tochter. Der hatte grundsätzlich NIE Hausaufgaben, die zu Hause zu erledigen waren - meist am WE. Die Eltern haben es nicht kapiert (oder wollten es nicht). Da half auch kein Schimpfen der Lehrerin am Montag oder sonst noch was. LG Pem


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Wir hatten das leider schon, dass mein Sohn 5 mal seine Hausaufgaben nicht hatte. Das kam daher, dass er seine Hausaufgaben immer super erledigt hat und ich ihm sagte, dass er das jetzt allein machen könnte. Ich hatte ihm großes Vertrauen entgegen gebracht, da er es bis dahin verdient hatte. Da er mir nur das gezeigt hatte, was er gemacht hatte, hatte er natürlich die anderen Hausaufgaben nicht. Ich habe einen Anruf von der Lehrerin erhalten, (was sie immer macht, wenn die Strichliste voll ist). Wir haben lange gesprochen und ich sagte Ihr das es auch hier Konsequenzen haben wird. Damit war sie einverstanden. Er musste an einem We "ALLE" Hausaufgaben erledigen, die er nicht gemacht hatte. Seine Verabredung und schwimmen mit Papa (allein) konnte er knicken. Außerdem habe ich eine Woche lang, den Tonni kontrolliert, ob noch irgendwo Hausaufgaben versteckt waren. Seitdem macht er freiwillig alle Hausaufgaben, er zeigt mir vorher was er auf hat und nachher wenn er es fertig hat. Es ist bis jetzt nicht nochmal vorgekommen und die Lehrerin hatte mir einen Notiz zukommen lassen, dass auch die Aufgabenerledigung in der Schule besser geworden ist. Nur wenn man zusammen arbeitet, kann es klappen ansonsten nicht!!!! LG Marita


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stimmt, lehrer und eltern müssen zusammen arbeiten. das heißt allerdings für mich wieder: wenn es nicht klappt mit dem zuhause ausrichten von lehrnzielkontrollen und sonstiges, muss ich doch etwas dagegen machen. mach ich etwas dagegen heißt es wieder das liegt beim lehrer, das muss er sich in der schule ausmachen. z.b. hab ich erst beim ersten eltersprechtag erfahren, (3.klasse, einige lehrnzielkontrollen später) das die kinder eine Woche!!! vorher wissen das sie eine lehrnzielkontrolle haben, und sie wissen auch den inhalt. gesagt hat es mir mein junge fast nie, und den inhalt wusste er sowieso nicht. heißt für mich auch ich muss in zukunft für soche versäumnisse konsequenzen setzen oder? lg


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Ist die schlechte Note denn für ihn nicht Konsequenz genug? Gruß, Elisabeth.


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scheinbar nicht, denn von selber hat er noch nie was dagegen gemacht.... wobei ich schon sagen muss das gottseidank die hausübung passt, und auch seine mitarbeit in der schule.... lg


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Das problem ist, daß die Lehrer kaum eine Möglichkeit haben Konsequenzen folgen zu lassen. Und selbst die paar Möglichkeiten, die sie haben werden nicht selten vorn irgendwelchen eltern torpediert. Kenne einen Fall, da hat ein Kind über Wochen keine HA gemacht und auch noch viel geschwänzt. Als der LKlassenlehrer dann (übrigens in Rücksprache mit der Schulleitung) einige Stunden Nachsitzen verordnet (schriftlich mit zwei Wochen Vorlauf) hat, ist das Kind dort auch nicht erschienen, sondern die Mutter hat einen netten Brief verfaßt in dem dann stand, wie doof und autoritär sie Leherer findet und, daß ihr Keind wegen irgendwelcher Vereine keine Zeit hätte zu den ihrer Meinung nach willkürlich angesetzten Stunden zu erscheinen.