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auf dem Kopf stehende Texte lesen

Thema: auf dem Kopf stehende Texte lesen

Hi ! Mein Großer ist dieses Jahr in die Schule gekommen und kann inzwischen schon ganz gut lesen, wie ich finde. Heute sollte er beim Vorlesen mit den Kleinen auch einen Teil lesen. Er saß vor mir und war zu bequem, erst das Buch zu drehen, also las er das Buch sozusagen von der falschen Seite, d.h. die Schrift stand auf dem Kopf. Er hat das so fix hinbekommen, als ob er richtig herum liest - da war ich echt baff. Ich habs natürlich auch gleich probiert, hatte aber erstmal mehr Probleme damit. Nach einer Weile gings dann aber auch. Kennt Ihr das von Euren auch ? Wahrscheinlich ist das ja auch völlig normal, war nur eben sehr überrascht in dem Moment. Ines

von inessa73 am 01.01.2014, 14:54



Antwort auf Beitrag von inessa73

Kenn ich, google mal nach " divergentes Denken" oder " Spatial thinker" ;))). Sehr interessant!!! LG patty

von Timtom am 01.01.2014, 17:04



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Bei uns in der Familie können das alle und es hat nichts mit divergentem Denken zu tun. Die meisten von uns können auch so schreiben.

von Carmar am 01.01.2014, 17:41



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>>Bei uns in der Familie können das alle und es hat nichts mit divergentem Denken zu tun. Die meisten von uns können auch so schreiben.< < Ist hier genauso.

von Eisfee am 01.01.2014, 17:47



Antwort auf Beitrag von Timtom

Hi ! Danke Dir für Deine Antwort. Habe auch gleich mal geschaut, was Du meinst. Aber ich denke, das divergente Denken ist noch ´ne Spur anders. Wie ich inzwischen mitbekommen habe, scheint das fast normal zu sein, daß man auf dem Kopf stehende Schrift lesen kann. Mich hat es nur verwundert, das mein Sohnemann, der erst seit 4 Monaten lesen lernt, das so hinbekommt. Ines

von inessa73 am 01.01.2014, 19:22



Antwort auf Beitrag von inessa73

Hallo, ja, die meisten Menschen "können" es. Die meisten Menschen " können" auch in Ansätzen divergent denken... Ein richtig divergenter Denker kann aber z.b. Genauso schnell rückwärts wie vorwärts buchstabieren ( ich rede von Worten wie " Situationskomik" etc nicht soetwas wie " Auto" ...). Das hat m.E. Eine Menge mit divergentem/ linearem Denken und Lateralität zu tun. Unsere Kleine ist nämlich "so eine" und wir haben eeewig gebraucht um herauszufinden warum sie nicht wirklich Buchstaben beim Lesen zusammenziehen kann. Sie hat sich richtig schwer getan mit dem Lesen in der Schule, obwohl sie es längst konnte. Bis die KL das Lehrwerkstätten und somit die Methode geändert hat... Von heute auf morgen eine sehr gute Leserin!!! Sie liest die Worte halt vom Gesamtbild ab und nicht in einzelnen Segmenten... Hat den Vorteil, dass sie mit 5 schon einfach einen Text überfliegen / querlesen konnte und den Nachteil, dass wir und die Lehrer lange nicht wussten wo die Probleme lagen, die sie ohne Schule eigentlich gar nicht gehabt hätte. LG patty

von Timtom am 02.01.2014, 12:30



Antwort auf Beitrag von Timtom

Hi ! Danke Dir für Deine Antwort. Das klingt ja echt interessant, daß mit dem rückwärts buchstabieren. Könnte ich nicht, mein Sohnemann auch nicht, also ist er schonmal kein divergenter Denker ;-). Aber scheinbar liest er inzwischen auch viele kurz Wörter bereits als Ganzes, so wie es die Erwachsenen ja eigentlich auch machen, sonst hätte er ja diesen einen Text, den eine Userin gepostet hatte (den mit den vertauschte Buchstaben) nicht entziffern können. Mit 5 Jahren schon lesen - Hut ab. Da waren wir noch weit von entfernt, er hat es erst in der Schule gelernt. Ines

von inessa73 am 02.01.2014, 13:42



Antwort auf Beitrag von inessa73

Inessa, unsere Kleine ist mit gerade 4 in UK ins Pflichtvorschuljahr eingeschult worden und in ihrer Klasse konnten alle Kinder mit 5 flüssig lesen... das war also keine Hexerei ;). Der Große Bruder hat es sich allerdings von 4-5 selbst beigebracht... Ist aber heute ( mit 10) immernoch kein superbegeisterter Leser.... Er nutzt das nur zur Informationsbeschaffung... Romane findet er doof, während die Kleine sich gerade Twilight aus meinem Regal gefischt hat.... Für die Zeit wenn die Weihnachtsbücher ausgelesen sind ... LG patty

von Timtom am 02.01.2014, 14:19



Antwort auf Beitrag von Timtom

Habe ich schon oft gehört, daß bei Euch die Schule und das Lernen viel eher beginnt. Kann ich mir gar nicht so vorstellen - sind denn hier die Kinder "blöder" ??? Ich habe ja noch Zwillinge, die im Oktober 4 geworden sind, aber vom groß Lernen sind die noch weit entfernt. Wobei ich so langsam merke, wo die Stärken und Schwächen der Beiden liegen. Der Junge hat´s total mit Zahlen, kennt sie schon ´ne Weile und zählt alles, Mengenverständnis ist auch da, was beim Mädl noch nicht klappt. Die zählt immer noch die Würfelpunkt ab 3 ab. Dafür hat sie mehr Interesse für Buchstaben und versucht zu "schreiben". Scheinbar öffnet sich ab dem Alter so langsam das Lernfenster. Bin schon gespannt, wie´s mit den Beiden in der Schule wird - sie wird dann die Deutsch- und er die Matheaufgaben lösen ;-). Ines

von inessa73 am 02.01.2014, 20:08



Antwort auf Beitrag von inessa73

Ncah enier Sduite enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen. Das eniizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und man knan es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.

von Franke am 01.01.2014, 17:48



Antwort auf Beitrag von Franke

Da kann man solche Texte erstellen (irgendwas reinkopieren und nach verschiedenen Methoden umstellen). http://einklich.net/rec/umstell.pl

von Franke am 01.01.2014, 18:35



Antwort auf Beitrag von Franke

Hi ! Der Text macht wirklich keine Probleme - jedenfalls mir nicht. Da mein Großer doch noch sehr die Buchstaben einzeln zusammenzieht, würde er das sicher nicht lesen können. Werde ihm den text mal unter die Nase halten ;-) Ines

von inessa73 am 01.01.2014, 19:20



Antwort auf Beitrag von Franke

Hab´s ihn gerade mal probieren lassen. Das war dann doch schon schwerer, aber er hats größtenteils hinbekommen. Scheinbar liest er dann schon eher wortbezogen als Buchstaben einzeln. Hätte ich nicht gedacht, daß das bei ihm klappt. Ines

von inessa73 am 01.01.2014, 20:20



Antwort auf Beitrag von inessa73

Unsere Kinderärztin sage mal das das was mit der Formkonsistenz zu tun hat - das sagt aus wie gut man Dinge/Figuren/Buchstaben wiedererkennt obwohl sie gedreht, gestaucht oder nur zum Teil sichtbar sind...und normal ist das man Buchstaben auch auf dem Kopf erkennt...

von HansWurst am 02.01.2014, 13:34