Hallo zusammen,  ich bin schwanger in der 39. Woche und habe seit einigen Wochen einen ganz wunden Intimbereich (äußere Schamlippen und Innenseite Oberschenkel). Laut FA ist das einfach wund vom Laufen, allerdings hat sie auch nur kurz drauf geschaut und bisher keinen Abstrich gemacht. Ich soll nachts Zinksalbe und tagsüber Bepanthen benutzen. Die Salben helfen auch für den Moment gegen Reizung, Brennen und Juckreiz, aber am Allgemeinzustand ändert sich nicht wirklich was. Jetzt so kurz vor der Geburt mache ich mir Sorgen, dass das doch etwas sein könnte, was sich auf das Baby übertragen könnte. Ich habe am Montag nochmal in der Praxis angerufen und um einen Abstrich gebeten um zu schauen, ob es vielleicht doch ein Pilz ist. Auch wenn meine Beschwerden eigentlich nur äußerlich sind. Da wurde mir dann am Telefon gesagt, dass ich nicht extra kommen soll, sondern mir in der Apotheke die Canesten 3 Tage Kombi holen soll. Das hab ich auch gemacht und gestern Abend damit angefangen. Die Creme hilft bisher genauso wie die anderen gegen die Symptome. Es bleibt also ein paar Tage abzuwarten, was den Allgemeinzustand angeht. Ich finde diese Praktik des Ausschlussverfahrens allerdings doch sehr merkwürdig, vor allem so kurz vor der Geburt. Ich verstehe nicht, warum nicht einfach eine vernünftige Diagnose gestellt wird bzw. einfach mal ein Abstrich gemacht wird, um zu schauen, ob es doch etwas anderes ist als Wundsein. Am Donnerstag ist mein nächster Vorsorge-Termin. Soll ich da auf einen Abstrich bestehen? Hat jemand Erfahrung mit ähnlicher Symptomatik in der Schwangerschaft? Ist es normal, dass bei solchen Beschwerden nach Ausschlussverfahren gehandelt wird, anstatt eine Diagnose zu stellen und was ordentliches zu vorschreiben? Dieses wilde Gerate geht auch langsam echt ins Geld, so als Studentin ist eine Tube Bepanthen in der Woche doch echt kostspielig... Viele Grüße!