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Hormonersatztherapie ohne Gallenblase @Bonniebee

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Maryjo512

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Hallo, ich fand deinen Beitrag gerade erst wieder und möchte dir schreiben, dass ich deine Zeilen sehr interessant finde, denn ich habe jetzt auch Gynokadin und Faminita bekommen. Bei mir gibt es aber das Problem, das ich keine Gallenblase mehr habe und Faminita nicht schlucken kann. Aus magentechnischen Gründen und wegen möglichen Gründen Steine in den Gallengängen zu bekommen. Ich möchte Faminita vaginal nehmen aber meine Frauenärztin stellt sich quer. Keine offizielle Erlaubnis. Ich werde mir eine Zweitmeinung holen, weil es keine Lösung gab und sie sagte, sie müsse jetzt zu den anderen Patienten und legte auf. Ausserdem sagte sie, ich müsse Faminita dann selbst bezahlen, wenn ich es vaginal nehmen würde. Das war nicht schön. Ich hoffe auf die neue Ärztin in 2 Wochen und muss so lange darauf warten, mit der HET zu beginnen. Richtig blöd bei den Gelenkschmerzen.., denke sie wird auch meine Hormone bestimmen wollen, was meinealte Ärztin nicht getan hat. Habt ihr auch solche Probleme?


Bonniebee

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Antwort auf Beitrag von Maryjo512

Huhu, habe leider deine Frage jetzt erst gesehen und hoffe, du schaust nochmal hier rein. Das Originelle ist, ich darf Famenita auch nicht einnehmen, weil ich schonmal einen Gallenstau hatte. Mein (zum Glück erfahrener und tiefenentspannter) Gynäkologe sagte, ich solle es einfach vaginal nehmen. Das mache ich jetzt seit Jahren. Auch meine neue Frauenärztin (bin umgezogen) findet das okay und eine gute Lösung. Ich verwende abends 200 mg Famenita und habe damit null Nebenwirkungen, auch nicht bei der Gallenblase. Das Progesteron ist ja nur dazu da, damit sich die Gebärmutterschleimhaut unter dem Östrogen nicht aufbaut. Es ist sozusagen der Antagonist zum Östrogen. Und wie der Ultraschall bei jeder Kontrolle bei mir zeigt, funktioniert das vaginal (mindestens) so gut wie oral. Alles ist perfekt, nix baut sich auf. Vielleicht wirkt es vaginal sogar besser, weil nicht der Großteil des Progesterons über Magen und Darm verstoffwechselt wird (= verdaut wird und verpufft), sondern direkt an Ort und Stelle kommt.  Daher: Bitte wirklich eine Zweitmeinung einholen. Vaginal wirkt das Progesteron ja nur lokal (an Ort und Stelle) und nicht systemisch (im ganzen Körper).  LG


Maryjo512

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Antwort auf Beitrag von Bonniebee

Hallo Bonniebee, ach, das ist ja interssant wegen dem Gallenstau. Ich war jetzt bei einer anderen Frauenärztin zur Abklärung. Ich dachte, vielleicht wechsel ich sogar die Gynäkologin. Die neue Ärztin sagte mir, 100 mg Famenita vaginal. Allerdings bei dem Gel Estriva (was diese nur verschreibt) und nicht Gynokadin. Sau blöd. Wäre gar kein Problem wegen vaginal. Ich nehm aber auch nur so 3/4 bis 1 Hub Gynokadin. Und du??? Weil du 200 mg Famenita nimmst.... Hat der Arzt 200 mg Famenita und auch deine ehem. Ärztin 200 mg gesagt? Bei wieviel Gynokadin? Meine alte Ärztin schrieb mir beim Termin auch 100 mg Faminita auf (oral oder vaginal). Und 1 Hub Gynokadin. Dabei hat die alte Ärztin mir am Telefon nur nebenbei gesagt, dass ich vaginal 200 mg nehmen soll. Also sie wollte es nicht aussprechen, dass ich es vaginal nehmen kann. Es war mir zu schwammig. Alles komisch und verwirrend. Also was jetzt, dache ich...Da ich wegen eines kostenlosen Brustultraschalls meine Unterlagen bei der neuen Ärztin einholen muss ( ich hatte mal eine Standsbiobsie und Vakumbiobsie) bleib ich bei meiner alten Ärztin. Da klappt das ohne Fragen und die kennt mich. Vielleicht wechsel ich doch nochmal woanders hin. Die neue Ärztin wollte die Unterlagen von meiner alten Ärztin nicht einholen. Also schreib mir gerne nochmal wegen Famenita. Ich nehme 1 Tablette Faminita und einen 3/4, nicht ganz 1 Hub Gynokadin. Hab aber auch Estriva von der neuen Ärztin bekommen aber das passt ja nicht, wenn ich bei der alten Ärztin bleibe. Hast du viel Ausfluss durch die Tabletten? Liebe Grüße 


Bonniebee

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Antwort auf Beitrag von Maryjo512

Hallo Maryjo, ich denke, dass auch 100 mg Famenita bei dir locker reichen würden, weil du ja nur einen Hub von dem Östrogen-Gel nimmst. Ich nehme drei Hub, da muss man natürlich auch mit dem Progesteron stärker ausgleichen. 100 mg scheint die Standarddosis zu sein, wenn Frauen nur einen Hub Östrogengel nehmen. Das sagte mir mal eine Arzthelferin nebenbei, weil sie aus Versehen zuerst ein Rezept für 100 mg auf meiner Karte gespeichert hatte und es dann auf 200 mg nachkorrigieren musste. Mit Estriva kenne ich mich nicht aus, das hatte ich noch nie. Jedenfalls klingt es so, als ob die alte Ärztin dir auf Wunsch das Famenita (inoffiziell vaginal) verschreibt, nur halt als Privatrezept? Das ist natürlich finanziell nicht so perfekt, aber ich glaube, ich würde das auch akzeptieren. Vor allem, wenn du den Arzt nicht wechseln möchtest, weil sie ansonsten vielleicht ganz okay ist. LG


Maryjo512

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Antwort auf Beitrag von Bonniebee

Hallo Bonniebee, Ja,  100 mg Famenita wird dann bei 1 Hub reichen. Meine alte Ärztin meinte, wenn sie es offiziell als vaginal ausspricht, was sie ja nicht tat, müsste sie mir das privat anrechnen. Das war bei der neuen Ärztin gar kein Thema, wohl aber der Brustultraschall. So hole ich mir von meiner alten Ärztin einfach weiterhin das Rezept und wir tun dann so, als ob ich sie schlucke und sie trägt das so ein, obwohl ich es eben anders mache. Kompliziert aber ich mach das jetzt erstmal so. Und wenn sie fragt, sage ich, es klappt gut mit dem Schlucken. So kann sie sich weiter an die Vorschriften halten und ich habe trotzdem Sicherheit und muss nix zahlen.  3 Hub ist viel. Helfen dir 2 nicht? Das Estriva soll schneller wirken, dann brauchst du vielleicht nicht so viel Gel, muss man ja auch erstmal unterbringen 😉. Ist das gleiche Östrogen-Gel, nur anders dosiert. Was hast du für Beschwerden? Liebe Grüße