Elternforum Baby und Job

zu viele termine und stillen?? was mach ich nur??

zu viele termine und stillen?? was mach ich nur??

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Hallo, ich arbeite seit ein paar Wochen wieder. Meine jüngste Tochter ist sechs Monate alt. Meine Chefin hat mir weiterhin Stillzeiten gewährt, solange ich nachweise (mit Attest), dass ich auch wirklich noch stille. Allerdings haben wir jetzt unzählige Termine außerhalb des Dienstes gesagt bekommen. Also außerhalb der Dienstzeiten, teilweise abends oder spätnachmittags. Ich habe dann immer gefragt, ob das verpflichtend ist oder nicht. Und wenn nicht, habe ich gesagt, dass ich auch nicht kommen werde, eben wegen dem kleinen Baby und dem Stillen. Dann hat mich eine Kollegin angeraunzt, sie müsse ja schließlich auch immer da sein, das könnte ja nicht jeder so machen, andere hätten schließlich auch Kinder (ihre Tochter ist allerdings schon 5 Jahre alt). Ich weiß nicht... Was mache ich denn jetzt? Ich kann gar nicht alle Termine wahrnehmen, wie soll ich das denn stilltechnisch machen? Abpumpen funktioniert nicht, weil meine Tochter die Flasche komplett verweigert. Haben wir schon probiert. Aber ich habe auch keine Lust, dauernd die zu sein, die sich hinter ihrem Kind versteckt und sich drückt. So ist es nämlich überhaupt nicht! Einige dieser Termine sind zwar nicht verpflichtend, aber es wäre schon gut, wenn ich teilnähme. Ich habe ja auch gesagt, dass das alles kein Problem mehr ist, wenn meine Tochter etwas älter ist. Ich habe mich nach Dezember auch schon für zusätzliche Termine eintragen lassen (ich hoffe, dann mag sie Brei essen, zumindest), aber warum muss das alles noch unbedingt vor Weihnachten sein? Ich bin völlig konfus und fühle mich ziemlich in die Ecke getrieben. Kann ich mal ein paar Meinungen haben? Was würdet ihr machen? Meine Tochter hat doch einen Anspruch auf ihre Muttermilch und auf das Gestillt-Werden. Zählt das gar nix? LG Annette


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Hi, ich würde mich erstmal an den Bedürfnissen deiner Tochter orientieren, sie ist schließlich wichtiger als der Job! Außerdem willst du dich ja nicht auf immer und ewig "hinter dem Kind verstecken". Also lass dich nicht verrückt machen, bleib auf deinem Standpunkt und wenn einer meckert kannst du immer noch sagen, dass es nur noch solange nötig ist bis deine Tochter nicht mehr gestillt wird. Lg Sabine


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hi du versuch es doch mal mit abpumpen und geb ( bzw dein mann dann) das ganze dan in kleinen becher... eine bekannte macht das sie pumpt ab wenn sie irgendwo hin muss und ihr mann gibt ihr dann in so einem kleinen becherchen schlückchen weise die milch...klar ist aufwendig gerade bei so einem "großen" kind was ja doch mehr trinkt aber ich denk das dürfte für ein paar mal schon gehen. Wenn es nicht klappt würd ich klar sagen das dien Kind vorgeht... du willst ja nicht ewig dein kind stillen ;)


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Liebe Annette kann verstehen, dass Du Dich mies fühlst und auch ich sehe nicht, was so zwingend an den Terminen sein soll. Aber das kann ich ja auch von Außen nicht - das kannst nur Du einschätzen. Wenn Du also einige extra-Termine trotz Stillen wahrnehmen willst, tu es einfach. Dein Kind wird nicht verhungern, glaub mir. Das klingt jetzt brutal, aber es ist wirklich so. Wenn Deine Tochter arg Hunger kriegt und es gibt nur die Flasche, dann wird sie die auch nehmen. Vielleicht braucht es ein wenig Anlauf - aber letztlich wird sie daraus trinken. Bislang hat es vielleicht deshalb nicht geklappt, weil Du letztendlich doch die Brust angeboten hast. Ich habe selbst damit keine vergleichbare Erfahrung, weil unser Großer auch gern mal die Flasche genommen hat und ich wieder viel außer Haus musste, als er 6 Monate alt war. Da hatte ich voll abgestillt. Aber, wie gesagt, wenn Dein Mann die Nerven behält + Geduld hat, wird die Kleine sicher auch die Flasche nehmen. Lg + nur Mut! Paula


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Hallo, die Stillpausen stehen Dir zu. Und wenn Du länger arbeiten mußt nimmst Du halt längere Stillpausen für das Abpumpen. Wann verweigert Dein Kind die Flasche? Bist Du da in der Nähe? Wir hatten es so gemacht, dass ich abgepumpt hatte und mein Mann dann unserem Sohn die Milch in der Flasche gegeben hatte, ich war nicht zu sehen. Hat so gut geklappt (vorher hatte er mitbekommen, dass ich da bin und da ging es nicht so gut). Viel Erfolg! Heidi


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Hallo Annette, ich habe meinen Kleinen damals zu wichtigen Terminen immer mitgenommen und bin dann zum Stillen kurz raus. Bei mir hat z.B. das Abpumpen überhaupt nicht geklappt. Lass dich da zu nichts überreden, was du nicht willst. LG Synke


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Hallo Anette, vielleicht kannst Du noch einmal mit Deiner Kollegin reden, vielleicht war sie nur selber gestresst und in dem MOment nicht besonders tolerant. Wenn Sie dann noch kein Verständnis hat, ist das ihr Problem. Kannst ja ruhig sagen, dass es mit Eurer Chefin abgesprochen ist, dass Du nicht immer mit musst. Ansonsten, kann die Betreuungsperson nicht mit zu den Terminen kommen und Du stillst kurz zwischendurch? Wenn es mit Becher oder Flasche gar nicht funktioniert. Meine Tochter hat mit 4 Monaten abgepumpte Milch von ihrem Papa bekommen, die Proben klappten wunderbar mit der Flasche und an meinem ersten Arbeitstag wollte sie dann nicht trinken. Hat in aller Seelenruhe und bei bester Laune 6 Stunden bei Papa ausgehalten, bis er zum Stillen vorbei kam. Nach ein paar Tagen haben wir dann gemerkt, dass sie die Milch nicht mag, wenn sie vorher tiefgefrohren war. Andere Kinder mögen manche Fertigmilchsorten nicht, manche nur Sauger von bestimmten Firmen... Lass Dich nicht verrückt machen, probiert einfach noch ein bisschen aus, wie es bei Euch passt und denke daran, dass die kleinen auch schon mit 6 Monaten mal 5 Stunden ohne Milch auskommen. Und sonst: legt Dir ein dickes Fell zu! Viele Grüße und viel Glück, Sabine


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Schließe mich Synke und Sabine an. Lass dir dein Kind zu den Terminen bringen, wenns irgend geht. Oder nimm dein Kind mit. Soll deine Vorgesetzte und deine Kollegin ruhig sehen, dass du eine verantwortungsbewusste Mutter bist, die das Stillen ernst nimmt und trotzdem ihre Termin wahrnimmt. lg - roma


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Hallo, ich nochmal, also erstmal vielen Dank für eure Antworten. Der Stand der Dinge ist, dass ich mir unser Baby tatsächlich von meinem Mann zu einigen Nachmittagsterminen bringen lasse. Und weiterhin war eine andere Kollegin bereit, ihre Wahltermine gegen meine zu tauschen, damit ich erst Ende Dezember dran bin. Es gibt DOCH Solidarität unter uns Frauen. LLL G Annette