Mitglied inaktiv
Hallo, würde gerne mal Eure Meinung hören! Also Finn ist jetzt 3,5 Monate alt! Und aus finanziellen Gründen gehe ich seit 2 Wochen wieder arbeiten. allerdings nur 2 Tage die Woche für je 8std! In der Zeit wird Finn vom Papa betreut. Das klappt bis jetzt auch sehr gut mit den Beiden! Trotzdem mache ich mir Sorgen,ob Finn darunter sehr leidet, dass ich an 2 Tagen weg bin! Was meint Ihr? Und wie kann ich merken, dass es ihm schadet? Mein Mann und ich sind uns nämlich einig, sollte es dem kind nicht gut tun, das ich arbeite, höre ich sofort auf und wir müssen von dem leben, was wir haben! Wie denkt Ihr? Danke Carmen
liebe carmen ich denke, du machst dir probleme, wo keine sind. es klappt doch alles prima. du wirst an deinem kind schon merken, wenn es nicht gut ist. vertraue dir, deinem mann und vor allem deinem kind. lg paula
Hallo, mach Dir da mal keine Sorgen, das wir klappen. Irgendwie verstehe ich die Frage auch noch nicht mal. Man kann sich natürlich Gedanken drüber machen, ob ein vier Monate altes KInd schon in die Kita sollte, aber ob nun bei Vater oder Mutter ist doch nun gleich völlig egal. Unser Sohn war gleich nach dem Mutterschutz beim Vater und ich habe ganztags gearbeitet, das ist doch eine ganz normale Situation. Gruß, Renate
Ich drücke es jetzt mal anders aus: Wo ist bitte der Unterschied, ob nun mama oder papa das Kind betreut? Habt Ihr Euch gefragt, ob es dem Kind schadet, wenn der Papa arbeitet? Dem Kind schadet es, wenn die Eltern in schlechter Verfassung sind, unzufrieden, unausgeglichen und unglücklich. Solange ihr alle drei die Situation bestmöglich in ordnung findet... warum sollte es zu früh sein? Vioele Grüße Désirée
Naja, zwischen Mama und Papa gibts natürlich Unterschiede. Durch Schwangerschaft und stillen hat die Mutter doch automatisch ein viel engeres Verhältnis zum Kind als der Vater. Das ist doch total normal und auch nicht schlimm. Und es gibt mit Sicherheit auch Unterschiede in der Betreuung von Mama und Papa. Jeder geht mit dem Kind anders um. (Und der Papa kann eine stillende Mama wohl kaum gleichwertig ersetzen.) Aber auch das ist nicht schlimm. Solange es dem Kind gut geht, ist es doch egal, ob Mama oder Papa es betreuen. Soviel erst mal dazu. Zu Carmens Frage: Ob es deinem Kind schadet oder nicht, kann dir hier niemand beantworten, da keiner dein Kind kennt. Aber ich denke, 2 Tage müsste er problemlos verkraften. Du siehst doch wie es deinem Baby geht. Das können nur du und dein Mann beurteilen. Jedes Kind ist anders, da gibts keine Pauschalaussagen.
"Naja, zwischen Mama und Papa gibts natürlich Unterschiede. Durch Schwangerschaft und stillen hat die Mutter doch automatisch ein viel engeres Verhältnis zum Kind als der Vater." Gerade, wenn es so ist, dass die Mama ein engeres Verhaeltnis zum Kind hat als der Papa, dann ist es super, wenn er sich soviel ums Kind kuemmern "muss", dann kann er den "Vorsprung" der Mutter naemlich einholen. Ich sehe ein Mitglied des Haushaltes nicht als "Fremdbetreuung" an, und dein Kind vermutlich auch nicht. Ob eine Betreuung dem Kind gut tut, liegt an der speziellen Betreuungsperson, und wenn er sich gut kuemmert, woher soll dann ein Problem kommen? Ich kenne auch Maenner, die das nicht tun, die lassen das Kind schreien, um es "nicht zu verwoehnen" und setzen sich dann vor ein Computerspiel oder vor den Fernseher. Gibt sicher auch Frauen, die das machen, aber die kenne ich eben nicht. Gruss, harmony
Hallo Carmen, Dein Sohn wird von seinem Vater betreut, besser geht es doch gar nicht! Ich weiß nicht, wieso in den Köpfen immer noch die Vorstellung verankert ist, ein Baby müsse die ganze Zeit bei der Mutter sein. Das stimmt nicht. Väter sind genauso gute Elternteile. Ein Kind kann sehr gut mit zwei Bezugspersonen gleichzeitig aufwachsen und hat dann nachher ein gutes Verhältnis zu beiden Elternteilen. Liebe Grüße Linda
Hallo Carmen, Kopf hoch, ich kann Deine Nöte gut verstehen. Zumal man selbst als Mutter ja durchaus auch das Gefühl hat, was zu verpassen oder dass einem etwas fehlt (geht nicht allen so, mir ging es sehr intensiv so). Sieh mal die Vorzüge: Ihr habt die beste Betreuungssituation, die man sich vorstellen kann. Der vertraute Vater betreut Euren Sohn in der vertrauten Umgebung. Dein Sohn lernt von Anfang an, dass auch sein Vater Ansprechpartner sein wird, vertrauenswürdig ist und nicht nur abends schlecht gelaunt eine Stunde zur Verfügung steht (dabei dann noch schnell sein Erziehungsprogramm durchzieht und der zu Hause gebliebenen Mutter zu verstehen gibt, dass sie alles falsch macht - gar nicht so selten) und sich am Wochenende von der "anstrengenden " Arbeit erholen muss. Es wird Situationen geben, da wird sich Dein Sohn ganz gewiss lieber dem Vater zuwenden als Dir. Aber das sind Phänomene, die auch bei "nur-von-der-Mutter-betreuten" Kindern auftreten. Das tut einem kurz weh, aber letztlich ist es doch eine Stärke und ien Vorteil, wenn ein Kind zwei gleichberechtigte Bezugspersonen hat, denen es gleichermaßen vertraut. Es gibt aber ganz sicher auch Situationen, in denen er unbedingt "Mama" haben will (ist bei uns bei KH-Aufenthalt oder schwierigeren Arztbesuchen ganz eindeutig) Er lernt außerdem, dass Mama und Papa nicht nur für das Familienleben, sondern auch für das Familieneinkommen verantwortlich sind. Das ist doch beruhigend. Ich persönlich sehe nur Vorzüge bei Eurem Modell. Und wenn Du Dich von den diffusen Ängsten frei machen kannst, wirst Du es hoffentlich auch so sehen können. Viel Erfolg. Tina
würde ich eine betreuungsperson sprich Tamu für ihn suchen mit 3,5 Monaten tun sie sich leichter als dann ab 8 Monaten oder nem Jahr wenn sie mitten in der Fremdelphase sind, ich habe meinen Fynn :-)) mit 8 Wochen zur Tamu gegeben weil ich wdr arbeiten gehen musste, und das klappte super weil er noch so klein war, meine Tamu hat schon viele Kinder betreut und sie sagt je früher umso leichter die Umstellung für die Kids, eine leichte Entscheidung ist das nie ganz gewiss nicht und mir tuts auch immer noch weh wenn Fynn z.b. nach Urlaub wie jetzt nach Weihnachten wo er Mama und Papa rund um die Uhr hatte die ersten beiden Tage morgens geheult hat bei Tamu, aber das waren 5min dann hatte er sich immer beruhigt und jetzt zeigt er früh schon mit Finger aufs Haus und plappert und weiss schon wo er hingeht (mein Fynn ist jetzt 15 Monate) also wir haben durchweg positive Erfahrungen gemacht muss aber auch sagen daß unsere Tamu ein richtiger Engel ist und ich absolutes Vertrauen in sie habe sie so super umgeht mit den Kleinen und das beruhigt unheimlich
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