Elternforum Baby und Job

Wieder arbeiten? (2. Teil)

Wieder arbeiten? (2. Teil)

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Hab vor ein paar Tagen dazu schon geschrieben. Erst mal vielen Dank für die vielen Ratschläge! Ich habe nochmal mit meinem Mann gesprochen, aber er ist der Meinung, dass das für die Oma auf Dauer zu anstrengend sei (ich bin da etwas anderer Meinung, aber vielleicht hat er auch Recht). Und er meint, wenn wir eine Tagesmutter eingagieren, würde ich nur für sie arbeiten und uns würde kein Geld mehr übrig bleiben. Also soll ich es doch lieber lassen! Weiß jemand, was eine Tagesmutter ungefähr kostet, wenn man sie ca. 15 Stunden die Woche braucht? Ist das dann ein Minijob? Muß ich sie versichern? Wie ist das bei euch? Bleibt Geld übrig, wenn man 12-14 Stunden arbeiten geht?


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Hallo, erkundige Dich mal beim JA, die können Dir über die bei Euch üblichen Sätze und evtl. Zuschüsse (!) Auskunft geben. Aber, was Ihr bei Eurer Rechnung nicht vergessen solltet, sind die Vorteile, die man nicht in Mark und Pfenning (halt, nein, Euro und Cent) messen kann, zumindest nicht sofort. 1. Dein Widereinstieg (wann auch immer) wird leichter und evtl. auf einer höheren Stufe (= mher Geld dann) stattfinden. 2. Du baust Rentenanwartschaften auf und zahlst in die Arbeitslosenversicherung ein, Du erhöhst also Deinen Versicherungsschutz. 3. Du sicherst Euer Einkommen mit ab. Wenn also Deinem Mann - was Gott vberhüten möge - etwas passiert, habt Ihr ein zweites Standbein. Ich habe gestern mit einer Freundin telefoniert, deren Mann ab Januar keinen Job mehr hat, weil seine Firma schließt. Du ahnst nicht, wie froh sie ist, daß sie ihren Jon kurzfristig auf Vollzeit umstellen kann, so daß sie keine finanziellen Einbußen haben werden.´ Und außer Arbeitslosigkeit gibt es ja noch Krankheit, Unfall, Scheidung.... 4. Und dann noch die Förderung des Wohlbefindens, wenn es das ist, was Du möchtest. Bitte "rechnet" das mit ein. Im übrigen bekommt eine TM selten so viel, daß es sich gar nicht lohnt. Gruß, Elisabeth.


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Hallo, die Kinderbetreuungskosten sind seit 2006 besser bei der Steuer abzusetzen. Bei zwei berufstätigen Elternteilen kann man von der Geburt an absetzen, ansonsten ab 3 Jahren (wenn einer daheim bleibt / ist). 2/3 der Kosten können abgesetzt werden, bis 4.000 Euro pro Jahr und Kind. So meine Infos vom FA. Du kannst auch die Variante wählen, dass die Tagesmutter das über sich als Selbständigkeit laufen lässt. Dann mußt du nur den Lohn zahlen. Wäre z. B. überlegenswert, wenn du zu einer Tamu gehst, die mehrere Kinder betreut. Eine Tagesmutter kostet im allgemeinen je Stunde und Kind zwischen 2,00 Euro bis 6,00 Euro. Vergleichen lohnt sich also. Aber letztendlich sollte die Chemie zwischen dir und Tamu und Kind passen! Habe jetzt deinen 1. Beitrag vor paar Tagen noch nicht gelesen, glaube ich. Antworte da evtl nochmal. Alles Gute! Bianca


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Ok, hatte unten schon zum Thema Oma beantwortet ;-) Also ich bin auch für das Arbeiten, v. a. wenn es auch schon wieder bei der Arbeit ist, wo du in spätestens 2 Jahren dann ja wieder anfangen mußt. Liebe einen kurzen Ausstieg aus dem Beruf als einen zu langen. Der Kindergarten kostet später ja auch Geld. Später in der Schule dann evtl Mittagsbetreuung / Hort, Ferienbetreung ... Man sollte nicht alles gegenrechnen! Das motiviert auch nicht wirklich! Und die Vorschreiberin hat Recht. Du mußt auch an die anderen Vorteile denken zwecks Rente, macht sich gut im Lebenslauf, wie gesagt: wo kein langer Ausstieg, da kein schwerer Wiedereinstieg, ... Irgendwas bleibt immer übrig von dem Geld. Mit 13 Monate ist das Kind ja nicht mehr sooooo klein. Vielleicht freut es sich schon bald über neue Spielkameraden im gleichen Alter und zudem gewöhnt er sich natürlich auch schonmal an die zeitweise Trennung von dir, die er dann später auch wegen Kindergarten und Schule hätte. Lieber jetzt schon Trennun üben (ist ja nicht jeden Tag bei dir, glaube ich, oder?) als später dann von 0 auf 100 im Kindergarten. Grüße, Bianca


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Du hast unten geschrieben 18 Stunden, jetzt sind es im heutigen Beitrag nur noch 12 - 14?? 18 Stunden wäre ja schon richtig Teilzeit, fast 50 %. 12 Stunden kann ja auch ein Minijob sein, oder?! Hhm, also bei einem Minijob und alles über Tagesmutter wird wirklich nicht viel übrig bleiben. Wenn er da nicht sogar doch drauf zahlen müßt?! Meine jetzt wegen Tagesmutter und Fahrten zur Arbeit und Tagesmutter?! Dann würde ich auch sagen, bleib noch daheim!


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Denn ein Mini-Job ist ja nur pauschal versteuert und dieses Einkommen bleibt bei der Einkommenssteuer unberücksichtigt. Für Kinder von 0-3 Jahren und über 6 Jahren fällt dann die steuerliche Berücksichtigung der Kinderbetreuungskosten flach... Ausnahme: der 400,-€-Jobber ist noch in Ausbildung oder Studium. Eigentlich nützen 400-€-Jobs doch nur den Arbeitgebern... für Arbeitnehmer sehe ich so gut wie keine Vorteile - es sei denn, man ist bereits Rentner und möchte sich ein paar Euros dazu verdienen... Jede sozialversicherungspflichtige Tätigkeit lohnt auf jeden Fall! LG, W


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Hallo, auch bei einem Minijob (bis zu 400€) greift die neue Regelung: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/aktuelles,did=68904.html Erwarte aber nicht zuviel... LG, Dagmar


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Du solltest dich unbedingt beim örtlichen Jugendamt erkundigen. Ich zahle - nach Erbringen des Nachweises, dass beide Elternteile berufstätig sind - für einen Halbtsgplatz bei der Tagesmutter (max. 30 Std/Woche) 89,- € monatlich. Dazu kommen noch 2,50 pro Tag für Verpflegung. Der Rest wird vom JA gefördert. Die zahlen hier auch für die Versicherung der TM (auch für die Unfallversicherung der Tageskinder). Liebe Grüße Isabell