Mitglied inaktiv
Hallo!!! Lese hier schon seit langem mit, weil es mich immer interessiert hat, wie ihr das so managt. Nun zu mir, ich hab einen Job, den ich wirklich gerne mache und hab einen 9 Monate alten Sohn. Während der schwangerschaft und bis vor ein paar monaten haben wir ein HAus umgebaut (ich frage ich, wie man das immer schafft, dass das alles kollidiert...) soll heißen, ich war immer im Streß. Nun war das HAus ja mal fertig und für mich stand immer fest, dass ich wieder arbeiten will. Nun gehe ich seit April wieder und ich bin einfach nur glücklich!!! Ich fühle mich wieder als Mensch, als respektierter Mensch, ich habe wieder eigenes Geld (nicht ,dass mein mann knauserig währe, aber das ist ja nun auch prinzipsache) und kann auch mal über was andere reden ,als babababa... Und das tollste ist, wenn ich nach 4 stunden arbeiten nach hause komme, so sehr hab ich mich noch nie auf mein Kind gefreut!! Der kleine ist bei einer Tagesmutter, die er sehr mag und die Beziehung zu meinem Mann hat sich deutlich gebessert, einfach weil ich nciht mehr gereizt zuhaue sitze und warte, dass er kommt und mir was erzählt, sondern ,weil ich einfach ein eigenes Leben hab!!! Innerhalb meiner kleinen Familie!! Das wollte ich einfach mal los werden :-))) Eine sich vollkommen neu geboren fühlende und sich viel mehr aktiv mit ihrem Sohn beschäftigende melle
Hi Melle, du sprichst mir aus dem Herzen!!! Genauso erging es mir nach meinem ersten Kind! Das babababa war zwar ganz süß, aber es reichte mir nicht mehr und auf dem Dorf kannte ich schon jeden Stein vom Spaziergang! Jetzt bei der zweiten Geburt wollte ich auch wieder nur ein Jahr zu Hause bleiben, aber wegen Hauskauf und Renovierung (ich kann mitfühlen) habe ich die Elternzeit verlängert! Zudem ist die Organisation der Betreuung mit zweien doch etwas komplizierter: die Große geht ab Sommer in die Schule und die Kleine noch nicht in den Kindergarten! Aber ab August steige ich wieder ein und ich freue mich dauf! Viele Grüße Cordula
Hallo Melle, kann Dich auch gut verstehen. Ich war bei Nr. 1 ein Jahr zu Hause - und das war absolut nichts für mich. In 4,5 Wochen kommt Nr. 2, da werde ich gleich nach dem Mutterschutz für ein paar Stunden wieder anfangen. Die Kinderbetreuung ist gesichert, mein Sohn geht sehr gern zur Tagesmutter und die nimmt glücklicherweise auch das zweite (und freut sich drauf, mal wieder ein ganz kleines betreuuen zu dürfen). Zu Hause mit 2 kleinen Kindern würde ich wahrscheinlich depressiv werden. Zumal mein Mann seit Oktober bei einer Unternehmensberatung arbeitet und meistens nur am Wochenende zu Hause ist. LG Linda
Hallo, ich kann Dich vollkommen verstehen. Ich bin nach dem Mutterschutz sofort wieder mit 30 Stunden angefangen. Mein Mann arbeitet Vollzeit, war letztes Jahr 5 Wochen zur Kur und ansonsten beruflich viel unterwegs. Wir haben die letzten zwei Jahre unser Haus umgebaut und 2/3 meiner Arbeitszeit arbeite ich von zuhause d.h. im letzten Jahr auf ner Baustelle mit gleichzeitiger Betreuung unseres Sohnes. Das war ehrlichgesagt etwas zuviel für uns alle und wir waren dieses Jahr im März mit den Nerven fertig. Aber jetzt sind wir mit dem Umbau fertig, mein Mann ist im Moment abends zuhause (keine Wochenreisen mehr) und mittlerweile arbeiten wir beide wieder Vollzeit und sind glücklich damit. Mir gehts wie Dir, wenn ich von der Arbeit komme (bin nur Mi. und Do. im Büro), dann freue ich mich total auf meinen Sohn und wir spielen viel mehr, als wenn ich den ganzen Tag zuhause bin. LG Stephanie
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