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wie gut ist eure kinderbetreuung?

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Hallo, in diesem Forum bin ich heut zum ersten mal aktive schreiberin, lese sonst still mit. Das Thema Kind und Beruf ist immer wieder sehr interessant und in den verschiedensten Foren hier gibt es immer wieder intensive Diskussionen. Solch eine möchte ich jedoch mit meiner frage nicht heraufbeschwören, sondern einfach mal von euch hören, wie gut ihr die Betreuung eurer (vornehmlich Klein-)kinder einschätzt. Ich persönlich bekomme demnächst mein viertes Kind und werde, neben anderen Gründen, schon deshalb lange zeit nicht arbeiten gehen, da die Qualität der Betreuung hier ziemlich zu wünschen übrig lässt. Mich macht das ziemlich traurig und ärgerlich, gerade weil man sich in meinem Bundesland mächtig auf die Schultern klopft, was die Kinderbetreuung anbelangt. Dabei sieht es zwar quantitativ super aus, aber qualitativ.... Muss dazu sagen, dass ich gewissenmaßen "vom Fach" komme und daher mein Blick vielleicht etwas kritischer ausfällt. (stehe kurz vor meinem Abschluss als Dipl. Sozialpädagogin) Also jetzt mal konkret: 1. wie ist bei euch der Personalschlüssel bei den krippenkindern? 2. wie groß sind die Gruppen/Altersmischung? 3. wie stabil ist die Betreuung vom Personal her, gibt es Bezugserzieherinnen? wie oft gibt es Betreuungswechsel im Kitaalltag? 4. wie geht man mit kindlichen entwicklungsschritten um (Stichwort z.b. Sauberkeitserziehung oder mit den fingern essen) 5. wie sieht es mit der Eingewöhnung aus, sind die Erzieherinnen geschult und wissen um die große Bedeutung der elterlichen Begleitung? 6. Haben die Kinder genügend Möglichkeiten, ihrem Forschdrang nachzugehen, also ihre Welt mit allen Sinnen zu entdecken? Oder gibt es unnötige Reglementierungen? So, mehr fällt mir erstmal nicht ein, bin mal gespannt, wie es bei euch vor Ort so aussieht, vielen Dank schon mal, an die, die Lust haben, zu antworten!!


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Hallo Felizitas, unser Sohn ist zwar jetzt schon im 3. Schuljahr, aber wir haben so gute Erfahrung mit seiner Betreuung gemacht (ganztags ab 13 Monate), dass ich gerne hier schreibe. Unsere Kita ist eine städtische finanzierte Elterninitiative in NRW (d.h. wir haben die ganz normalen städtischen Kitagebühren bezahlt und einen relativ geringen zusätzlichen Trägeranteil an den Verein, der zu ich glaube 97% städtische finanziert wurde, das soll alles übrigens aktuell verschlechtert werden). Jetzt zu Deinen Fragen: 1. wie ist bei euch der Personalschlüssel bei den krippenkindern? Wir haben keine Krippe, sondern die Kleinen sind in kleinen altersgemischten Gruppen (s.u.). Der Schlüssel ist 2 Erzieherinnen und eine Ergänzungskraft (Kinderpflegerin o.ä.) auf 15 Kinder. 2. wie groß sind die Gruppen/Altersmischung? Kleine altersgemischte Gruppen, 15 Kindern von 6 Monaten bis 6 Jahre, die Hälfte davon unter 3. 3. wie stabil ist die Betreuung vom Personal her, gibt es Bezugserzieherinnen? wie oft gibt es Betreuungswechsel im Kitaalltag? Das Personal bleibt gern in unserer Kita, es gibt recht wenig Fluktuation - das kam natürlich trotzdem vor (Schwangerschaft u.ä.),das macht den Kindern aber nicht viel aus. Die drei Erzieherinnen in der Gruppe sind fest da, insofern gibt es keine Fluktuation. In den ersten Monaten ist soweit mögilch eine spezielle Erzieherin als Bezugsperson für das Kind da (Wickeln, beim Essen helfen etc.) 4. wie geht man mit kindlichen entwicklungsschritten um (Stichwort z.b. Sauberkeitserziehung oder mit den fingern essen) BEi der Sauberkeitserziehung wird da auf die Kinder gewartet, solange haben sie Windeln. Die Kinder in unserer Kita sind so im Durchschnitt um die 3 Jahre alt, wenn sie keine Windel mehr brauchen. Es gab bei uns viel Fingerfood (Obst und Gemüse), ansonsten sehe ich da kein Problem, ein Einjähriger lernt gern und problemlos mit Gabel und Löffel essen, gerade wenn das Beispiel anderer Kinder da ist. Unserer hat das mit 13 Monaten innerhalb von wenigen Tagen gekonnt. 5. wie sieht es mit der Eingewöhnung aus, sind die Erzieherinnen geschult und wissen um die große Bedeutung der elterlichen Begleitung? Die Eingewöhnung der Kind (die im Durchschnitt bei Kita-Beginn um ein Jahr alt sind) geht bei uns über mehrere Wochen (bei uns haben zwei gereicht). Der eingewöhnende Elternteil ist die ersten Tage dabei, dann wird die Abwesenheit gesteigert. Es gab bei uns keine Probleme - bei den meisten anderen wenige. Der Kontakt zu den Eltern ist während der Eingewöhnung sehr intensiv (tägliche Besprechung), auch danach ist der Kontakt zwischen Eltern und Kita immer sehr intensiv gewesen. 6. Haben die Kinder genügend Möglichkeiten, ihrem Forschdrang nachzugehen, also ihre Welt mit allen Sinnen zu entdecken? Oder gibt es unnötige Reglementierungen? In unserer Kita wird besonders großer Wert auf Freispiel gelegt, es werden aber auch Projekte durchgeführt, in die alle einbezogen werden. Es gibt einen großen Garten, mit vielen Matsch und Spielmöglichkeiten ,der auch im Winter genutzt wird. Alles in allem, wir waren super zufrieden und unser Sohn auch. Nur im letzten Jahr (von fünf Jahren) gab es "Ermüdungs"erscheinungen, die aber sicher nicht an der Kita lagen, sondern dass unser Sohn schulreif war und keine Lust mehr auf Kita hatte. Selbst da ist er aber noch gern hingegangen. Tränen oder keine Lust hinzugehen gab es bei uns nie. Viele Grüße, Renate


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Hallo, leider kann ich dir auf deine Antworten keine konkrete Antwort geben, da meine Klein(st)kinder immer von einer TaMu oder Oma betreut wurden. Ich konnte mich mit einer Kinderkrppe nie so wirklich anfreunden. Bzgl. Kindergarten würde meine Antwort so aussehen: 1. 1 Erzieherin fest in einer Gruppe, mehrere Springer (nach Bedarf) Gruppengröße 22 Kinder 2. 3 bis 6 Jahre 3. 1 Erzieherin pro Gruppe (Wechsel im Fall von Pensionierung, Mutterschaft o.ä.) 4. professionell 5. in der ersten Zeit wird individuell geschaut, wie sich das Kind lösen kann und daraus ergibt sich die Zeit, die die Eltern dabei bleiben oder eben nicht. Was mich ein bisschen hat schmunzeln lassen war deine letzte Frage: "Oder gibt es unnötige Reglementierungen?" Dies ist ja nun in der Tat eine sehr, sehr subjektive Einschätzung, die Außenstehende schlecht bewerten können. Diese Frage würde ich nicht einmal für den Hort und den KiGa meiner beiden Großen beantworten wollen, da ich nicht diejenige bin, die den Alltag mit den Kindern erlebt. Das sind doch die Erzieherinnen. Und im Hinblick darauf, kann man als Elternteil "Reglemetierungen" (meinst du vllt Regeln?) diskutieren, aber doch bestimmt nicht per se als "unnötig" ablehnen. Nichts für ungut. Annette (die übrigens auch "vom Fach" ist)


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Hallo Annette, damit meine ich Dinge wie: stillsitzen müssen, wenn eine Musikkassette läuft (bei krippenkindern, wohlgemerkt) nicht auf das freigelände dürfen, sondern "aus sicherheitsgründen" nur im Krippenwagen ausgefahren zu werden nicht matschen dürfen, das essen nicht anfassen dürfen, nicht auf der Kuschelmatratze hüpfen (weil die ja nur zum ausruhen sein soll...) und etliche andere dinge, die wirklich nur aus veraltetem päd. Denken und vorgeschobenen sicherheitsgründen praktiziert werden. liebe grüße


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Aha, war mir auch nicht ganz klar, was da gemeint war. Jedenfalls, so Sachen wie von Dir beschrieben gab es bei uns nicht. Gruß, Renate


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Nein, solche Reglementierungen gibt es hier nicht. Aber wie gesagt, halt bei den Älteren. Krippenerfahrung haben wir bis dato keine. LG Annette


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Hallo, meine Kinder sind zwar schon in Regelkindergarten und Schule/Hort, aber waren beide ab 18 Monaten in einer Einrichtung (Eltern-Kind-Initiative). zu 1. Nur Kinder von 0-4, max 15 zeitgleich anwesend, 2 Erzieherinnen und zwei weitere Betreuungspersonen (von denen meist auch noch eine Erzieherin ist). zu 2. in 1. beantwortet. zu 3. Oh ja, es gibt Bezugserzieherinnen, zwei sind vollzeit da, die anderen wechseln (insgesamt 6), wobei die meisten Kinder nicht alle kennen, weil es ein "Platzsharingmodell" gibt. zu 4. sehr individuell. Mein Sohn hat mit dreieinhalb die Einrichtung gewechselt (sie müssen mti 4 wechseln) und hatte immer noch eine windel und niemand hat ein Problem damit gehabt. Meine Tochter wollte mit zweieinhalb partout keine mehr tragen und wurde jeden Tag ohne Probleme umgezogen. Dein Drank, kein Zwang und viel Förderung und Unterstützung. zu 5. Eingewöhnungszeiten von 4 Wochen sind keine Seltenheit. Die Erzieherinnen bestehen auf mindestens zwei Wochen, in denen eine vertraute Person greifbar sein muss (am ANfang auch immer anwesend und sonst in unmittelbarer Nähe). Zu 6. Ohja, viel mehr als zu Hause. Sogar die kleinen gehen schon ins Museum, haben verschiedenste Materialien und Möglichkeiten, die könnte man zu Hause gar nicth bieten! Aber eben eine Eltern-Kind-Initiative, die auch Elternarbeit einfordert. In Stuttgart werden keine neuen Eltern-Kind-Initiativen mehr gefördert :-( Gruß Tina


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Hi, meine Tochter ist auch noch bei der Tagesmutter, dort sind die meisten Kinder zu unterschiedlichen Zeiten und alle bis ca. 3 Jahre alt. Bin mit ihr als Person nur teilweise zufrieden, weil sie mal Blödsinn über mich und meinen Erziehungsstil herumerzählt hat, aber sie ist lieb zur Kleinen und hält sich an das, was ich möchte (Essen, Schlafen und so). Vom Land bekomm ich eine finanzielle Förderung, da ich AE bin und es ist eigentlich sehr günstig. Die beste Lösung für mich. Verständlicherweise aber leider ist es nicht so flexibel wie ich es manchmal brauche, außerdem war schon 2x, dass sie plötzlich krank wurde und ich größte Probleme hatte. Ansonsten ganz ok. Liebe Grüße


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Ich bin mit unserer KiTa auch mehr als zufrieden. Zu Deinen Fragen im Einzelnen: 1.Reine Kleinkindbetreuung(9 Wochen bis ca. 2,5 Jahre) Personalschlüssel: 2:9. Altersmischung (1,5 bis 6) ist der Personalschlüssel 1:15, es dürfen max. 5 Kinder unter 3 dabei sein. Zusätzlich gibt es noch für jeweils 30 Kinder eine Erzieherin, die auschließlich übergreifende Projekte anbietet und Teilzeitkräfte, die den Früh-/Spätdienst abdecken. Praktikanten und Auszubildende kommen auch noch on Top. 2. Siehe oben 3. Es gibt feste Bezugserzieherinnen, die die Kinder die gesamte KiGazeit begleiten. Gerade in der Anfangszeit wickelt und füttert nur diese. Wechsel der Bezugserzeiherin durch Wechsel von Krippe zur KiGa-Gruppe bzw. KiGa und Hort werden sehr intensiv über mehrere Monate begleitet. Fluktuation gibt es so git wie keine (2 Schwangerschaften in den 6 Jahren, die wir dazu gehören). Ansonsten keine Wechsel außer bei den Praktikanten. 4. Sauberkeiterziehung passiert dann, wenn das Kind soweit ist. In der Regel mit 2,5 bis 3 Jahren. Es gibt aber auch noch 3,5 jährige mit Windel. Mit Fingern essen ist bei den kleineren auf jeden Fall erlaubt. Größere werden aber schon zu Tischmanieren angehalten. 5. Die Eingewöhnung wird individuell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt. Die Eltern können solange bleiben, wie es erforderlich ist. Hospitationen der Eltern sind mehr als erwünscht. 6. Es wir sehr viel Wert auf den Forscherdrang der Kleinen gelegt. Es gibt viele Experimentierecken und Bildungsinseln. Es darf gematscht und mit Wasser gespielt werden. Hüpfen und toben ist auch erlaubt und wird durch das Bewegungszimmer gefördert. Gruß Kerstin


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ja, da bin ich zwischendurch mal. Also was ich von euch so lese, echt super!!! Bei uns herrschen in vielen Kitas noch die Ost-Manieren, kein Wunder, es gibt kaum junge Erzieherinnen, geschweige denn Leiterinnen. Ich habe meine Tochter (Kind Nr. drei, jetzt bald drei Jahre alt) nach ein paar Tagen Krippe wieder herausgenommen, nachdem ich gemerkt habe, wie da der Hase läuft. Es ist jammerschade, hier im Osten bekommt man schnell einen Kitaplatz, aber Eltern, die zeitgemäße Qualität erwarten, werden sehr enttäuscht. (Ich kann dabei natürlich nur von meinem Umfeld ausgehen und von den Berichten befreundeter Mütter) Dabei weiß man heute, dass qualitativ hochwertige Kindertagesbetreuung nicht schadet. Mir würde es das Herz brechen, ein Säugling oder Kleinkind in unserer Gemeinde unterzubringen. Tagesmütter sind hier verpönt und werden auch nicht oder nur unter größten Schwierigkeiten vom JA gefördert. Nur in Notfällen, bei "Krippenuntauglichkeit", die der Arzt bescheinigen muss, kann evt. eine Kostenbeteilung des JA erfolgen. Naja, man kann nur hoffen, dass sich was ändert, wenn der Schwung "alte" Erzieherinnen in Rente geht, leider haben meine Kinder da nichts mehr von.


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da muss ich mal als wessi, die in leipzig lebt, deutlich widersprechen. unser kiga ist super! da herrscht zwar manchmal bei einigen erzieherinnen ein barscher ton, aber die kids sind da robust. ich schätze bei uns in der einrichtung: die klaren regeln, die strukturierten und anregenden angebote (themenwochen, ausflüge, englisch als extra, turnen, musik, vorschule bei den großen, natur- und stadterkundungen usw.), den riesigen park, wo sie täglich bei wind + wetter rumtoben, dass die matschhose qualmt, die überwiegend sehr engagierten und erfahrenen erzieher und erzieherinnen - jung wie alt. es gibt ein pädagogisches konzept, es wird mit uns als eltern geredet und absolut einmalig ist die selbstverständlichkeit der langen öffnungszeiten. was ist ein "zeitgemäßes pädagogisches konzept"? Hört sich alles sehr nach seminar-wissen an. ist auch ok. aber so heiß kochen würde ich mal nicht. ich gehöre zu denen, die denken, dass bei der betreuung der kids viele faktoren eine rolle spielen, der kiga ist nicht alles. tamus kenne ich hier auch einigem und ich habe noch NIE gehört, dass die verpönt seien. wir haben eine nachbarin/freundin im haus, die als tagesmutter arbeitet und bei der unsere kleine ab mai betreut werden wird. sie ist klasse! sicher warmherziger und engagierter als die, die wir damals beim großen in westberlin hatten. also, kurz, ich bin sehr zufrieden. so eine gute, unkomplizierte und üppige betreuung hätten wir im westen nie. und für das bisschen geld schon gar nicht! lg paula


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habe doch gesagt´, dass ich nur von meiner Umgebung ausgehen kann und leipzig liegt ne ganze ecke entfernt von hier. Logisch, dass nicht "der Osten" als solches zwangsläufig schlechte betreuungsqualität bieten muss. Aber ich freue mich, wenn es auch hier im osten anders aussehen kann. Ist doch ein gutes Zeichen. Ich persönlich werde aber schon nachdenklich, wenn feste Regeln so sehr betont werden oder wie bei dir eben, ein barscher Umgangston bagatelisiert wird. Ich habe auch schon mal des öfteren solche "Töne" vernommen, wenn die Erzieherinnen nicht wussten, dass ich schon draussen vor der Tür warte. Mann, Mann, also da möcht ich nicht Kind sein...


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ach, um noch deine fragen im detail zu beantworten: 13 kinder pro erzieherin, wobei immer zwei gruppen gewissermaßen räumlich zusammen gehören. meistens sind da noch praktikantinnen dabei. die kinder erleben also am tag, zwischen 7 oder 8 und 15 oder 16 uhr ein bis zwei feste bezugspersonen, darüber hinaus noch die anderen, z.b. im park. die fluktuation ist gleich null - wir haben seit 3 jahren dieselbe gruppe und dieselbe erzieherin. die gruppen sind bei uns altershomogen, im anderen trakt sind sie gemischt. es gibt viele feste, meines erachtens sinnvolle regeln: uhrzeiten, ruhe/stille/schlafen und toben/lautsein, höflichkeit und sauberkeit, gewaltfreiheit, rücksichtnahme usw. unsere erzieherin ist super-konsequent und ich bin echt baff, wie ruhig, konzentriert und gut gelaunt 13 kinder gleichzeitig essen können. sehr drillig kommt mir das nicht vor. beim thema toilette ist das recht rigoros, das hat mir am anfang angst gemacht, denn unser großer war damals, mit 3 jahren, noch mit windeln zugange. hat sich innerhalb eines monats erledigt. auf gute weise. die eingewöhnung ist zügig, keine wochenlange sache. aber ich weiß nicht wie es wäre, wenn man als eltern drauf bestehen würde. ich selber halte es auch für besser, eine schnelle eingewöhnung zu machen. soviel zu den details. lg paula


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Beim Thema Eingewöhnung kann ich nur sagen, dass es längst erwiesen ist, dass eine zu kurze Eingewöhnung sehr schädlich sein kann. Googele doch mal unter Krippenkinder, eingewöhnung. Ich gehe halt bei vielen Dingen danach, was sich allgemein als günstig für die kindliche entwicklung erwiesen hat. Aber mir ist schon bewusst, dass viele Mütter solche Dinge gar nicht wissen wollen.


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schnipp-schnipp. was willst du nun genau sagen? ich antworte dir mal so: als vollblutwissenschaftlerin habe ich ein ziemlich geübtes auge für "erwiesene tatsachen" im bereich frühkindlicher entwicklung. da bin ich weniger gläubig als du. und da ich ja karriere-wissenschaftlerin bin, gehöre ich wahrscheinlich zu den müttern, die "was nicht wissen wollen". genau. koch schön weiter in deinem uni-seminar-süppchen. ich finde, nun mal direkt und ehrlich, dass dir viele jahre vielfältiger praxis gut täten. das würde dich eventuell auch daran hindern, andere durch mit religiösem eifer servierte angebliche tatsachen zu beglücken. oder, anders gesagt, wenn du dann die eierlegende wollmilchsau gefunden hast, d.h. den laden, der dein kind genauso gut versorgt wie die mischung von mama, professioneller bezahlung, pädagogischem konzept auf dem allerneuesten wissenschaftlichem stand, in einem bilderbuch-milieu...dann sag nochmal bescheid. nix für ungut, aber ich finde dich arg etepetete. lg paula


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dein Ton ist ziemlich unfein, aber kein wunder, wenn ein barscher tonfall bei der Kita deines Kindes dich nicht stört...Ich möchte nicht, dass mein Kind unnötig angeblafft wird. Bitte, wenn du es nicht wahrhaben möchtest, dass gewisse Umstände in der frühen Kindheit, in dem Fall eine fehlende oder zu kurze Eingewöhnung, dann ist das deine Sache. Dein Kind kann einem dabei aber leidtun. Ja, du bist genau eine der Mütter, die manche Dinge nicht wahrhaben wollen, weil sie einfach nicht in ihr Weltbild passen. Traurig, dass du als Vollblutwissenschaftlerin wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht traust, bzw. sie von vornherein abtust. Aber weißt du, wenn es um das Wohl des eigenen Kindes geht, wähle ich doch lieber den Weg, der einer liebenden Mutter ohnehin im Bauchgefühl liegt. Wenn die Wissenschaft das dann auch noch bestätigt - na wunderbar!!!! Im Übrigen scheint eure Kita genau die Ost-Typischen Merkmale aufzuweisen... resolute Sauberkeitserziehung, barscher Tonfall, ´keine Ahnung von Eingewöhungszeit etc.... Sicher kommt man dort nun gerade zufällig deiner eigenen Erziehungshaltung entgegen, darum findest du das alles sooo toll. Ich möchte, dass mein Kind auch im Rahmen von Tagesbetreuung die Wertschätzung erfährt, die jedem Menschen meiner Meinung nach zusteht.Aber wenn ich deinen Worte lesen, die Art, wie du mir antwortest, brauche ich mich eigentlich über nichts zu wundern... Na dann, sollte eh nicht Sinn dieser Diskussion sein, die meisten anderen Mütter habe meine Frage verstanden und angemessen geantwortet, mehr wollte ich nicht.


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sag mal... habe ich irgendwas von "resoluter sauberkeitserziehung" gesagt? habe ich gesagt, dass dort nicht auch lange eingewöhnt wird? habe ich dir überhaupt erzählt, wie ich persönlich erziehe und was mein bauchgefühl ist? wie kommt mein kind dazu, dir leid zu tun? das ist wirklich frech und anmaßend! wie kommst du dazu, mich und meine familie zu (ver)urteilen? also: sechs, setzen! komm mal runter von deinem frisch diplomierten ross, lady! und dann können wir, wenn du magst, gesondert über epistemologie, wissenschaftsgeschichte, methoden der psychologie und dergleichen in aller ruhe sprechen. ok? lg paula


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oh, dann habe ich vor lauter Arroganz auf einem hohem Ross sitzend, doch glatt das Lesen verlernt... uups... Aber mal ehrlich, in deiner ersten Antwort habe ich genau die Dinge gelesen, die ich zuletzt schrieb. Vielleicht liest du deine eigene Antwort nochmal???? Aber sowas erlebe ich hier öfters, meist beim stillen Mitlesen. Es gibt hier Frauen, die in jedem, aber auch in jedem noch so unverfänglichen Anfangsposting, ein echtes Streit potiential entdecken. Das war so nicht in meinem Sinne. Ich wollte lediglich die Berichte anderer Mamis lesen, was auch bei fast allen so ankam... Du bist schließlich auf meine Ausage hin, zu kurze Eingwöhungszeiten könnten sich sehr schädlich auswirken, angesprungen und musstest erst mal die Studien, die dieses Ergebnis hervorbrachten, anzweifeln. Klar, weil du selber eine kurze Eingewöhnung bevorzugst, was nicht sein kann, das nicht sein darf. Was sagt hat eigentlich dein Kind dazu gesagt? Ich vermute mal, es hat entweder von Anfang an reibungslos geklappt, oder er hat zwar anfangs geweint, was sich aber irgendwann gab, egal für beides gibt es schlüssige Erklärungen. Wenn du so gut informiert bist, müsstest du auch wissen, dass gerade Kinder, die sich scheinbar nicht am Weggang der Mama stören, doch sehr wohl darunter leiden, es nur nicht zeigen. Aber du magst recht haben, anhand der paar Eindrücke, die man hier im Rahmen der Diskussion bekommt, hat man wirklich kein Recht, über den anderen zu urteilen. Man ist aber hier immer fix dabei, die Leute in gewisse Schubladen zu stecken. Da beziehe ich mich ausdrücklich mit ein. Nun, daher, entschuldige bitte, wenn ich da zu weit gegegangen bin, wir alle wollen doch im Prinzip noch das Eine, das Beste für unsere Kinder. Ud das lässt uns Mamis ganz schön emotinal werden. Also bitte, nichts für ungut, angiften bringt ja nichts. Ich persönlich wünsch mir nach wie vor eine bessere Betreuung in meinem Landkreis, und die kriege nicht durch Zank-Postings.... Tschüß


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Hallo Felizitas, deine Sorge und Aufmerksamkeit um die Qualitaet der Kinderbetreuung ehrt dich. Aus der zeitlichen und emotionalen Distanz moechte ich jedoch festhalten: Mit der Bemerkung "Ich gehe halt bei vielen Dingen danach, was sich allgemein als günstig für die kindliche entwicklung erwiesen hat. Aber mir ist schon bewusst, dass viele Mütter solche Dinge gar nicht wissen wollen." hast du den Stein ins Rollen gebracht, der dann in den folgenden Postings immer lauter polterte. An Paulitas Stelle haette ich das auch auf mich bezogen, und auf die Unterstellung, ich wuerde manches nicht so genau wissen wollen, wuerde ich je nach Tagesform ausgesprochen grantig reagieren. Und was die Dinge angeht, die sich "allgemein als guenstig erwiesen haben": aus meinem Studium auch der Paedagogischen Psychologie habe ich vor allem gelernt, dass viele Ergebnisse aeusserst umstritten sind und dass manche anerkannten Denkrichtungen nach ein paar Jahrzehnten ploetzlich kaum noch etwas gelten. Von daher wuerde ich mich gerade als Wissenschaftlerin mit solchen "allgemeinen" Dingen entweder sehr zurueckhalten - oder handfestere Fakten und Quellen liefern als die lapidare Feststellung "google mal nach XY". Was man darueber findet, ist nun wirklich von sehr unterschiedlicher Qualitaet. Lies dieses Posting bitte nur mal als Anregung, wie du rueberkommst. Das ist ja in deiner Profession bestimmt nuetzlich. Gute Nacht, harmony


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Hallo, also bei uns ist es so das in unserer Gruppe 16 Kinder sind. 8 kommen dieses Jahr in die Schule,die anderen 8 nächstes. Es gibt 1 Erzieherin und eine Praktikantin (macht ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin). Ihre Erzieherin hat sie seit sie in den Kiga gekommen ist (mit 11 Monaten). Unsere Erzieherinnen begleiten "ihre" Kinder bis in die Schule. Auf das Töpfchen sind alle gemeinsam vor und nach dem Schlafen gegangen, aber ohne langes sitzenbleiben, wenn der letzte saß wurde der erste schon wieder runtergenommen. Essen mit Fingern? Das gab es nicht, es wurde darauf geachtet das anfangs mit Löffel, dann mit Messer und Gabel gegessen wurde (bin ich sehr froh darüber). Die Kinder müssen sich allerdings an gewisse Regeln halten, auf einer Ausruhmatte muss nun echt nicht rumgesprungen werden. Bei uns ist es so, das im Gruppenzimmer nicht gerannt wird und auch in die Sanitärräume nicht. Spazieren waren sie auch mit den großen Wagen, allerdings waren sie auch tgl, im Garten wo jedes Kind toben konnte/kann. Altersgemischte Gruppen gibt es in unserer Einrichtung nicht, und das finde ich gut. Meiner Meinung nach kommen alle irgendwie dabei zu kurz. LG von mir die mit ihrem Kiga verdammt zufrieden ist und die traurig ist das ihr "Baby" dieses Jahr in die Schule kommt :)


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Hallo mumofjulia, eine Frage wirft sich mir auf, wenn acht Kinder dieses Jahr zur Schule kommen, woher nimmt denn eure Erzieherin den nächsten acht Kinder, um die Gruppe wieder voll zu bekommen? Da es bei euch keine altersgemischten Gruppen gibt, müssen ja die acht fünfjährigen irgendwo her kommen? in unserer Einrichtung gibt es auch nur altershomogene Gruppen, was ich meinerseits sehr bedauere. da steht jedes Jahr das Problem an, dass die Erziehrinnen der ältesten Gruppe plötzlich ohne Kinder dastehen... Und dann werden alle Kinder neu aufgeteilt, damit auch diese Erzieherinnen wieder eine Gruppe haben. schrecklich....


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Hallo, sie bekommt keine neuen Kinder dazu. Unsere Erzieherin nimmt ab September wieder eine kleine Gruppe, Alter 1 Jahr bis ca. 2 Jahre. Die 8 Kinder die in der jetzigen großen Gruppe übrigbleiben werden mit den Kindern aus der mittelgruppe "aufgefüllt" und da kommt auch die Erzieherin mit. Die Kinder kennen aber alle Erzieherinnen, vom Früh- und Spätdienst sowie die gemeinsamen tg. Zeiten im Garten. Aus deinem ersten Posting entnehme ich, das Du aus dem "wilden Osten" kommst. Alles was früher in der DDR im Kiga und in der SChule gemacht wurden ist war nciht alles schlecht. Ich war entsetzt als wir sie in der Schule angemeldet haben. Die ersten 3 Jahre nennen sich Schulfindungsphase, da ist es mgl das das Kind die erste Klasse 3x macht! Bitte??????? Wir sassen in 2er Bänken nebeneinander und nicht wie heute an zusammengestellten Tischen wo sich die Kinder den Hals verdrehen müssen um an die Tafel zu schauen, kein Wunder wenn alle Haltungsschäden haben. (musste ich jetzt mal loswerden) LG


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Hallöchen, ja, klar bin ich aus dem wilden osten... Nun, dieses "es war nicht alles schlecht" kann man sicher bei allen Dingen anbringen, die es in der Vergangenheit so gab... Aber, dieses Argument sollte eben nicht dazu benutzt werden, seine Augen generell vor Neuem zu verschließen und krampfhaft an alten Methoden festzuhalten, ohne sich jemals mit modernen, fachlichen Abhandlungen dazu beschäftigt zu haben. aber anhand deines Postings habe ich schon gemerkt, dass dir andere Dinge wichtig sind als mir und du schon viel eher Wert auf eine "ordentliche" Erziehung zu legen scheinst. Ich habe mich im Rahmen meiner soeben beendeten Diplomarbeit (Schulter klopf ;-) )mit frühkindlicher Bildung beschäftigt und dabei entwicklungspsychologische und neurobiologische Erkenntnisse herangezogen. Demnach sind eben die "alten Methoden" aus DDR Zeiten als wenig effektiv und eher entwicklungshemmend anzusehen. Ein Beipiel das von Dir erwähnte Hüpfen auf der Matratze. Es wird den Kindern verboten, weil sie sich an gewisse Regeln halten sollen. Aber macht so eine Regel wirklich Sinn? Wenn Ein- bis Zweijährige fröhlich beim Hüpfen ihre Koordination und ihr Gleichgewicht spielerisch trainieren können, ist das nur zu begrüßen. Beispiele wie dieses gibt es viele, wo den Kindern ihr natürlicher Lernwille aberzogen wird. NOchmal zum Essen mit dem Löffel, bzw. dem Verbot die Finger zu benutzen. Dahinter steckt die Angst, die Kinder würden sich "Unsitten" angewöhnen. Dabei ist es völlig natürlich, das Kinder zunächst eine Phase haben, in der sie ganz sinnlich das Essen mit ihren Fingerchen begreifen wollen. Diese Phase geht von ganz allein vorüber, wenn sie genug Speisen befühlt haben und ältere Kinder beim Benutzen von Besteck beobachten und dies nun gerne nachahmen wollen. Paradox finde ich dabei, dass dieses natürliche Bedürfnis erst massiv unterdrückt wird, und dann später die Kinder innerhalb einer "Beschäftigung" dann mit verbundenen Augen Dinge erfühlen sollen, um den Tastsinn zu fördern. Aber zu der Zeit, als das natürliche Bedürfnis da war, wurde es unterbunden... Naja, ich könnte ewig darüber schreiben, solls erst mal gewesen sein.


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Hallo, ja, ich lege wert auf eine ordentliche Erziehung. Mit der Matratze mein ich das so, wenn es als Ausruhmatratze angeschafft wurden ist, dann ist sie auch nur dafür zu nutzen. Zum gleichgewichtssinn oder für koordinierübungen haben sie bei uns in der Einrichtung 1x die Woche Sport. Auf unserer Couch daheim wird auch nicht gehopst. Was ist Dir denn wichtig für Deine Kinder? A wichtigsten ist mir, das mein Kind glücklich ist. LG


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Oh, jetzt hast du aber ne Frage gestellt... Klar, wie jede Mama möchte auch ich, dass meine Kinder glücklich sind. Es brächte auch jetzt nix, über Matrazen- oder Couchgehüpfe zu diskutieren ;-) Ich persönlich sehe vieles recht locker und verbiete eigentlich nie "so aus Prinzip" sondern nur, wenn es mich oder meinen Mann wirklich stört oder das Familienleben davon ungünstig beeinträchtigt wird. Zum Beispiel durften auch alle Kinder bisher in ihrer "Ausräumphase" die Schränke und Regale auskramen, lagen halt alle CD`s rum... na und? Nein, es ging ja in meinem Anfangsposting um die Betreuungssituation der anderen Forumsteilnehmer, weil ich hier eben sehr unglücklich über die Zustände bin und deshalb - nun sind wir wieder beim glücklichen Kinde - noch sehr lange zu Hause bleiben werden, obwohl ich auch gerne ein paar Stunden arbeiten würde. (Gut, dass es hier kaum Jobs gibt, steht wieder auf einem anderen Blatt) Ich erwarte von guter Betreuung einfach, dass moderne und allgemein anerkannte Standarts eingehalten werden. Auf den Topf zwingen und zahlreiche, eigentlich unsinnige Verbote gehören für mich nicht dazu.


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Hallo, also so ganz kann ich dich nicht verstehen... Meine Schwester hat ihr Kind in einem Ossi- Kiga untergebracht seit dem sie ein Jahr alt war (nun ist sie fast 5). Ich habe in diesem Kiga ein Praktikum gemacht und war mehr als begeistert... Die Gruppen waren im Krippenalter (von 1/2- 3 Jahre) mit 6 Kindern besetzt für eine Erzieherin und einer Springerin zwischen 2 Gruppen. Die Kiga- Kinder- Gruppen waren altersgemischt von 3 bis 6 Jahren. Ich glaube in einer solchen Gruppe ist ein Erzieher auf 9- 10 Kindern gekommen. So nun zu den Regeln: Nein mit Fingern wird nicht gegessen und das ist auch gut so... Stell dir mal vor nur 3 von 6 Kindern würden das tun- wie würde dann bitte der Raum aussehen??? Zum anderen hatte auch kaum jemand Interesse daran, da es die größeren Kinder auch nicht so machen... Dieses "Erfühlen" und "Erschmecken" war dafür Wochenprogramm für die G- Kinder. Nein die Kinder dürfen nicht auf der Entspannungsmatratze hüpfen, dafür war die Sprungmatte im Garten gedacht oder das wöchentlich besuchte Airtramp. Ja die Kinder wurden alle zusammen regelmäßig gesetzt für 5 min und entweder sie haben ihr geschäft gemacht oder nicht. Die einen haben sich daran gewöhnt und konnten schnell "trocken und sauber" werden oder halt nicht und haben weiter ne windel getragen. Kinder brauchen Regeln um sich in unserer Welt zurecht zu finden und um Sicherheit zu erfahren- natürlich nicht übertrieben aber sie sind nötig... Auch ich könnte ewig weiter schreiben... So nun mal kurz zu den Kigas in meinen Gemeindekreis: Kinder werden erst ab 3 Jahren genommen und zwar in der zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr und dann wieder von 13:30 bis 15:30 und das nur wenn beide Eltern berufstätig sind... Wie soll man bei diesen Betreuungszeiten arbeiten??? Als Hep so gut wie unmöglich! Was ist mit den Kindern die ein kleines Geschwisterchen unter 1 Jahr machen??? Die wachsen ohne weiteren sozialen Kontakt auf, wenn die Eltern nicht durch wöchentliche Krabbelgruppen diesen suchen! Fazit: ich wär gern wieder im osten!!! LG Michaela


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auf den Topf wurde auch keiner gezwungen, aber ich war froh das sie mit knap 24 Monaten sauber und trocken war :) (man bedenke den Sparfaktor) ich sehe auch vieles nicht dramatisch, aber es gibt gewisse sachen wo sich dran gehalten wird. Auf Couch etc Diskussion habe ich auch keinen Bock. Sie kann in Ihrem Zimmer tun und lassen was sie will, solange wie ich ans Fenster zum lüften komme *g*. Wo ich sehr viel Wert drauf lege ist -- Hallo und Tschüss -- nicht dazwischen reden -- pünktlich sein -- sauberes und ordentliches Erscheinungsbild -- Tischmanieren (sie ist jetzt 6 Jahre alt, da erwarte ich das sie mit Messer und Gabel ist -- ausser Suppe natürlich)


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ich lese, wir sind einer meinung


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... das also andere Mütter eine Kita wie unsere gar nicht übel fänden. Naja, jeder hat halt seine Meinung und setzt seine Prioritäten. Das, was ich mir unter qualitativer Betreuung vorstelle, finde ich im Übrigen auch in der gängigen Literatur wieder. Dort werden z.B. Erzieherinnen von Kleinkindern ausdrücklich dazu angehalten, das Essen mit den Fingern zu fördern... (Nachzulesen in "So gehts mit Krippenkindern" in "Kindegarten Heute") Aber an sich führt diese Disskussion jetzt in eine von mir nicht beabsichtgte Richtung, möchte einfach mal hören, wie es woanders läuft, und wie die ersten Antworten gezeigt haben, geht es auch anders!


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da ich nicht unhöflich erscheinen möchte, verabschiede ich mich zunächst und gehe ins Bett. Was ich hier heute abend mitgenommen habe, ist dass es zum einen Kitas gibt, die mir sehr gefallen würden - leider nicht in meiner Nähe, und zum anderen, das auch etliche Mütter mit der Situation in unserer Kita nicht so unzufrieden wären wie ich es bin. Über die Gründe könnte man jetzt nur spekulieren... Gute Nacht euch allen!!!!


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Kinderkrippe: 1. 1 Erzieherin, 1 Pflegerin, 1 Praktikantin 2. 15 Kinder von 6 Wochen bis 3 Jahren 3. Kaum Wechsel (außer Schwangerschaft, Praktikantin wechseln jährlich). Es sind 2 Erzieherin .. eine Ist morgens da und die andere nachmittags. 4. Wird nach Können gefördert. 5. Also wir haben kaum Eingewöhnung gebraucht. 6. Haben sehr viel Freispiel. Kindergarten: 1. 1 Erzieherin, 1 Pflegerin 2. 25 Kinder von 2,5 bis Schuleintritt 3. Frühdienst übernimmt immer jemand anders (wöchentlicher Wechsel). Nachmittags findet auch immer ein Wechsel statt. Die Kinder kennen auch die anderen Erzieherinnen/Pflegerinnen der anderen Gruppen. Ansonsten kein Wechsel, außer durch Schwangerschaft oder Krankheit.


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Hi Felizitas! Ich habe bei beiden Kindern mit jeweils 4,5 Monaten wieder angefangen, zu arbeiten (Sind jetzt 1 und 2 1/4). Einen Tag übernimmt mein Mann, und den Rest? Hier gibt es sogar eine Kita mit altergemischter Gruppe, die meinem Arbeitgeber angeschlossen ist, nur halt um die 80 Bewerber pro Platz! Also haben wir uns für eine teure Variante entschieden: Kindermädchen, und sind sehr zufrieden damit. Nur wenn sie ausfällt, müssen wir schonmal ein bischen rotieren... Wenn man sich bemüht, gibt es schon Lösungen, und auch die Stellenverkürzung bei meinem Mann mußte er durchsetzen. Mich ärgert es dehalb, wenn ich höre: Das geht bei uns nicht, weil z.B. "keine KiTa", oder "könnte nie die Stelle verkürzen" (bezieht sich nicht auf Dich, sondern allgemein). Allerdings hat dieses Sich-Selber-Drum-Kümmern uns fast die Förderung vom Jugendamt versaut, für soetwas muß man wohl doch besser auf dem Po sitzen bleiben und warten, bis einem jemand Hilfe anbietet. Ciao Regina


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Mein Sohn (1 Jahr) geht jetzt seit 2 Monaten zur Tagesmutter und ich bin sehr zufrieden. 1. Er hat sich sehr schnell eingewöhnt und fühlt sich sichtlich wohl. Das ist mir das wichtigste. 2. Zur Zeit betreut sie Kinder zwischen 8 Monaten und zweieinhalb Jahren. 3. Die Kinder haben genügend Zeit, zu spielen was sie wollen (mein Sohn hat da sehr genaue Vorstellungen). Die Wohnung der Tagesmutter ist klein und so eingerichtet, dass die Kinder sich gefahrlos (sowohl für sie selbst als auch für die Einrichtung) bewegen können. 4. Sofern das Wetter es zulässt, geht sie täglich mit den Kindern spazieren bzw. auf den Spielplatz. 5. Die Tagesmutter ist gelernte Kinderkrankenschwester, ein abgebrochenes Studium hat sie auch, insofern bin ich mit dem beruflichen unde dem intelektuellen Hintergrung zufrieden. Sie nimmt regelmäßig an Schulungen für Tagesmütter teil und hat folglich auch genügend theoretische Kenntnisse über die Entwicklung von Kleinkindern. 6. Bei der Fütterung und Sauberkeitserziehung richtet sie sich nach den Wünschen der Eltern. Viele Grüße Linda


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Also hier die Vergangenheitsberichte: 1. wie ist bei euch der Personalschlüssel bei den krippenkindern? Das erste Kind war in der Krippe, Personalschlüssel 1 zu 5. Das zweite Kind wurde von einer Kinderfrau betreut 1 zu 1. Die weiteren Fragen dann nur auf die Krippe bezogen. 2. wie groß sind die Gruppen/Altersmischung? 10 Kinder, 8 Wochen bis 3 Jahre 3. wie stabil ist die Betreuung vom Personal her, gibt es Bezugserzieherinnen? wie oft gibt es Betreuungswechsel im Kitaalltag? Die Erzieherin war den ganzen Tag da, ggf. in der früh oder spät Betreuung jemand anderes aus dem Team, aus einer Nachbargruppe, wegen der offenen Gruppen aber keine fremde Person. Einmal in zwei Jahren gab es einen Personalwechsel, eine Erzieherin ging, die bisher "2." wurde denn Leiterin und bekam eine neue dazu. 4. wie geht man mit kindlichen entwicklungsschritten um (Stichwort z.b. Sauberkeitserziehung oder mit den fingern essen) Unser Krippenkind war DEUTLICH (mind. 1 Jahr) früher sauber, als das zu Hause betreute Kind. Dort gab es nämlich Mini-Klos und es war was Tolles aufs Klo zu gehen. Mit den Fingern essen? Klar, genau wie bei uns, aber mit drei hat sie auch ordentlich mit Löffen und oder Gabel gegessen und Brot (unordentlich ;-) geschmiert. Und Mittagsschlaf in der Gruppe war wohl oft lustig. 5. wie sieht es mit der Eingewöhnung aus, sind die Erzieherinnen geschult und wissen um die große Bedeutung der elterlichen Begleitung? Wir hatten eine VIER-wöchige Eingewöhnung, Tränen gab es nur EINMAL nach 1,5 Jahren als das neugeborene Geschwisterchen da war und eben noch nicht in die Krippe ging. 6. Haben die Kinder genügend Möglichkeiten, ihrem Forschdrang nachzugehen, also ihre Welt mit allen Sinnen zu entdecken? Oder gibt es unnötige Reglementierungen? Die KiTa war mehr als wir unserem Kind in der Großstadt hätten bieten können, so tolle Spielgeräte hat kein Spielplatz, geschweige denn so eine Inneneinrichtung. Die 2-jährigen haben auch einmal wöchentlich einen Ausflug mit dem Bus in den Wald gemacht. Die kleinen hatten einmal pro Woche Badefest... Ich weiß nicht mehr alles, ist schon ein paar Jahre her. Also die Uni-KiTa in Mainz war schwer in Ordnung. Wären wir nicht auf's Land gezogen, hätten wir ganz sicher das zweite Kind auch dort hingeschickt.


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noch etwas ganz am Rande, ich wollte mich nach meinem Studium als Tagesmutter selbständig machen, eben um Eltern mehr zu bieten als die ollen Ost-Methoden. Aber hier in meinem Bundesland wollen die Jugendämter nichts davon wissen, die wollen ihre Krippen voll kriegen und fürchten (warum wohl?) die Konkurenz der Tagesmütter. Und so viele Gutverdienerehepaare gibt es hier nicht, die einer Tagesmutter faire Preise aus eigenen Tasche bezahlen können. Aber ich freue mich, dass in in Deutschland auch ganz andere Beispiele gibt, schön für eure Kinder und damit dami auch für euch, bis dann Tschüssi