Mitglied inaktiv
Hallo alle zusammen, ich hab da mal ne Frage... ich fange im Juli wieder voll an zu arbeiten (7.45 Uhr bis ca. 16.30 Uhr) und werde meine Kleine somit 10h/d zur Tagesmami geben(mit der sie prima klarkommt). Jetzt fängt langsam das schlechte Gewissen an, an mir zu nagen...denn leider, leider kann ich die Stelle nicht auf 80% reduzieren-seufz. Irgendwie blutet mein Herz jetzt schon ein wenig, auch wenn ich weiss, dass die Kleine(im Moment 8 Monate) prima bei der Tagesmami versorgt ist! Irgendwie habe ich Angst, dass sie bei 50h Betreuung /w durch sie dann irgenwann mal Mama zu ihr sagt und nicht zu mir! Kennt Ihr das Problem und wie geht Ihr damit um??? Viele liebe Grüsse Fillis
ehrlich gesagt, ich habe kein schlechtes Gewissen. Ich arbeite zwar nur halb, aber ich bin mir sicher, dass es mir gut tut und den Kindern auch, dass ich arbeite. Wenn ich es nicht täte, wäre ich unausgeglichen und unzufrieden. So haben die Kinder ihre Mutter zwar nur halbtags, dafür aber zufrieden und ausgeglichen. Warum sollte ich dann ein schlechtes Gewissen haben? Ulrike
meine große war als ich noch in der ausbildung war von 6 -16 uhr bei der tamu..sie hat sie geliebt aber sie wusste immer wer die mama ist wenn du richtig damit umgehst und dich in der zeit die du mit ihr hast richtig intensiv mit ihr zusammenbist dann tut das der beziehung keinen abbruch
Gute Frage... Während ich arbeite geht es da denke ich wenig an Lynn weil ich da sehr beschäftigt bin. Aber wenn ich dann nachhause komme und Lynn will ieber bei Oma bleiben oder Oma erzählt mir was Lynn alles tolles gemacht hat, dann fühle ich mich schon schlecht. Besonders wenn ich andere Freundinnen sehe, die mit ihren Kindern turnen, Spielgruppe etc machen. Ich musste das bei uns leider alles canceln als ich angefangen habe zu arbeiten :-(
Ich arbeite an der Kasse eines Freibades. Und wir müssen mithelfen herrzurichten. Da hatte ich dann auch immer von 8:00-16:30 gearbeitet. Und Lukas 7Monate war bei Oma oder Papa. Er hat sich immer tierisch gefreut wenn ich zur Mittagspause kam, und dann von der Arbeti daheim war. Mußte halt trotz der körperlich schweren Arbeit erst mei Hausarbeit danach machen. Weil ich dann nur für Lukas dasein wollte, bis er ins Bett geht. Momentan arbeit ich jeden zweiten Tag. und dann nur noch einen halben Tag. Sobald Du Dich intensiv mit Deinem Kind beschäftigst und die Arbeit zuweilen liegen lasst,ist das das Beste. Ab und zu plagt mich doch das schlechte Gewissen, aber wenn ich sehe wie gut es ihm geht.
Hallo Fillis, Du musst da von der anderen Seite rangehen. Du nimmst Deinem Kind nichts weg sondern gibst ihm zusätzliche Möglichkeiten. Du bist weiterhin für es da und gelichzeitig hat es eine nette Tagesmutter und dort evtl. auch Spielkameraden. Das ist eine Bereicherung! Mein Sohn (15 Monate) befreite sich heute morgen sofort als wir bei der Tagesmutter ankamen von meinem Arm, fiel dem bereits anwesenden kleinen Mädchen um den Hals, lief ins Spielzimmer, kam wieder zurück und strahlte den Mann der Tagesmutter an, als ich ging winkte er mir fröhlich. Wenn ich ihn heute abend abhole, wird er mich genauso freudestrahlend begrüßen und auf meinen Arm wollen. Er geht jetzt seit gut 5 Monaten zur Tagesmutter und ich habe nicht den Eindruck, dass unsere Beziehung darunter leidet. Deine Sorgen sind unbegründet. Klar wird die Tagesmutter eine wichtige Bezugsperson für Deine Tochter sein. Aber sie wird dennoch immer wissen, dass Du ihre Mutter bist. Viele Grüße Linda
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