Mitglied inaktiv
Zeitungsannoncen etc. gibt es ja genug. Aber wie kommt man zu einer Putzfrau, bei der man keine Bedenken hat, sie ins Haus zu holen? Bis auf eine Einweisung soll sie ja möglichst dann putzen, wenn man selbst nicht im Haus ist. Gleiches Problem haben wir beim Babysitter, den wir gelegentlich mal bräuchten. Da käme dann noch die Frage der Kinderbetreuung hinzu. Beim Putzen kann man ja im Nachhinein sehen, was und wie gut etwas gemacht wurde. Beim Babysitter nicht direkt :-( Bei Annoncen u.s.w. kennt man die Leute ja nicht, und wir kennen niemanden, der schon "Personal" hat, wo wir die Leute dann fragen könnten.
Hi, ich würde folgende Anfrage in einen Aushang stellen (z.B. beim Bäcker deines Vertrauens oder einem sonstigen Einzelhandelsgeschäft auf einem etwas höheren Niveau): Wer kann mit seine Putzfrau/Haushaltshilfe/Babysitterin/Kinderfrau (oder was immer du genau suchst) empfehlen? Auf diese Weise erhälst du vielleicht wenig Resonanz, aber mit zumindest einer gesicherten Referenz. Lg JAcky
o.T.
Hallo das war bei uns ganz einfach - ich bin aber auch nur wenig mißtrauisch. Ich habe eine Zeitungsannonce gesetzt "suche Putzhilfe für Privat für xx Std. pro WOche inkl. Bügeln nach xxx. Bitte melden Sie sich unter T. xxx". Auf der T. xxx habe ich einen AB geschaltet mit einem längeren Text "Danke für Ihren Anruf auf unsere Putzstelle. Da ich jemanden suche dem ich vertrauen kann möchte ich ein wenig von Ihnen erfahren: Name, Telefon, Alter, Nationalität, sind Sie verheiratet?, haben Sie Kinder?, in welchem Stadtteil wohnen Sie und wie lange wohnen Sie schon dort? Bitte erzählen Sie ein wenig von sich. Ich melde mich dann gegebenenfalls bei Ihnen" Wir hatten ca. 40 Anrufe. Viele davon haben meine Ansage gar nicht verstanden und konnten kaum Name und TelNummer aufsprechen. Ca. 10 haben etwas irritiert erzählt. Diejenigen habe ich dann noch einmal selektiert (nach Wohnort in relativer Nähe, weil so jemand einen Ruf zu bewahren hat und nach Deutschkenntnissen und Familienstand). Polinnen mit Handynummer habe ich nicht angerufen. Eine dauerhafte gültige Aufenthaltserlaubnis war Voraussetzung. Ich habe mir dann 3 angeschaut und die Dame meiner Wahl kurz zu Hause besucht. Als wir uns einig waren habe ich mir noch kurz den Ausweis kurz zeigen lassen. Ich weiß daß ich sehr viel privates wissen wollte, ABER jemand der bei mir putzt erfährt auch sehr viel privates. Mit der ersten hat es nicht dauerhaft geklappt weil wir ein unterschiedliches Verständnis von Putzen hatten und sie eigentlich auch nciht Zeit hat um die vereinbarte Stundenzahl zu machen. Nummer zwei hat nach drei Monaten gesagt, daß ihr die Putzstellen neben ihrem sonstigen Job doch zu viel wird (wir waren danach noch eine Zeit lang privat in Kontakt, es war das erste und einzige Mal daß sie eine solche Putzstelle angenommen hatte). Nummer drei ist seit 5 Jahren bei uns und wir lieben sie heiß und innig. Alle drei Damen bekamen den Hausschlüssel. No risk no fun. Servus Karin
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