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weiss jemand von Euch Bescheid?Vesetzung Ausland?

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Hallo, mein Mann ist Produktentwickler bei einem Automobilzuflieferer und da steht jetzt an daß einer für ein halbes Jahr in die Urkraine geschickt wird zum Produktionsaufbau, Familie kann mitgehen für 200 Euro brutte mehr im Monat - absolut lachhaft!!!! Auf jeden Fall gibt es keinen, der da freiwillig hin will. Nun hiess es gestern ok dann wird eben einfach einer bestimmt der hinmuss. Nun meine Frage: darf der AG das überhaupt rechtlich einen einfach für ein halbes Jahr in die Ukraine zu schicken? Meines Wissens ist eine Versetzung innerhalt D und innerhalb eines bestimmten KM Umkreises zulässig aber nicht ins Ausland. Kennt sich jemand aus????


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Hallo, was steht denn dazu in seinem Arbeitsvertrag? LG Dani


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Hi, ob eine Versetzung bzw. Abordnung ins Ausland mögl. ist, ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag. Ist es dort auf eine bestimmte km-Zahl oder auf einen Standort begrenzt, geht es nur freiwillig. Ist dort nichts geregelt, ist eine Versetzung firmenweit möglich. Der AG muss dann aber für die kompletten Aufwendungen aufkommen: Umzug, Reisekosten, Auslandstagegeld, Heimfahrten, Wohnung... Von daher ist das meist zumindest finanziell gar nicht uninteressant - und wenn es dazu noch einen Gehaltszuschlag gibt... Bevor ich also meckern würde, würde ich mir das noch einmal gut überlegen, denn interessant wird die Aufgabe mit Sicherheit! Gruß, Speedy


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also 200 Euro brutto mehr im Monat ist wohl kaum ein finanzieller Anreiz und meckern tut hier keiner wir erkundigen uns nur nach dem was rechtens ist und was nicht, KEINE Übernahme der Fahrtkosten auch Wohnung wird nicht gestellt also ABSOLUT kein Anreiz und wie soll da die Familie über die Runden kommen?! In der Ukraine krieg ich keinen so gut bezahlten Job wie hier also wärs für mich nicht möglich mitzugehen im Arbeitsvertrag ist nichts vermerkt zu eventuellen Versetzungen


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und Kinderbetreuung auch nicht geregelt und deshalb sind wir nicht scharf drauf da hinzugehen in anderes Ausland ja wenn die Rahmenbedingungen stimmen aber so.... ne nur wenns unbedingt sein muss


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Wow, das nenne ich "mosern auf hohem Niveau" ;-) Da die Lebenshaltungskosten in der Ukraine doch deutlich unter denen in unserem Land liegen, dürften die 200,-- € durchaus reichen, um eine Familie vernünftig über die Runden zu bringen. Angesichts unserer aktuellen Arbeitsmarktsituation würde ich es mir auch immer sehr gründlich überlegen, ein solches Angebot einfach rundheraus abzulehnen (und damit zu riskieren, der Nächste auf der internen "Abschussliste" zu werden). Spass beiseite... eine rechtsverbindliche Auskunft darüber, ob bzw. unter welchen Bedingungen eine solche Versetzung rechtens ist, kann euch sicher nur ein entsprechend qualifizierter Anwalt geben.


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@babyproject heißen... sorry


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Also die Bemerkung ist ja wohl alles andere als gerechtfertigt. Frag dich doch mal selbst, ob du mit deinem Mann in die Ukraine ziehen willst für 200€ mehr im Monat! Mag ja sein, dass du für das Geld dort besser über die Runden kommst als hier, aber für einen Auslandseinsatz ist das ein Witz. Und die Ehefrau soll dafür noch ihren gut bezahlten Job aufgeben?? Hallo??? Geht's noch oder was??? Einerseits soll man in Zeiten von Hartz IV alles tun, um seinen Job zu behalten und nicht auf die firmeneigene Abschussliste zu kommen, andererseits soll aber das Frauchen mal schnell kündigen für Männes Auslandseinsatz! Nein, da würde ich auch erst mal meine rechtlichen Möglichkeiten ausloten - ein vorübergehender Auslandseinsatz ist sicher eine interessante Erfahrung, aber die Bedingungen müssen stimmen!!


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Hallo, auch wenn ich wahrscheinlich die reste wäre, die bei dem Angebot "hier" geschrien hätte: "Lebenshaltung" ist relativ zu sehen! Denn ich schätze einfach (ohne genauere kenntnis der Umstände in der Ukraine): Gute Wohngegen ist sicher nicht günstig, denn "irgendwo" in der Stadt zu wohnen oft nicht ratsam. Bewachte Enklaven sind meist das einzige Mittel und die sind wirklich nicht gerade billig. Denn irgwendwo zu wohnen würde mir zuviele "ungebetene Besucher" bringen, die die Wohnung eines Westeuropäers vermutlich für äußerst lukratives "Jagdgebiet" halten und mal schauen, was man da so mitnehmen kann. Halbwegs dt. Standrad in Nahrungsmitteln, Ärzten o. ä. wird sicher auch nicht wirklich günstig sein. Gute Kinderbetreuung / Schulen (besondeers die!) sind sicher nicht günstig. Und: da es ja nur für ein halbes Jahr ist, müsste man die Wohnung in D behalten. Je nachdem wo man wohnt ist es nicht wirklicgh machbar / sinnvoll eine Wohnung/Haus für 5-6 Monate unterzuvermieten. Aber: ICH würde gehen, alleine :-) Meine Familie würde es hier auch ohne mich schaffen. Aber ein kleiner *hust* finanzieller Anreiz müsste schon drin sein. Viele Grüße Désirée


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Hi, bei dem Anreiz rechne ich jetzt mal nicht die 200,- Eur - die sind eher lachhaft. Für die Ukraine gibt es 31, (ohne) und 82,- eur/Nacht mit Kostennachweis an Tagegeld, dazu alle zwei Wochen einen Heimflug (wenn die Familie nicht mitkommt), dazu die auslandsbedingten Mehraufwendungen (Telefon etc.), die Wohnung vor Ort... Das alles netto, das sind dann zwischen 1500 und 3500 Eur netto(!) mehr pro Monat für das halbe Jahr. Das wage ich doch, einen Anreiz zu nennen. Klar muss man das mit seiner Familie ausmachen können, aber da die Zeit begrenzt ist, könnte ich mir das durchaus vorstellen (ich würde dann gehen und mein Mann bleibt mit dem Kleinen hier...). An deiner Stelle würde ich aber auch keinen guten Job dafür aufgeben. Zu den Reisekosten etc.: Die MUSS der AG bezahlen - das sind Aufwendungen, die dem AN für den Job entstehen und vom AG veranlasst wurden. Die Rechtsgrundlagen dafür sind vielfältig, aber eindeutig! Gruß, Speedy


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wenn es so wäre wie Du schreibst wäre das sicher ein Anreiz gewesen, aber nach Rücksprache mit dem Chef hatte mein Mann die definite Info, es gibt nur 200 brutto mehr, was da bei Steuerklasse 4 übrigbleibt weiss man UND KEINE Heimflüge, KEINE Umzugskosten diese Bruttoerhöhung wäre das einzige und sorry wenn hier manche schreiben das ist meckern auf hohem Niveau möchte ich mal wissen was die tun würden?! Die Rechtsauskunft besagt wenn nix im Arbeitsvertrag steht (was es NICHT tut) kenn er deutschlandweit innerhalb 300km versetzt werden (was ja null Problem wäre) aber NICHT ins Ausland also hat sich das Thema erledigt


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sorry über Dein posting hab ich mich echt geärgert meckern auf hohem Niveau, also brutto 200 Euro mehr bleibt bei STkl 4 netto????? grad mal 100 wenn überhaupt, damit sollen wir in Ukraine Wohnung und Umzug und alles bezahlen????? Sorry aber das kann nicht Dein Ernst sein! Wir haben beide Vollzeitjobs ich eine Führungsposition, die für 200 Tacken brutto mehr aufzugeben ist lachhaft und bei uns funktioniert das eben nur wenn mein Mann greifbar ist mit Kinderbetreuung usw. da ich viel reisen muss und ich wär ein halbes Jahr dann echt aufgeschmissen... Egal wir haben beide noch nie vom Staat irgendwelche Gelder bezogen zahlen seit Jahrzehnten brav unsere Steuern, ich hatte auch nie EZgeld erhalten weil ich immer sofort wdr gearbeitet habe und sorry da wird ein bisschen "meckern" bei sowas mal erlaubt sein...


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Ich habe mit keiner Silbe geschrieben, daß ich an deiner Stelle - sofort meinen guten Job hinwerfen und dem Männe hinterherreisen würde - 200,-- € ein super toller Anreiz sind Vielmehr habe ich Dir schlicht empfohlen, dich an entsprechend kompetente Ratgeber (sprich einen Anwalt o.ä.) zu wenden, um von dort eine rechtsverbindliche Aussage zu bekomen. Anstatt hier so eine Welle zu veranstalten... die dich unterm Strich doch nicht wirklich weiter bringt, oder irre ich?? *augenbrauen hochzieh* Das "meckern auf hohem Niveau" bezog sich in erster Linie darauf, daß es Menschen mit echten Problemen gibt... Bleib´ mal ein wenig locker und denk dran´ "was ich selber denk´ und tu´, trau´ ich andern gerne zu" (netter Spruch meiner Omi, der viel Wahres birgt).


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Auch wenn das Arbeiten im Ausland nicht im Vertrag vorgesehen ist, kann der AG ne Änderungskündigung machen, d.h. dein Mann kann dann entscheiden, ob er ins AUsland geht oder die Änderung nicht annimmt und damit den Job verliert. Wenn das so lief, wie du schreibst, nach dem Motto "losen", dann würde ich mal mit dem Betriebsrat sprechen (Sozialauswahl).


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Wenn es nur ein halbes Jahr ist, warum bleibst Du denn dann nicht in Deutschland und Dein Mann geht alleine? Für ein halbes Jahr macht es eh keinen Sinn, Deine Stelle zu kündigen, maximal Dich beurlauben zu lassen. Das mit den 200€ ist für mich übrigens sehr schwer vorstellbar. Normalerweise gibt es eine tägliche Aufwandsentschädigung, die auch noch steuerfrei ist. Bei 6 Monaten dürfte sich das zu einem netten Betrag summieren. Vielleicht sollte Dein Mann sich in dieser Richtung noch einmal schlau machen. Ganz abgesehen davon, wäre es für Deinen Mann sicher eine berufliche Chance, die ich ihm an Deiner Stelle nicht verbauen würde. Silvia


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also anscheinend scheinen mich hier viele miszuverstehen, ich WILL meinem Mann doch den Auslandsaufenthalt NICHT verbieten?! Es ist nur so daß es für uns nicht so einfach ist wegen der Kinderbetreuung und ich eh die ganze Zeit beruflich in der Weltgeschichte rumflieg und er abends und an den WE den Grossteil der Kinderbetreuung übernimmt und wenn er jetzt ein halbes Jahr am Stück nicht mehr da wäre hätte ich echt ein ernsthaftes Problem! Es ist auch Fakt, nach Rücksprache daß der AG nur diese Euro 200 brutto mehr zahlen würde und KEINERLEI Auslagen das könne sich die Firma nicht leisten heisst es, ich weiss daß es eigentlich anders laufen müsste und deshalb ist das für uns ein Problem gewesen, ansonsten wäre es keines aber es geht A um die Kinderbetreuung und B um die Finanzen und somit ist es nicht unbedingt unser Wunsch, wenn er natürlich MUSS können wir auch nix machen aber dann bräuchten wir ne 2.Tamu und das kostet mehr als 200 Euro brutto im Monat