Mitglied inaktiv
Ok, ich schreibe jetzt das erste mal hier. Ich habe zwei Jungs, 4 und 6, und ab Herbst gehen beide regulaer zur Schule (wohne in Amerika). Ich haetter sehr gerne noch eins, arbeite allerdings jetzt. Mit den ersten beide war ich zuhause. Jetzt habe ich eine Stelle die prinzipiell sehr flexible ist. Ich muss 40 Stunden arbeiten um eine Vollzeitstelle zu behalten und habe somit gedacht wenn ich 2 Tage von 6-17 arbeite und die anderen 3 Tage von 6-12ish, dann bekomme ich meine 40 Stunden hin, habe aber trotzdem nur 2 Tage die Wochen wo ich den Wurm halt nur abends sehe. Ich plane, wieder zu arbeiten wenn das Baby etwa 4 Monate alt ist. Mein Mann kuemmert sich morgens um die Kinder, also gehe ich auch jetzt schon frueh los damit ich den Nachmittag frueher frei habe. Was halted ihr davon, meint ihr das waere eine gute Loesung? Normaler Arbeitstag ist hier von 8-17 Uhr jeden Tag. Mit meiner Aufteilung bekomme ich die gleichen Stunden hin... Schreibt doch mal eure Meinung, von jemandem der seine Kinder schon als Baby's tagsueber zu anderen bringen musste.
Meine Kleine ist nach dem Mutterschutz in die Krippe gekommen. Ich habe drei Tage voll gearbeitet. Einen Tag war sie in der Familie versorgt und zwei Tage ging sie in die Kita. Die Gruppe war sehr klein und ich war mit der Einrichtung sehr zufrieden. Die Erzieherin war am Anfang wegen meiner Aufteilung skeptisch. Sie war der Meinung, dass ein täglich gleicher Rhythmus besser wäre und betont noch heute, wie überraschend unbeeindruckt meine Kleine das weggesteckt hat. Tägliches Arbeiten mit verkürzten Stunden wäre mir wegen des langen Anfahrtsweges zur Arbeit nicht so leicht möglich gewesen. Die Anmerkung der Erzieherin lässt darauf schließen, dass es auch Kinder geben muss, für die dieser tageweise Wechsel der Bezugsperson schwierig sein kann. Ich selbst bin der Ansicht, dass es mehr darauf ankommt, dass das Kind das Gefühl hat, von der jeweiligen Bezugsperson behütet und umsorgt zu werden und es nicht so ausschlaggebend ist, wer die Person ist.
ich würde kleiner fee recht geben: solange die kleinen liebevoll, mit respekt und unter anerkennung ihrer individuellen bedürfnisse versorgt werden, ist es im prinzip gleich, ob mama oder jemand anderes. ich meine, niemand ersetzt die mama, aber die kinder - auch ganz kleine - können sehr gut von anderen (mit-)betreut werden. dazu muss man als mutter und eltern wirklich dahinter stehen und natürlich muss auch das kind mitmachen. erzwingen kann man das sicher nicht. wemn kinder merken, dass mama das eigentlich nicht gut findet oder große angst hat, ist es schwieriger. ich habe meinen großen mit 6 monaten zu einer tamu gegeben, 5 tage/woche je 8 stunden. es hat super geklappt. aber es gab auch manche schwere phase mit viel weinen und traurigkeit. doch das haben viele kinder mal, auch die mit vollzeit-mamas. die kleine, nun 7 wochen alt, wird - so alles gut geht - auch mit ca. 6 monaten zu einer tagesmutter kommen. und: bei uns macht der papa viel mehr erziehungs- und hausarbeit, weil ich die halbe bis ganze woche beruflich weg bin. das klappt bestens! lg paula
Meine Tochter ist mit 6 1/2 Monaten in die Krippe gekommen. Sie war innerhalb der ersten Woche eingewöhnt und geht seitdem jeden Tag für 7 Stunden mit Freude in die Krippe. Sie hat ihre Bezugsperson dort gleich ins Herz geschlossen. Auch wenn sie von anderen betreut wird (weil die Erzieherin krank ist), macht ihr das jetzt nach drei Wochen nichts aus. Sie kennt ja die anderen Kinder und die anderen Betreuerinnen. In der Regel gilt, dass die Eingewöhnung umso leichter klappt, je jünger die Kinder sind. Dann fremdeln sie noch nicht und akzeptieren Trost von jedem. Als meine Tochter 4 Monate alt war, hatte ich das Gefühl, jetzt könnte ich schon anfangen zu arbeiten. Das ist ein guter Zeitpunkt, weil sie schon aktiv werden.
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