Mitglied inaktiv
Hallo! Ich brauche einmal eure Meinung, da ich im Moment total ratlos bin und nicht weiß, was ich machen soll. Meine beiden Söhne sind 4 Jahre und 9,5 Monate. Der Große geht in den Kiga und der Kleine ist den ganzen Tag bei mir. Jetzt habe ich die Möglichkeit, auf 400 €-Basis für 8 Stunden in der Woche zu arbeiten. Das tolle daran ist, dass ich arbeiten kann, wann und wie ich möchte. Ich habe aber vor, geregelt dienstags und donnerstags je 4 Stunden zu arbeiten. Der Kleine wäre dann bei seiner Oma. Eigentlich müßte ich mich ja freuen. So eine Chance bekommt man nicht nochmal. Ich kann flexibel sein und habe gute Chancen auch später wieder mehr arbeiten zu können und zu verdienen. Aber ich habe jetzt schon Schuldgefühle, weil ich den Kleinen abgeben muss. Ich weiß, es ist ja die Oma, aber trotzdem...er ist gerade in einer Phase, in der er mich überhaupt nicht aus den Augen läßt. Auch von meinem Mann bekomme ich wenig Unterstützung. Auf der einen Seite sagt er, wenn ich mal wieder zu viel Geld ausgegeben habe ;), ich solle doch wieder arbeiten. Jetzt sagt er aber, dass es noch zu früh sei. Was meint ihr dazu? Zu allem kommt auch noch die Angst, dass ich es im Beruf nicht mehr schaffe. Ich war immerhin über 4 Jahre draußen und in dieser Branche hat sich soviel getan. Könnt ihr mich ein bißchen verstehen? Auf der einen Seite möchte ich mir diese super Chance nicht entgehen lassen. Aber auf der anderen Seite habe ich solche Schuldgefühe meinem Sohn gegenüber...obwohl es ja "nur" 2 x 4 Stunden sind und er auch noch bei der Oma ist... Danke und Grüße Conny
Hallo, bessere Voraussetzungen als die genannten, um wieder in den Beruf einzusteigen und evtl. einen Fuß in der Tür zu haben, wirst Du nicht mehr bekommen. Auch in Zukunft bleiben und kommen immer Zweifel. Solch einen Job muss man wirklich suchen. Versuch es einfach und probiert vor allem vorher schon aus, dass der kleine alleine bei der Oma bleibt. Wenn Du ein weinendes Kind zurücklässt bei der Oma, ist das für alle Beteiligten eine schlechte Ausgangssituation. Deswegen vorher langsam daran gewöhnen. Gruß, viel Spaß und viel erfolg. Tina
Das Problem ist, dass ich ihn nicht langsam daran gewöhnen kann, da ich am 23.01. schon anfangen soll.
Hallo, verstehe ich nicht so ganz. Du hast keine Zeit mehr für eine Eingewöhnung? Es ist doch keine (noch) völlig unbekannte Tagesmutter, wo er jeden Tag 8 Stunden sein wird, sondern für zwei Vormittage die Oma, die er sicher schon kennt oder nicht? Das kann man doch hinbekommen, wenn man möchte. Da kannst Du doch die Oma gleich am Sonntag zum Mittagessen zu Euch einladen. Gibst ihr den Kleinen, verschwindest eine Weile in der Küche. Die kommende Woche gehst Du jeden Vormittag kurz zu ihr oder jeden zweiten und lässt ihn erstmal ne Stunde, dann zwei Stunden da. Das kriegst Du doch bis zum 23. hin...... Ich habe eher den Eindruck, dass Du selber es gar nciht so unbedingt möchtest. Und Dein Mann ist auch dagegen. Da kann ich Dir nicht helfen, weil ich sowas nicht kenne. Wie oben schon gesagt wurde: eine bessere Möglichkeit für einen Einstieg gibt es doch gar nicht. Nur Du kannst beurteilen, ob Du die Gelegenheit nochmal bekommst oder nicht. Wenn Du es nicht möchtest und es finanziell nicht nötig ist, dann lass es eben. Aber funktionieren würde das doch ideal, wen Du es wolltest. Viel Glück, Christiane
Ich habe zwei Kinder - 6 und 1,5 und fange im Mai ungefähr so wie du an zu arbeiten. 2x5 Stunden - 1xvormittags, 1x nachmittags. Kinder werden von der Oma betreut bzw. der Große ist ja in der Schule vormittags. Schlechtes GEwissen - nö, diesmal nicht. Ich hatte es beim 1. Kind, da fing ich mit 20h/Woche wieder an. Da plagte es mich unwahrscheinlich. Bei 10h/Woche oder so wie bei Dir 8h/Woche - supi, besser kanns nicht laufen und weniger kann man im Grunde gar nicht mehr arbeiten gehen, sonst halt überhaupt daheim bleiben... Und so rosig ist es nicht, denn wer nimmt eine Mama, die 5-6 Jahre daheim blieb einfach nur so für ein paar Stündchen...Man ist so schnell raus und es ändert sich so schnell so viel im Job, sodaß man nach einigen Jahren daheim schlechte Chancen hat, einen angemessenen Job, der der Ausbildung entspricht wieder zu bekommen. Alles Gute
Ihr habt ja Recht. Ich weiß auch nicht, was diesmal los ist. Beim 1. Kind bin ich auch wieder arbeiten gegangen. Aber er war damals schon 1,5 Jahre. Ich habe halt das Gefühl, dass der Kleine mich noch ziemlich viel braucht. Vor allem, weil er gerade mitten in der Fremdelphase ist. Aber wie ihr schon sagtet, diese Chance habe ich JETZT und leider nicht in einem halben Jahr :( Ich denke, ich werde es versuchen. Wenn es wirklich nicht geht, dann lasse ich es wieder. LG Conny
Ich würde Dir auch raten, es erst einmal zu versuchen. Idealere Bedingungen wirst Du wohl nie finden. Klar, der Kleine braucht Dich viel.... aber Du bist ja auch viel für ihn da. Die 10 Stunden in einer Woche (die immerhin über 150 h hat), sind doch wirklich Peanuts. Unter den Bedingungen die Du schreibst, hat doch jeder was davon: Du kommst raus und verdienst wieder etwas Geld. Dein Kleiner sieht seine Oma. Die Oma sieht den Kleinen. Und Dein Mann sieht, dass Du auch was zum Familieneinkommen beiträgst. LG Stephanie
ich arbeite wesentlich mehr pro woche und verdiene im halben im jahr wohl nicht so viel, weil ich mich derzeit ausbeuten lasse, um meine chancen zu wahren. wenn ich die chance hätte. ich würde zugreifen!!! (mein stundenlohn: ca. 3€..., und das in meinem und dem vieler anderer traumjob, vor allem einer, der gemeinhin als profitabel gilt... ) machen, machen, machen!!! und viel spaß dabei, du glückliche mami machst deinen kleinen mann dann sicher auch glücklich, ganz automatisch! s.
Hallo, auf jedenfall:Arbeiten Schau, mal es sind soch nur ein paar Stunden u. bei der Oma ist der Kleine doch gut aufgehoben. Seit ich seit 2 Wo. wieder arbeite (meine Tochter ist 8 Mon. u. ich arbeite 30 Std. die Woche!) kann ich wieder ein Stückchen mein eigenes Leben leben. Ich fühl mich wieder etwas freier, da meine Tochter auch eine sehr enge Bindung zu mir hat (wird abends noch 1x gestillt). Ich hab auch erst gedacht, oh Gott das wird nix, die Kleine schreit den ganzen Tag bei der Oma... Aber es ist besser als zuvor, meine Mum hat die Kleine sehr gut im Griff, ihre SChlafgewohnheiten sind seitdem besser geworden (bei mir weiss sie mit wem sie es machen kann) Ich bereue nicht, dass ich wieder so früh mit der Arbeit angefangen hab. Und das GEld nebenbei beruhigt sehr, da wir es im Moment echt sehr gut gebrauchen können (Hausbau) LG Jana
Hallo ja na logo ist das super!!! Für dein Kind ist es ne tolle "übung" bei einer frau die es liebt und verglttert und die selbst kinder großgezogen hat und die sich das natürlich zutraut! Also trau es deinem Kind und deiner Oma auch zu! Und selbst wenns mal tränen gibt: HEY, das ist normla, das gibts ja mit 3 Jahren oder sonst wann auch!!!! Also: nciht lang fackeln, kind sofort mal ne stunde zu oma bringen und das nun 4 mal die woche!! LG HEnni
Hallo, also ich würde es auf jeden Fall machen, die Chance musst du wahrnehmen, denn heutzutage laufen uns "Müttern", welche jahrelang Pause gemacht haben, die Arbeitgeber nicht mehr hinterher und es ist doch toll, wenn du so wieder Fuß fassen kannst. Ich würde es machen und die Gewöhnung der Betreuung durch die Oma schafft dein Kleiner locker, habe Vertrauen!! LG Heidi
Du solltest auf jeden Fall arbeiten. Wegen der paar Stunden brauchst Du nun wirklich kein schlechtes Gewissen gegenüber Deinem Sohn zu haben. Im Gegenteil, er kann von der zusätzlichen Anregung durch die Oma nur profitieren. Und Du solltest wirklich schauen, dass Du ein wenig im Job drinbleibst. Sonst bist Du ganz leicht Dein Leben lang Hausfrau. Und spätestens wenn die Kinder größer sind, möchte das doch kaum noch eine Frau. Viel Erfolg beim Wiedereinstieg! Linda
Hallo, du solltest es auf jeden Fall versuchen. Wenn es nicht klappt, kannst du ja immer wieder aufhören. Aber was sollte nicht klappen? Die Kinder sind perfekt versorgt, also was willst du mehr? Um diese Chance werden dich sicher sehr viele beneiden. Mach es - wenn nicht jetzt, wann dann? Und wer weiß, ob du nochmal so eine Chance bekommst. Viel Glück Sylvia P.S.: Schuldgefühle sind nicht nur unnötig, sondern kontra-produktiv. Lege sie alle fein säuberlich in die Toilettenschüssel und drücke die Spülung ... ;-)
Hallo, tja, schwierige Lage. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Eigenständigkeit, eigenes Einkommen und die Kinder sind bei Oma auch noch in den besten Händen. Aber: Der eigene Wunsch, für die Kinder da zu sein, wiegt unendlich schwer. Das ist nicht von der Hand zu weisen und auch nicht klein zu reden. Und vor allem: völlig natürlich!! Mal ehrlich: warum sollte man für den eigenen 3€-Job die eigenen Kinder fremdbetreuen lassen, wenn man sie lieber selbst betreuen würde? Von "Karriere" kann bei solchen Konditionen ja ohnehin keine Rede sein. Es kommt also ganz darauf an, was man selber möchte. Die selbst gewählte Aufgabe der Kindererziehung bestmöglich auszufüllen, auch um den Preis, dass man dann kein eigenes "Einkommen" mehr hat, oder aber sich in einem schlecht bezahlten Job selbst zu "verwirklichen", wobei es individuell ganz unterschiedlich ist, was man darunter versteht. Du solltest jedenfalls kein schlechtes Gewissen haben, wenn du dich ausschließlich auf die Kindererziehung konzentrierst und damit deinen Kindern einen sicheren Hafen und eine solide Ausgangsposition für ihr Leben ermöglichst. Viele liebe Grüße Bellis (berufstätig, 2 Kinder, immer im Stress)
diese frage habe ich mir auch gestellt. meine kleine ist zwar erst 4 monate, aber ich würd schon gern wieder ein wenig arbeiten. andererseits plagen mich auch die schuldgefühle.denn ich wollte die kleine umbedingt haben, und jetzt schieb ich sie sogesehen ab,damit ich meine bedürfnisse befriedigen kann. irgendwie find ich das egoistisch, andererseits wäre ich besser drauf, wenn ich ein wenig rauskommen würd, und ein paar euro mehr zur verfügung hätte!ich meine, ich habe die volle unterstützung meiner familie, die omis würden sich freuen, die tanten und dem papa würds auch nichts machen. und deshalb hab ich mich jetzt auch dazu entschlossen, das ich mir doch einen job suchen werde. zwar nur 10 std die woche, aber das genügt mir schon! ich würds an deiner stelle tun.ich hab auch lang überlegt, aber wie du schon gesagt hast, so ne chance kriegst vielleicht nie wieder!
Die letzten 10 Beiträge
- Unsichtbar abpumpen im Büro, Erfahrungen gesucht
- Neuer Job trotz Schwangerschaft?
- Kann Arbeitszeit nicht erfüllen, was kann der Arbeitgeber machen?
- Ist meine Arbeit ein Gefahr?
- Beschäftigungsverbot und schlechtes Gewissen
- Beschäftigungsverbot
- Schwanger im Einzelhandel
- Kurzarbeit
- Erst nach der Kündigung von der Schwangerschaft erfahren
- Erneute Schwangerschaft ende der Elternzeit