Mitglied inaktiv
Hallo an alle, bin bald Vollzeit beschäftigt, der Kleine ist jetzt im 7. Monat, Papa bleibt voll zu hause, habe aber voll das schlechte Gewissen.... Denke auch dass der Papa nicht so den richtigen Draht und die nötige Geduld hat, zwecks mal eine rauchen gehen und mal fehrnsehen. Habt ihr ratschläge in Bezug auf ihm Vorschläge machen ohne dass er sie in den falschen Hals kriegt, will nicht motzig und besserwisserisch rüberkommen. Zum Anderen sind die zwei ganz schöne Kaoten, kann mir vorstellen dass sie sich gegenseitig fertig machen. Gerade in sehr mauligen Phasen vom Kleinen. Oder : Bsp: Enrique schmeißt Sachen periodisch kontinuierlich auf den Boden... Stefan: Dann bleibts eben, ich: das ist ne Lernphase...# Wäre um Ratschläge dankbar, oder villeicht gehts euch auch so? Denise
Hallo, ich denke, Du sprichst da zwei ganz verschiedene Sachen an. Grundsätzlich denke ich, muss man verschiedene Herangehensweisen akzeptieren und das Beispiel am Ende finde ich auch nicht problematisch. Ich habe sicher auch dazu geneigt, wenn etwas mehrfach runtergeworfen wurde, es erst mal da liegen zu lassen, das ist auch ein Lernprozess. Andere Sachen sind grundsätzlich. Ich finde zum Beispiel, dass Rauchen in der Wohnung und Fernsehen, wenn das KInd dabei ist, nicht sein dürfen. Aber das gilt ja genauso, wenn Ihr beide zu Hause seid, das hat nichts damit zu tun, ob Vater oder Mutter das Kind betreuen. Gruß, Renate
Versuche erstmal, Deinen Mann seinen eigenen Weg mit dem Kleinen finden zu lassen (auch wenn's schwerfällt). Vorschläge machen solltest Du erst, falls tatsächlich einer der beiden mit dem Arrangement unzufrieden ist. Verstehe ich das z.B. richtig, dass Du alles aufhebst, was Dein Kind runterwirft und dass Dein Mann es liegen lassen würde? Das ist doch beides in Ordnung. Und der Kleine wird schnell merken, dass beim Papa eben einiges anders läuft, ohne dass ihm das irgendwas ausmacht. Bei meinem Sohn (11 Monate) ist es z.B. so, dass er bei mir tagsüber nur in der Bauchtrage einschläft. Von meinem Mann lässt er sich ins Bett legen und schläft nach einer Weile ein, wenn mein Mann bei ihm stehen bleibt. Bei der Tagesmutter lässt es sich ins Bett legen und macht überhaupt keine Anstalten aufzustehen, sondern schläft ein, auch ohne dass sie daneben steht. Kinder gewöhnen sich sehr schnell an verschiedene Methoden. Und solange Dein Kleiner zufrieden ist, brauchst Du Dir echt keine Sorgen zu machen. Liebe Grüße Linda
Ich denke, so lange man die selben Ziele hat was die Erziehung angeht und sich in den wichtigen Dingen einig ist, soll jeder mit dem Kind umgehen, wie er es für richtig hält, ich meine damit, keine der beiden Vorgehensweisen wird falsch sein. Ein Kind lernt schließlich weil Mama und Papa unterschiedlich sind und unterschiedliche Dinge vermitteln.
hi, der papa von meinem kleinen sohn (5 monate) teilt sich mit mir die zeiten. allerdings war er von anfang an ziemlich versessen drauf. bei dir hört es sich ein wenig so an, als ob er sich noch nicht ganz sicher ist, was da auf ihn zukommt. anfangs hatte unser papa auch noch keine so richtige ahnung, was sein platz in der erziehung ist. da habe ich ihm ganz subtil einfach einige aufgaben übergeben, die nur er mit dem sohn macht. (z.b baden, oder für die nacht umziehen, wenn er da ist). als argument habe ich angebracht, dass er es doch viel besser als ich könne, oder dass es dem kleinen besser gefalle, wenn er das übernähme. mit der zeit hat er sich dann seine aufgaben selbst gesucht ;-) ich glaube langfristig ist es super, wenn die kinder von anfang an (7 monate ist ja quasi noch der anfang) mehr als eine bezugsperson haben. alles gute für den (wieder?)start in das berufsleben. grüße, fred-et-ricke
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