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Versicherungen v.a. an die Selbständigen

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Hallo, mein Mann ist seit zwei Jahren selbständig im Handwerkerbereich. Bisher ist er bei der AOK freiwillig gesetzlich versichert. Jetzt waren wir gestern bei unserem Versicherungsvertreter und er wollte uns natürlich die private KV einreden. Ich bin allerdings nicht so ganz überzeugt von der PKV, es würde aber eine Einsparung von ca. 80 € monatlich bedeuten (das war eine grobe Schätzung unseres Versicherungsvertreters ohne Gesundheitsprüfung, es kann also teurer werden). Außerdem war in dem Beitrag die Krankenhauszusatzleistungen (wie 2-Bett-Zimmer und Chefarztbehandlung) nicht mit drin, dann wärs so teuer wie momentan die GKV. Was würdet ihr sagen, PKV oder GKV vor allem mit den Hintergrund der aktuellen Gesundheitsreform, wo noch keiner so richtig weiß, was auf die privat Versicherten zukommt? Weiterhin müssen wir für meinen Mann nun endlich mal eine Rentenversicherung bzw. Altersvorsorge abschließen, er hatte mehr als 10 Jahre in die gesetzliche eingezahlt und ist damit nun befreit. Was würdet ihr für eine Form der Altersvorsorge empfehlen, eine LV mit BU-Absicherung (also nur die Beitragsbefreiung im Falle einer BU) oder eine Rentenversicherung mit Beitragsbefreiung im Falle einer BU. Eine BU-Versicherung mit Leistungen im Falle einer BU hat mein Mann schon. Oder würdet ihr eine ganz andere Form der Altersvorsorge empfehlen? Vielen Dank schon mal für Antworten. Viele Grüße Kleiner Löwe


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Schau dir mal Finanztest an, da gibt es Hinweise auf die besten Versicherungen. Schau dir aber auch die Leistungen der Anbieter an, da diese sehr variieren. Zu empfehlen ist die Debeka, ist mit die günstigste. Habe diese selbst seit vielen Jahren. Bin allerdings jetzt nicht mehr selbständig und in die Gesetzliche zurück gegangen. In der Rente (ist zwar noch ´ne Weile hin) muss man die Beiträge bei der Privaten ganz allein tragen. Als Rentenabsicherung habe ich eine Lebensversicherung und einen Bausparer gewählt, auch Debeka. Gruß baffy


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Bei der Debeka werden auch Kosten für Heilpraktiker übernommen.


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Hallo, wenn Ihr Kinder habt, dann bleibt in der GKV! Schließt aber unbedingt für Euch alle eine private Zusatzversicherung für den stationären Aufenthalt mit 2-Bett-Zimmer und Chefarzt-Behandlung ab. Darauf würde ich nie verzichten und noch weniger seit ich auch mit meinen Kindern schon Krankenhausaufenthalte hatte. Ich nehme die Chefarztbehandlung gar nicht in Anspruch, wohl aber das Zweibettzimmer und ich habe immer die Gewissheit der freien Krankenhauswahl und dass ich im Zweifel, eben doch den Oberarzt oder den Chefarzt bezahlt bekomme, wenn ich weitere Meinungen möchte. Meist ist dann auch noch eine Auslandsversicherung dabei. Ich durfte meine Kinder nicht in der GKV mitversichern und bin dann nach 15 Jahren unter Protest ausgetreten (die Kinder mussten nach Sozialgesetz bei meinem Mann mitversichert werden, der schon seit 20 Jahren in der PKV ist). Die Kosten sind enorm, vor allem bei den Kindern. Wir bezahlen so viel selbst, was die GKV übernehmen würde. Und bei den Privaten drohen so hohe Steigerungen. Ich habe letztes Jahr eine ERhöhung um 25 % bekommen und erwarte nach dem Stückwerk Gesundheitsreform wieder 10 %. Dann zahle ich für mich so viel wie in der GKV, aber wenigstens bei besseren Leistungen. Ich wäre nie rausgegangen, wenn ich meine Kinder hätte mitversichern können. Das ärgert mich im Grunde auch so. Ich kenne nicht wenige, die wirklich satt verdienen, der Vater bleibt in der GKV und bekommt für den Freiwilligenhöchstsatz von nicth einmal 500 Euro/MOnat eine komplette Familienversicherung für Ehefrau und Kinder. Mitbezahlen tun das nur die Angestellten, die pflichtversichert sind. Also GKV bleiben und private Zusatzversicherung für stationär. Für ambulant könnt Ihr ja überlegen, kann man auch zusatzversichern (Zähne, Brille, Psycho), aber das muss man einfach einmal durchrechnen, ob man im Ernstfall nicht genug auf der hohen Kante hat und was man da im Jahr so einzahlt. Zur Rente kann ich Dir konkret nichts sagen, ich habe mich zwar auch privat versorgen müssen, aber für Handwerker gelten da ja ganz andere Risiken und Voraussetzungen als für Schreibtischtäter. Grüße Tina


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Hallo Tina, erst mal danke für deine asuführliche Antwort zur PKV. Es ist so, dass ich da ich angestellt bin, in der GKV bin. Unser Sohn ist momentan über meinen Mann familienversichert. Weißt du wie das ist, sollte mein Mann doch in die PKV gehen, kann dann unser Sohn bei mir in der GKV familienversichert werden oder müsste er dann auch privat versichert werden. Ich bin eigentlich auch der Meinung mein Mann sollte in der GKV bleiben. Meine Mutter ist in der PKV und hatte letztes Jahr eine Beitragserhöhung von etwa 10 %. Außerdem weiß man ja nicht, was noch für Beitragserhöhungen kommen, wenn die Privaten dieses Basistarif für alle anbieten müssen. Irgendjemand muss dann ja diesen Tarif ausgleichen. Wie ist es eigentlich mit Selbstbehalt bei der PKV, die übernehmen doch auch nicht alle Kosten, oder? Eine private Zahnzusatzversicherung hat mein Mann jetzt schon. @baffy Wir waren gestern übrigens bei der Debeka. Ich weiß, das die bei LVs ganz gut sind, allerdings war ich erschrocken, dass am Ende nach über 30 Jahren Einzahlung so wenig an garantierter Mindestrente bzw. Mindestkapital herauskommt. Das liegt daran, dass wir diese BU-Absicherung mit reingenommen hatten und mein Mann als Handwerker natürlich in die höchste Risikoklasse fällt. Da hab ich gestern ganz schön geschluckt. Na ja wir werden mal sehen was wir machen. Viele Grüße Kleiner Löwe


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Hallo, Wenn Dein Mann in die PKV wechselt, müsste Dein Sohn theoretisch dort über Deinen Mann versichert werden - so habe ich die Auskunft seinerzeit bekommen. Ich habe aber bekannte, da sind die Kinder nach wie vor bei der Mutter mitversichert, weil niemand den Wechsel des Vaters in die PKV registriert hat..... Wie sollten die das auch mitbekommen, das wüsste ich nicht. Aber rechtens ist es nicht nach der Auskunft die ich bekommen habe. Ich war wirklich ganz überzeugtes Mitglied der Solidargemeinschaft bis ich gemerkt habe, dass manche "gleicher" sind. Wenn das Vorstandsmitglied aus meiner Nachbarschaft mit Frau und Kindern in der gesetzlichen versichert ist und sich noch freut, wie billig das ist,.... Ach anderes Thema, Politik. Zur Rentenversicherung: Habt Ihr mal eine Unterstützungskasse gedacht? Außerdem würde ich mal bei der Handwerkskammer anfragen. Kammern und Verbände haben oft Rahmenverträge oder sogar ein eigenes Versorgungswerk. Ich würde auch zu einem unabhängigen Berater gehen und nicht zu einer Versicherungsgesellschaft. Allerdings haben wir lange gebraucht, einen Berater zu finden, dem wir wirklcih vertrauen, der mir nicht den Eindruck vermittelte, er will mir auf Biegen und Brechen was verkaufen. Gruß Tina


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:-) mein Thema :-))) Ganz wichtig: ob man sich privat ioder gesetzlkich versichert ist so, als würde nman Äpfel mit Birnwen vergleichen. Eigentlicg geht das nicht. Du musst selbst wissen ob Du liener Äpfel ODER Birnen isst. Massive (versteckte) Beitragserhöhungen hast Du in der Gesetzlichen aus, 25% können da durchaus locker überschritten werden (s. Festzuschuß bei Zahnzusatz). Die Leistungen sind eben grundsätzlich anders aufgebaut ob nun PKV oder GKV. Da solltet Ihr Euch in klaren drüber sein, was Euch an Leistungen generell wichtig ist und danach die grundsätzliche Versicherungsform auswählen. Zur Altersvorsorge. Zuerst würde ich klären, ob die derzeitige BU-Leistung wirklich ausreichend ist. Ich bezweifle das aus der Ferne, weil sie in 90% der Fälle NICHT reicht. Zumal, wenn keine gesetzliche Leistung mehr hinzuzurechnen ist. Beitragbefreiung einer LV oder RV bei BU ist nie verkehrt und kostet verhältnismäßig wenig. Ob nun LV oder RV ist schwer zu sagen: Wie sieht die odesfallabsicherung der Familie derzeit aus, was wird benötigt, was ist schon vorhanden? Wie alt ist Dein Mann, wie gesund? Über welchen Zeitraum soll angespart werden? Welche Lebensplanung steht an? Als Faustregel gilt: mind. 10-15% seines Einkommens sollten für die (Alters-/BU-)Versorgung aufgewendet werden. Wäre er angestellt, müsste er mind. 20% für die Sozialversicherung aufwenden und wüsste nicht mal, ob er wann welche Leistung in den kommenden ca. 30 Jahren bekommt! Viele Grüße Désirée


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Hallo Désirée, vielen Dank für deine Antwort. Bezüglich PKV, ich glaube wir werden erstmal in der GKV bleiben, noch ist der Beitragsunterschied nicht so riesig, das das Einkommen meines Mannes noch nicht so ist, als das es mit der GKV ins unermessliche steigen würde. Bisher waren wir mit den Leistungen der AOK eigentlich auch immer zufrieden, und wegen dem Zahnzusatz haben wir ja schon eine Zusatzversicherung. Wegen der Altersvorsorge, also die vorhandene BU ist nicht ausreichend, da zahlen wir momentan knapp 50 €, was eine monatliche Rente von 500 € ausmachen würde, ich glaube, da müssten wir noch aufstocken. Mein Mann ist 34 Jahre alt und bis auf gelegentliche Rückenschmerzen (Muskelverspannung) eigentlich gesund. Er hat jetzt vor, so zwischen 60 und 65 in Rente zu gehen, also wir werden noch ca. 30 Jahre einzahlen. Wegen der Lebensplanung, wir haben einen Sohn, dabei soll es auch bleiben. Wir haben gerade ein Haus gebaut und werden Ende März einziehen. Ich weiß jetzt nicht, was du noch für Infos bräuchtest. Zur Todesfallabsicherung, mein Mann hat eine LV, aber ziemlich niedrig (ich glaube garantierte Summe ca. 10.000 €), die können wir glaub ich auch nicht mehr aufstocken. Dazu habe ich noch eine LV, Garantiesumme ca. 30.000 €. So jetzt hast du ganz schön viel Infos von uns, wäre schon noch einen konkreten Tip von dir zu bekommen. Wenn du willst, kannst du mir das auch per Mail schicken, E-Mail-Adresse ist oben hinterlegt. Vielen Dank schon mal. Viele Grüße Kleiner Löwe


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Hi, Du hast dich schon gegen die PKV entschieden (würde ich auch, könnte ich!), aber noch ein paar Infos zur Familienversicherung. Mein Mann ist angestellt und in der GKV, ich bin Beamtin und in der PKV. Unsere KInder laufen beide über meinen Mann in der Familienversicherung. Dies ist aber abhängig vom jeweiligen Einkommen, wenn beide arbeiten. Jedes Jahr überprüft die GKV mittels der Bezügeabrechnungen die Familienversicherung. Sollte ich mal mehr verdienen, muss ich die KInder übernehmen! PKV ist ja ganz gut und schön, aber sie hat ein paar Fallstricke! Also aufpassen! Alles Gute Cordula


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Hallo da mein Mann und ich beide Beamte sind, wind wir alle privat versichert, die kidner auch. FREIWILLIG hätte ich das nie gemacht! Ich habe nur die Leistungen, die gesetzliche auch drin haben, also kein Chefarzt etc und ich bekomem VIEL beihilfe (Kinder 80 %, Mann und ich 70 %) so dass wir verhältnismäßig wenig im moment bezahlen ABER: wir zahlen das eben auch wenn ICH nciht arbeite , uns zwar für alle 4! Das war in EU ne ganz schöne Belastung! Und. die Einreicherei und Abrechnerei ist eine wahnsinnsarbeit, bei der auch viel Geld verloren geht wenn man nciht akribisch ist...bin ich leider nciht! Wir müssen alle belege insgesamt an 4 verscheidenen Orten einreichen (2 PKVs und " beihilfestellen) da die Konstellation ebi uns verworren ist...da lipp ich regelmäßig ebi aus. also für MICH ist die prvate PK nciht geeignte..ich wäre gern wie früher in der AOK und hätte meine Ruhe und meine normalen Leistungen. Die DEBEKA ist übrigens verhältnismäßig teuer, HUK etc sind deutlich billiger wenn an wie gesagt nur standardmäßig versichert sein will. LG HEnni


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War bei der Berechnug des Versicherungsvertreters nur die KV deines Mannes oder auch die Versicherung für dich und die Kinder berücksichtigt? Sofern du selbst mehr als geringfügig arbeitest, bist du ja in jedem Fall selbst gestzlich versichert. Solltest du momentan aber familienversichert sein, so müsste dein Mann dich in der PKV kostenpflichtig versichern. Auf jeden Fall aber müssen eure Kinder in der PKV kostenpflichtig versichert werden (jedenfalls dann, wenn dein Mann gleich viel oder mehr Einkommen hat, als du). Nur wenn all diese Kostenpunkte bereits in der Berechnung berücksichtigt sind, könnt ihr einen realistischen Vergelich ziehen. Ich persönlich würde immer dazu raten, in der GKV zu bleiben. Im Falle von chronischen oder schweren Erkrankungen steigen die Beiträge in der PVK plötzlich enorm an und ein Zurück in die GKV gibt es nicht! Habe da schon schlimme Fälle gesehen, wo das halbe Einkommen für die Versicherung draufging, weil bspw. Diabetis mit Nierenversagen auftrat u. Dialyse notwendig wurde. Wegen der Altersvorsorge würde ich nieeine LV abschliessen. Die tatsächlichen Renditen sind einfach lächerlich gering. LV immer nur als Risiko-LV zur Absicherung der Hinterbliebenen. Zur Altersvorsorge lieber eine private Rentenversicherung abschliessen(bei FinanzTest schauen, welche gut abgeschnitten haben) oder -so mache ich es- in Investmentfonds anlegen...


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Hallo Junima, ich bin selbst gesetzlich versichert, da ich vollzeit arbeite. Mein Mann hat letztes Jahr etwa das gleiche verdient wie ich, deshalb geht es bei der PKV erst mal nur um seine Versicherung. Ich bin ja auch der Meinung, dass die GKV besser ist, aber mein Mann schwankt halt noch. Seine Mutter hatte vor dreieinhalb Jahren einen schweren Schlaganfall und war privat versichert. Einige sind der Meinung, dass sie mit der PKV eine bessere Behandlung bekommen hatte als mit der GKV. Wie ist das dann eigentlich in der Rente mit PKV und GKV, bei der PKV müsste er dann doch weiterhin die normalen PKV-Beiträge zahlen, wie ist das bei der GKV? Wegen der Altersvorsorge, wir werden uns auf jeden Fall noch andere Angebote einholen, da wissen wir wie gesagt noch nicht, was wir machen werden. Viele Grüße Kleiner Löwe


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Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass privat Versicherte oft eine bessere Behandlung bekommen. Allerdings bezieht sich dieses "besser" kaum bis gar nicht auf die tatsächlich medizinisch notwendige Versorgung (bspw. eine Herz-OP, Zahnbehandlung oder Entbindung wird nicht bei dem einen Patienten qualitativ minderertiger ausgeführt als bei dem anderen) sondern das "Drumherum", wie Chefarzt satt Assistenzarzt, Zwei- statt Mehrbettzimmer, Kostenübernahme für alternative medizinische Leistungen, kürzere Wartezeiten, schnellere Termine usw. Diese "Annehmlichkeiten", kann man zum grossen Teil mit einer Zusatzversicherung abdecken. In der GKV zahlt man auch als Rentner einen Beitrag (mit verringertem Beitragssatz). Aber gerade dann, wenn es altersbedingt eben kostenintensiv wird bleibt der in der GKV immer gleich. In der PKV werden die Beiträge dem individuellen Risiko nach angepasst und das steigt im Alter schon persé. Tritt z.B. ein Altersdiabetis auf, so muss man dieses Risiko oft entweder teuer extra versichern oder es wird aus der Versicherung ganz ausgeklammert...


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Hallo Junima, das ist nicht ganz richtig nach meiner Erfahrung. Für Neuversicherungen werden bestehende Krankheiten oft ausgeklammert. Aber wenn ich in der PKV bin und dann eine schwere Krankheit oder auch eine kostenintensive chronische habe, steigt mein Beitrag nicht merh als bei allen anderen in diesem Tarif. Ein Wechsel ist eben nicht merh möglich. Meinen Mann will keine andere PkV mehr haben, aber seine bestehende kann die Beiträge auch nur im Rahmen des Tarifs erhöhen und nicht individuell. Gruß Tina


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Hallo, danke für eure vielen Antworten. Ich habe gestern noch mal mit meinem Mann geredet und von euren Erfahrungen erzählt. Wir sind uns jetzt einig, dass er erst mal in der GKV bleibt, vielleicht wechselt er noch in eine günstigere KK, da die AOk ja nicht die preiswerteste ist. Da können wir ja zunächst auch erst mal ein paar Euro sparen, die man in Zusatzversicherungen anlegen kann. Wegen der Rentenversicherung bzw. Altersvorsorge werden wir uns noch von verschiedenen Anbietern Angebote einholen, auch Alternativen zur privaten RV oder LV und dann werden wir entscheiden. Viele Grüße Kleiner Löwe


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Es ist schon richtig, dass wenn während eines laufenden Vertrages in der PKV eine schwere o. chronische Krankheit auftritt, die deshalb Beiträge nicht steigen- ja, gar nicht steigen dürfen, der Vertrag ist schliesslich gültig! ABER: So ein PKV-Vertrag läuft nicht unendlich lange. Entweder er ist von Beginn an befristet oder er räumt nach einer gewissen Zeit ein Kündigungsrecht ein. In beiden Fällen muss also in regelmässigen Abständen der Vertrag de fakto neu geschlossen werden. Und wie du schon ganz richtig gesagt hast, werden kostspielige Krankheiten bei einem Neuabschluss entweder ausgeschlossen oder man muss sie sehr teuer versichern!


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die Verträge sind nicht befristet. ich bin wirklich kein Vertreter der PkV, aber weder meine Mutter mit einer chronischen Erkrankung noch mein Mann mit schwerer Krebserkrankung haben dadurch irgendwelche Nachteile in der PKV! Keiner von beiden zahlt deswegen höhere Beiträge oder musste den Tarif wechseln. Deswegen ist es ja eine Versicherung und kein Ansparverein nach dem Motto "zahl ein, was Du rausholst". Das einzige ist, dass beide natürlich niemand mehr in einer anderen PKV haben will, auch wenn sie sich jetzt höher versichern wollten, könnten sie das nur unter Ausschluss der Vorerkrankungen. Aber das will man ja meist gar nicht, weil man sich einmal Gedanken zum Umfang der Versicherung gemacht hat und sich bewusste entschieden. Und beide hatten und haben zu jeder Zeit freie Arztwahl, freie Krankenhauswahl, also auch keine Verschlechterung des Tarifs. Meine Schwiegermutter war im Alter von 82 über zwei Jahre schwer krank und musste teuer versorgt werdne, in der ganzen Zeit ist der Vetrag nicht gekündigt worden oder gar ausgelaufen oder teurer geworden. Genausowenig, wie in der Privathaftpflicht die Beiträge steigen wegen eines Schadensfalls, steigen sie in der PKV wegen einer teuren Erkrankung. Gruß Tina


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Es freut mich sehr, dass ihr mit der PKV so gut gefahren seid. Dennoch lassen sich eure beiden positiven Beispiele nicht verallgemeinern. Auch die vielen negativen Beispiele, die ich beruflich kennengelernt habe, natürlich nicht. Sie zeigen aber, dass eine gewisses Risiko vorhanden ist, das so in der GKV nicht existiert. Das sollte man bei seiner Abwägung PKV oder GKV schon auch berücksichtigen. Dein Beispiel mit der privaten Haftpflicht zeigt übrigens sehr gut die Problematik. Natürlich wird man dort nicht höher gestuft oder gekündigt wenn man einen teuren Schadensfall hatte. Versicherungen sind nämlich auf die Wahrscheinlichkeit zukünftig eintretender Ereignisse gerichtete Verträge. Vertrags- und Beitragsgrundlage ist das prognostizierte Risiko. Eine teure Erkrankung, wie z.B. auch bestimmte Krebsthearpien, ist da erstmal zu behandeln, wie ein "Schadenfall in der Haftpflicht". Ausschalggebend, ob Beiträge steigen bzw. die PKV ein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen kann ist die Prognose für die Zukunft (Und die sieht -zum Glück- inzwischen z.B. bei etlichen Krebsfarten sehr gut aus!). Sagt diese, dass eine Erkrankung chronisch verlaufen und/oder sich tendenziell verschlechtern wird und die Therapien mit hohen Kosten verbunden sein werden, hat sich damit die Vertragsgrundlage (nämlich das versicherte Risiko) geändert, die Versicherung kann den Vertrag der neuen Situation anpassen. In der privaten Haftpflicht lässt sich keine Situation konstruieren, aus der mit hinreichender Wahrscheinlichkeit geschlossen werden kann, dass ein bestimmter Schadensfall "chronisch" oder in steigendem Umfang eintritt. Ansonsten, da bin ich ganz sicher, würden Versicherungen auch hier davon Gebrauch machen!


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Junima, bei welcher Versicherung ist das denn so, dass er nach Abstaenden neu geschlossen werden muss? Ich war bislang bei zwei privaten KRankenversicherungen,der central und jetzt bei der debeka, und war im Kontakt mit der HuK- und alle Krankenversicherungsvertarege laufen auf Dauer. Man bracuth ja eine- und bei privaten ist nie klar, ob eine neue Dich nehmen wuerde.Weshalb ich auch nicht zur HuK gewechselt bin- weil die mir Risikozuschlaege drauftun wollten fuer eine Sachen, die bei der anderen versicherung ohne Zuschlag mitversichert waren. Und das ist ja gerade der Witz, dass man krankenversichert sein soll. Wuerde es stimmen, was Du sagst, wuerden die Privaten doch alle schlechten Risiken nicht neu versichern ( und die dann der allgemeinheit auf der Tasche haengen.) Ich weiss, dass Vertraege gekuendigt werden, wenn die beitrage nicht gezahlt werden oder Vorerkrankungen verheimlicht werden- also bei schuldhaftem Verhalten des Vertragsnehmers. Aber sonst, nee. Aich auf unseren Policen steht nichts von automatischem Ende. Die Beitrage werden ab und an angepasst, ja, manchmal muss oder kann man was aendern- aber ansonsten sidn die vertraege dauerhaft- und alles andere waere auch ordnungspolitischer Humbug. Benedikte


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So ,so ordnungspoltischer Humbug... Ich kenne das Thema von der anderen Seite her - als Personalerin und Vertrauensfrau einer GKV - und ich habe sehr wohl und über Jahre hinweg immer wieder Fälle gesehen, in denen eine PKV vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machte, mit der Begründung, dass sich die Geschäftsgrundlage -nämlich das kalkulierte Risiko- in unzumutbarer Weise verändert (sprich: erhöht) hat und damit einen Neuabschluss (entweder ohne das "Risiko" oder mit höheren Beiträgen) durchgesetzt hat. Da waren wirklich traurige Fälle dabei, von Leuten, die weinend vor uns saßen, weil ihre Rente zu 50% oder mehr für die KV draufging und wir keine Möglichkeit hatten, die Leute in die GKV zurück zu nehmen, weil sie doch noch knapp über der Armutsgrenze lagen. (Nur am Rande: In der KV gab es natürlich auch eine juristische Fachabteilung, die sich mit solchen Fällen intensiv beschäftigt hat) Und wie die schon sehr richtig festgestellt aber als "Witz" betitelt hast, ist es leider und ganz im Ernst so, dass Die PKV genau das tut, was du beschreibst: Die schlechten Risiken werden entweder mit teuren Beiträgen bezahlt oder liegen der Allgemeinheit auf der Tasche (denn sobald Armut -aus welchen Gründen auch immer- auf oder unter Hartz-4-Niveau eintritt, gibt es ja eben doch den einzigen Weg zurück in die GKV). Die PKV ist eben keine Solidargemeinschaft und auch kein Wohlfahrtsunternehmen sondern ein lupenreines Wirtschaftsunternehmen. Würde sie anders handeln und "schlechte (also teure) Risiken" regelmässig unter Eigenkosten versichern, würde niemand mehr eine private KV anbieten. Das wäre nämlich ökonomischer Humbug!