Mitglied inaktiv
hey leute das ist interessant: von der leyen und die linke müller (ehefrau von lafontaine) streiten sich im spiegel um krippen, familienglück, beruftsätige mütter, usw. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,497262,00.html lg paula
Mein Mann hatte mir ganz begeistert von dem Spiegel-Interview berichtet. Er entwickelt sich langsam zum von-der-Leyen-Fan. Laut seiner Aussage ist er sowieso von uns beiden der größere Verfechter von Emanzipation und Frauenrechten.
Ich hab den Artikel auch schon gestern oder vorgestern gelesen, und es war auch mein Mann, der mich darauf hingewiesen hat ;-) Ganz interessant, aber letztlich kamen keine neuen Aussagen, oder?
.. da hat sich die müller ja ganz schön selber in den fuss geschossen, und steht schön doof da. wie kann man nur sowas sagen: Christa Müller kritisierte den "Zwang zu Fremdbetreuung", sprach vom "Arbeitszwang für die Mütter" und erklärte, dass sich jene Kinder "am unwohlsten" fühlten, "deren Eltern beide Vollzeit arbeiten". oh je ...
versucht sie die Kurve noch zu kratzen mit der Aussage "jede Frau soll für sich glücklich werden". Frau Müller hat ja so durcheinander geredet. Erst die Gegenüberstellung der bösen arbeitenden Mütter (so sie nicht gezwungen werden) und nichtarbeitenden und als das nicht zog, das Ausspielen von Kinderlosen und Familien. Erbärmlich! Ich habe mich ja lange gegen von der Leyen gesträubt. Aber die Frau ist einfach gut! Ich bin nicht in allen Fragen einer Meinung, aber ich bewundere die Souveränität. Auf persönliche Schmähungen reagiert sie nicht beleidigt. Sie hat immer ein fundiertes Sachwissen (arme Frau Müller, da ist sie echt baden gegagen) und sie hat Humor. Gruß Tina
Meiner Anicht nach zeigt FRau oskar in erster Linie was fuer ein Verein die SED-PDS-Linke oder wie sie gerade heissen ist. Naemlich ein von einem grossen Vorsitzenden geleiteter verein in dem er bestimmt, was Sache ist.Oder seine Frau- aber nicht die Partei, ihre Angehoerigen oder die Mehrheit. Denn soviel ist klar- das, was Frau Mueller sagt, ist Muellermeinung, nicht Partei. Und dann- sie hat Karriere gemacht als Oskar Ministerpraesident war- genau dann und genau deshalb. Und damit ist voellig klar, dass sie unter anderer regierung natuerlich nicht protegiert wird und nicht in eine Top- Arbeitseinheit kommt, sondern in eine eher unideologische Ecke.Mit A 15 ist sie auch noch keine poklitische beamtin, die in den einstweiligen Ruhestand geschickt werden kann, sondern Arbeitsameise. Das erstmal dazu, dass sie ihre " Karriere" aufgegeben hat.Ich bin auch in einem Ministerium- und wer sein berufliches geschick so hundertprozentig mit einer Person oder Partei verknuepdft, der hat eben keine Chancen mehr, wenn eine andere Partei ans Ruder kommt. Soviel nur zur " aufgabe" ihrer Karriere- die war mit Wahl Peter Mueller eh beendet. Dann- FRau Christa hat genau ein Kind und das ist 11. Mag sie ja denken und meinen, was sie will- dass been ein einziger Elfjaehriger die Rundumbetreuung durch Mutti braucht- PDS Meinung ist das nicht. Soll sie meinen, was sie will, aber sie reisst sich - wieder- mal die autoriatet Oskars unter den Nagel um ihre ureigene ansicht zu verkuenden. Und als Muellermeinung interessiert das niemanden, deshalb verkuendet sie das unter PDS- Flagge. Und das ist es nicht. Benedikte
Benedikte, das hast Du sehr schön gesagt *lob*. Weiß eigentlich irgendjemand, wie Oskar die Sache sieht? Irgendwie hätte ich ihn - trotz oder wegen aller Antipathie gegen ihn - so eingeschätzt, daß er entweder auch so denkt (herrjeh! was macht er dann mit der PDS?) oder sie zurückpfeift. Kann ich also davon ausgehen, daß er da der gleichen Meinung ist?? Gruß, Elisabeth.
Emfut, ich habe keinen Schimmer wie Oskar die SAche sieht. Da sei Herz links schlaegt und immer geschlagen hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass er ein " Frau an den Herd" Fan ist.Anderserseits- meine Meinung-werden gerade die Mehrfach Ehegescgietrten in ihren Ansichten so radikal- Frau Mueller ist Oskars dritte Frau. auch Eva Herrmann ist ja in derzeit laufender Ehe vier oder fuenf und meine persoenliche vermutung ist, dass man nach mehrfachem Schietern einen " Schuldigen" finden muss, etwas " falsch" gemacht haben muss und man sich mit jeder wweiteren Ehe/ beziehung nicht mehr am hier und jetzt orientiert, sondern an einem Idealbild. Und als ideal empfinde ich es schon, wenn zwei Ektern sich lieben und einer genug geld fuer alle verdient und der andere- oder besser die- gerne zuhasue bleibt und ihre Erfuellung in der aufzucht der dadurch wohlgeratenden Kinder sieht. kenne nur laum einen Fall, wo das laeuft. Ansonsten- ich bin ja weg aus deutschland- heisst es, dass Oskar nach wie vor despotisch- sonnenkoenighaft leitet und sich einen Driss darum kuemmert, was die anderen sagen.Kurzum- ich habe keine Ahnung, warum er Christa nicht zurueckpfeift. Vielleicht ist fuer ihn dieser Themenbereich immer noch " Gedoens" und der beachtung durch einen richtigen Politiker nicht wert. Keine Ahnung. Gruss, benedikte
ich muss ja auch sagen: weder war ich anfangs eine freundin von von der leyen noch - erst recht nicht - ihrer partei! aber inzwischen ist mir eines total klar geworden: eine sozialdemokratische, grüne oder liberale ministerin hätte NIEMALS die ganzen reformen in der familien- und frauenpolitik auf den weg bringen können. das kann nur eine cdu-lerin wie von der leyen, mit ihren 7 kindern. die bedient irgendwie alle - oder niemanden so ganz. das ist einfach grandios. und auch ich finde sie extremst souverän, geradezu cool und perfekt für diesen job. respekt! lg paula
ich unterstreiche ganz dick, was paulita geschrieben hat. es konnte ja auch nur eine rot-grüne regierung militäreinsätze der bundesregierung durchsetzen. so ist das eben. auch ich bin keine anhängerin von der von der leyen partei und mein mann noch viel weniger. dennoch sind wir inzwischen sowas wie fans ;-). anfangs fand ich sie irgendwie albern, aber was sie sagt, hat immer hand und fuß.
Mir tut´s immer leid, wenn eine eigentlich ganz erfolgreiche und unabhängige Frau nach der Geburt eines Kindes plötzlich Heim und Herd propagiert und sich dann noch im Besitz der einzigen Wahrheit wähnt.
...dass unsere interessen noch nie von parteien an sich vertreten wurden, sondern immer nur von den politisch aktiven frauen selber, die parteiübergreifend zusammenhielten und ihre rechte einforderten. die wichtigsten beispiele seit der nackriegszeit (BRD): 1. aufnahme der ausdrücklichen gleichbebrechtigung von mann und frau ins grundgesetz, in den 50ern. 2. 1976 (ja, erst so spät, und noch nicht lange her) die abschaffung des rechts des mannes, seiner frau das arbeiten zu verbieten, "wenn die hausarbeit darunter leidet". 3. der straftatbestand der vergewaltigung auch in der ehe und nicht nur im park hinterm baum von einem fremden mann. und lafontaine ist die emanzipation der frau so schietegal, wie sie dem joschka schon immer war (bei den 68ern durften die mädls auch bloß den kaffee kochen und die brote schmieren und ansinsten die goschen halten) und dem schröder in seiner ganzen kanzleramtszeit gleich dreimal schietegal war. oder warum hat denn die seinerzeitige familienministerin schmidt unter ihm keinen schnitt gemacht? weil das für herrn schröder "gedöns" war, wie er selber nicht hinterm berg hielt. aaaaalso, merke: frauen sind immer dann am stärksten, wenn sie untereinander solidarisch sind. wenn wir uns nicht um unsere rechte kümmern (zum wohle aller, denn gesellschaften geht es dann am besten, wenn es den frauen gut gehtm, weil die dann optimal für die familie und die kinder sorgen können), tut es niemand, und die männer zuletzt..................
Hallo, wir in Thüringen habe diese Art von Betreuungsgeld schon. Seit der Kindergartenreform vom letzten Jahr bekommen Eltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren 150 EUR im Monat, wenn sie ihr Kind zu Hause betreuen. Ich hatte mal mit unserer Kigaleiterin darüber gesprochen, die Befürchtung war hier eigentlich auch, dass Eltern mit Einführung dieses Geldes ihre Kinder wieder vom Kiga abmelden. Dies war aber in Thüringen in dem befürchteten Ausmaß nicht der Fall. Vereinzelt haben Eltern ihre Kinder wieder abgemeldet. Aber das sind meist solche Familien, die auf das Geld angewiesen sind, dieses Geld aber mit Sicherheit nicht in die Betreuung der Kinder gesteckt wird. Ich muss aber dazu sagen, bei uns hat der Kiga aus der Geschichte heraus ja einen ganz anderen Stellenwert. In Thüringen gibt es ja auch schon einen Rechtsanspruch auf einen Kigaplatz für Kinder ab 2 Jahren. Irrsinnigerweise hat bei uns die CDU dieses neue Gesetz durchgesetzt, und SPD und PDS/Linke unterstützen ein Volksbegehren gegen dieses neue Gesetz. Ich bin ja wirklich mal gespannt, ob dieses Betreuungsgeld kommt oder ob sich Frau von der Leyen durchsetzen kann. Meine Unterstützung hat sie. Ich finde es wirklich toll, was sie in der kurzen Zeit schon alles erreicht hat. Viele Grüße Kleiner Löwe
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