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Unterschriftenfälschung im Büro (sehr lang)

Unterschriftenfälschung im Büro (sehr lang)

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Ich kann es nicht fassen. Ich bekam Post nach Hause von Konkurrenzfirmen mit Prospektmaterial. Ich hab mich kaum gewundert, weil ich so manchmal Daten abfasse, damit unser Unternehmen konkurrenzfähig bleibt und einen Überblick am Markt behält. So sehen wir auch, ob es sich für uns überhaupt rentieren würde, dort in der Gegend eine weitere Zweigstelle zu eröffnen oder ob der Markt abgedeckt ist. Jedenfalls merke ich eben beim Sortieren der Briefe, dass einige in meinem Urlaub geschrieben wurden. Da sie aber nur von mir unterschrieben hätten werden können, weil das ganze immer von mir privat versandt wurde - also mit Privatanschrift und meinem Namen drauf auf meinem Briefbogen, muss hier jemand meine Unterschrift gefälscht haben, denn mit mir war nichts abgesprochen und ich habe sicherlich auch nicht im Urlaub irgendwas für die Firma getan. Ich koche!!! Das ist so unfassbar! Wer weiß, wozu sie noch meine Unterschrift missbrauchen!!! Wenn das keine von meinen Kolleginnen zugibt, dann gibt es heute saures und ich informiere die Personalabteilung! Das ist hier echt das letzte!!! Tja, das wars... ich weiß, wir brauchen das Geld, aber es geht einfach nicht mehr... Ich werde eine Versetzung beantragen bzw. ansonsten wieder in den Mutterschutz zurückkehren. Ich kann nicht mehr. Sie hat die Unterschriftenfälschung zugegeben und so getan, als wäre das nichts. Ich... ich kann nicht mehr. Dann bin ich auch noch angeflaumt worden, dass ich falsch sei und nichts könne. Klar, die denkt, sie müsse ihre eigene Unfähigkeit so runterspielen, aber es ist wohl das letzte, dass sie es über den Flur brüllt. Das war der Tropfen auf dem heißen Stein! Es ist vorbei. Keine Chance, ich werde nicht einen Tag länger hier sein. Sie ist doch diejenige, der niemand gerecht werden kann... tut mir leid, aber da kann sie jetzt alleine durch. Soll sie doch in der Arbeit ersticken! Ich gehe und komme frühstens in 17 Monaten wieder!


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ich würde die person gnadenlos anzeigen. unterschriftenfälschung ist strafbar, ich denke, das weiß die person auch und versucht jetzt, deine arbeit in grund und boden schlecht zu machen. wenn du eh schon sauer bist - zeig die person an. lass es nicht auf dir sitzen und lass dir das nicht gefallen. lg sue


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Mein Problem, ich habe keine schriftlichen Beweise, sondern nur ihre Aussage... damit komme ich leider nicht weit.


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Hallo, hat Sie Deine Unterschrift von Hand gefälscht oder eine eingescannte verwendet? Von Hand lässt sich das beweisen, wenn Du nicht grad ne versierte Fälscherin hast. Viele Grüße Ulli


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Sie hat mit Hand gefälscht, bzw. machen lassen vom Azubi.... aber jetzt kommt der Hammer: langsam werde ich kirre. Jetzt, wo ich einen Termin in der Perso habe, kommt sie an und - haltet euch fest - ENTSCHULDIGT SICH und GIBT MIR RECHT Wie blöd steh ich denn jetzt da, wenn ich mit dem Personaler rede??? Ich werde um meine Versetzung bitten, das auf jedenfall. Ich kann und will solch ein Theater nicht mehr ertragen.


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Liebe Steffi, lass Dich nicht beirren, solch eine Angelegenheit kann nicht mit einer Entschuldigung erledigt werden. Das sollte unbedingt Konsequenzen für die Kollegin haben. Es kann doch nicht sein, dass Du deswegen Deinen Arbeitsplatz aufgibst und sie durch solch illegales Verhalten auch noch erreicht, was sie wollte. Ich schick Dir mal ne Ladung Rückenstärkung rüber. Liebe Grüße Karo


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Deine Versetzung? Hi, das sieht mir nach einer heimrückischen Strategie aus. Wenn dem wirklich so sein sollte, so musst du meines Erachtens dagegen angehen und zwar mit einer ebenfalls gut durchdachten Strategie und der gewinnenden Taktik. Auf keinen Fall den Rückzug antreten. Du hst ja noch die gefälschten Briefe,nehme ich mal an. In Verbindung mit einer eidesstattlichen Erklärung, dass die Briefe nicht von dir unterschreiben worden sind und einem Bericht, der die Aussagen deiner Kollegin festhält, solltest du m.E. zum Personaler gehen. Also: Schreiben, eidesstattliche Erklärung und schriftlich erstellter kompletter Bericht, der auch die Aussagen der anderen enthält. Mit dieser Dokumentation kann und soll der Personalchef entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, wobei du ja eine Versetzung z.B. in dein Homeoffice vorschlagen kannst. So als Beispiel. Auf jeden Fall würde ich nicht klein beigeben. So eine GEschichte kann man nicht auf sich beruhen lassen. Vor allem muss der anderen Person gezeigt werden, dass derartiges Verhalten ein Nachspiel hat (meines Erachtens müsste sie eine Abmahnung erhalten). LG JAcky


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Ich werde das ganze mit dem Personaler besprechen. Da ich sowieso lieber in unserer Einrichtung in wohnortnähe gearbeitet hätte, werde ich ihn gleich darauf ansprechen. Ich glaube nicht, dass es das ist, was sie will, aber egal wie, ich fahre jeden Tag 3 Stunden Bahn und Bus, um zur Arbeit zu kommen und dann noch so ein Stress... nein danke. Das will ich nicht mehr. Schon meinem Kind zuliebe. Bei Bedarf werde ich dem Personaler die Unterlagen geben, ansonsten werden wir sehen, was passiert. @Karo: DANKE! Brauch ich und nehm ich gerne an! :)


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wenn ich das richtig verstanden habe, ist das während deiner urlaubszeit passiert. und ich denke, das reicht schon als beweis. außerdem kannst ihr ja gern anbieten, falls sie es dann abstreitet, einen wie heißen die? na so einen, der die echtheit von unterschriften prüft, zu engagieren. sowas wäre bei uns definitiv ein kündigungsgrund... stell dir nur mal vor, aus diesen schreiben wäre irgendwas resultiert, was nach hinten los geht. du stehst da mit deinem namen... das hätte im schlimmsten fall für dich schädigend sein können. lg sue


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Hallo nochmal, nein ich wäre da nicht so tolerant wg. nur ev. dem Personaler sagen. Wenn sie den Azubi hat fälschen lassen, dann hast Du nen Zeugen. Ich würde sie in jedem Fall anzeigen, sowas hat nicht nur berufliche Folgen (fristlose Kündigung?) sondern ist juristisch wohl ne Urkundenfälschung. Was da straf- und zivilrechtlich dranhängt, kann Dir ein Jurist sagen, musst Du aber eigentlich nicht wissen. Viele Grüße Ulli


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Ich glaube, ich habe mich falsch ausgedrückt. Sagen werde ich es dem Personaler. Und bei Bedarf gebe ich ihm die Beweise. Aber vielleicht reicht das Sagen ja. Ganz ehrlich? Ich glaube nicht, dass es im Unternehmen große Konsequenzen für meine Kollegin haben wird. Dazu ist dieser Laden hier viel zu verkorkst. Wenn ich euch sagen würde, wer hier Chef/Aufsichtsrat ist, dann würden einige vielleicht verstehen, was ich meine, aber das mache ich aus Sicherheitsgründen lieber nicht. Und da ich auf das Geld einfach angewiesen bin, will ich es mir vorerst nicht verspielen. Das kann ich immer noch machen, wenn man mir in der Personalabteilung sagt, dass es keine Lösung gäbe.