Mitglied inaktiv
hallo, heute muss ich euch auch mal um rat fragen. es geht darum,d as ich gerne wieder etwas arbeiten möchte (könnte 12-15h die woche in meinem alten kiga arbeiten) vor den kindern habe ich gesagt, dass ich auf jeden fall die ertsen 3 jahre zu hause bleibe, da es das beste für die kids ist und wir es uns ( natürlich mit einschränkungen) auch leisten können, das haus, den urlaub usw zu unterhalten. nun war es so, das ich bereits nach 1,5 jahren wieder aushilfsweise gearbeitet habe und es war toll. es waren immer mal wieder 2-3 monate am stück und dann wieder ne ganze zeit lang nicht. je nach dem wie der krankenstand in der firma war. nun habe ich schon einmal abgeleht, da ich keinen für meine kleine habe (der große geht in den kiga). nun hätte ich wieder die möglichkeit, aber mein mann WILL es NICHT. ich solle gefälligst für die kinder da sein. wir haben dann hin und her diskutiert und ich habe ihm klipp und klar gesagt, das es nichts für mich ist, "nur" mutter und hausfrau zu sein, das schafft mich einfach, ich brauche abwechselung, da ich sonst total unausgeglichen werde. natürlich ist es, wenn man arbeitet stressiger, aber die kids hben mehr von mir, wenn ich ausgeglchen bin oder was meint ihr? die 12-15 stunden, die ich nun arbeiten könnte, würden sich auf 2,5-3 stunden pro tag aufteilen. dazu kämen ca 20km einfache fahrt. ich wäre also max. 4 stunden pro tag weg. findet ihr das zuviel? natürlich fänd ich es auch besser, wenn ich 2 volle tage arbeiten könnte und den rest frei hätte, auch schon was die fahrzeit und ide spritkosten betrifft, aber geht dieses mal nicht. die betreuung unserer kleinen habe ich mir so vorgestellt, das entweder mein mann (arbeitet schicht) oder eine tamu drauf aufpasst. aber er will auf keinen falle eine fremdbetreuung! vorallem nicht, solange die kleine nicht sprechen kann. bin super traurig und irgendwie auch ärgerlich, das er das nicht will und mir dadurch das arbeiten "verbietet". was meint ihr, was soll ich machen? wie kannich ihn dch noch von einer tamu überzeugen? unsere kinder sind 16 monate und 3,3/4 jahre alt
Hallo! Ich denke nicht, dass es zuviel ist, wenn du 15-20 std arbeitest. Was stört Deinen Mann denn am meisten? Dass er auf die Kinder aufpassen muss oder dass jemand Fremdes seine Kinder betreuen soll? Oder fühlt er sich gekränkt, weil er vielleicht meint, dass Dir sein Einkommen nicht reicht? Ihr könntet doch eine Probezeit von 2 mon oder so vereinbaren, damit ihr erstmal seht, wie alles klappt.
hallo, am meisten stört ihn die fremdbetreuung, dann kommt der punkt, das er mehr machen müßte, sich häufiger kümmern müßte. :(
Vielleicht hilft es, wenn er mit dir zusammen eine nette Tagesmutter aussuchen kann. Dann würde ich es ganz langsam angehen lassen, mal 1 Tag in der Woche am Anfang. Außerdem denke ich,dass man auch bei einem kleinen Kind, das noch nicht sprechen kann, merkt, ob es eine Tagesmutter mag oder nicht.
Hallo, ich würde da meinem Mann klar sagen, dass das Deine Sache ist. Ich jedenfalls würde mir da nicht reinreden lassen, zumal es ja nur um ein paar Stunden geht. Das mit der Fremdbetreuung halte ich für einen Vorwand, wahrscheinlich ist es für ihn einfach bequem so, dass Du zu Hause bist. Gruß, Renate
Hallo, 1. Fremdbetreuung schadet Kindern nicht. 2. Es ist nicht das beste für die Kinder wenn die Mutter 3 Jahre zu Hause ist. Was das beste ist, hängt von der Mutter und den Kindern ab (und nicht zu vergessen auch vom Vater, der sich ja auch mal beteiligen kann). Ich kann Deine Argumentation voll stützen. Natürlich haben Deine Kinder mehr von Dir, wenn Du ausgeglichen bist (und Dein Mann eigentlich auch). Wie Du Deinen Mann überzeugen kannst? Das hängt davon ab, was er für ein Typ ist. Vielleicht mit wissenschaftlichen Studien. Oder indem Du eine sympatische Tagesmutter suchst und dann mal mit ihm dahingehst und er sehen kann, dass sich die anderen Kinder dort wohl fühlen. LG Linda (mein Sohn geht ganztags zur Tagesmutter seit er 10 Monate alt ist. Ihm gefällt es prima dort und er lernt auch sehr viel von den anderen Kindern)
Hier geht es IMO nur vordergründig um die Kinderbetreuung... IMO habt Ihr mehr ein Partnerschaftsproblem. Mit welchem Recht arbeitet Dein mann und Du sollst / musst Zuhause bleiben? Damit er es einfacher hat (!), Oder damit es ...wem... besser geht? Den Kindern, weil der Mutter Zuhause die Decke auf den Kopf fällt? Der Mutter weil sie untätig Zuhause rumsitzt? Was soll es denn dem Kind schaden, auch mal andere Menschen um sich zu haben? Sie welchseln ja nicht immer, sondern es kommt einfach noch eine Bezugsperson dazu. Wo ist bitte das 7 sein problem? Er entscheidet, ob Du arbeiten gehst oder nicht? Mit welchem Recht? DAS wäre mein Diskussionspunkt, nicht die Betreuung an sich :-) Viele Grüße Désirée
dürfen die Ehemänner den Arbeitsvertrag der Frau nicht mehr wegen "Vernachlässigung des Haushalts" selbständig kündigen. Wovor hat Dein Mann Angst? Dass Du zu Selbständig wirst? Traut er Dir nicht zu, dass Du es einschätzen kannst, was Du euren Kindern zumuten kannst? Ich finde, wenn Du das willst und so gerne willst, dass Du auch Anfahrt in Kauf nähmst, dann musst Du das auch machen. Es kann nicht sein, dass man das dem Mann zuliebe sein lässt. Auf Dauer belastet so etwas die Beziehung mehr als einmal was durchzusetzen. Wenn er keine Fremdbetreuung will, dann soll er einen anderen Vorschlag machen! Aber einen, der Deine Interessen - nämlich täglich 4 Stunden außer Haus zu sein, berücksichtigt. Für Dich fände ich es schön, wenn Du bei dieser doch eher geringen Stundenzahl durchsetzen könntes, dass Du die nur auf 4 Tage verteilst. Ein freier Tag pro Woche ist schon was feines und bei der langen Anfahrtstrecke und der kurzen Tagesarbeitszeit vielleicht beim AG durchsetzbar. Der will Dich ja auch gerne! Viel Erfolg, halt den Kopf zwischen den Schultern aufrecht. Tina
Tja, erstens kommt es anders und zweitens als man (frau) denkt. Ich kann schlecht an deiner Stelle argumentieren, da es für mich niemals in Frage gekommen wäre so lange ausschließlich Hausfrau zu sein und mein Mann das vor Zeugung unseres ersten gemeinsamen Kindes wusste. Bei euch waren die Vorraussetzungen anders: Dein Mann ging davon aus, dass ihr gemeinsam einen Weg gewählt habt, den ihr gehen wollt. Jetzt stellt sich die Situation anders da und er ist... ja was???? Unsicher? Ärgerlich? Wütend? Besorgt (worum?)? Ich würde an diesem Punkt ansetzen und versuchen mit ihm über die für dich veränderte Situation und deine veränderte Einstellung reden und ihn konkret nach seinen Sorgen diesbezüglich fragen. Kann es sein, dass er es sich nur von vorne herein einfach machen möchte? Denn: ER hat ja dann von Anfang an gesagt, dass das schwierig wird, da brauchst du dich im Nachhinein nicht beschweren. Und ER hat auch gesagt, dass ER auf keinen Fall Unterstützung zusagen kann, da brauchst du dich dann nicht drauf berufen, etc.... Meine persönliche Meinung oder was ICH (Annette!) tun würde und getan habe: Drauf gepfiffen!!!!! Denn die meiste Arbeit und Verantwortung liegt sowieso bei mir und da kann ich mir mein Leben so einrichten, dass ich meine Ziele verfolge. Und dazu gehören Kinder UND Karriere. Wie deine Entscheidung aussieht, musst du allerdings aus dir selbst heraushören (oder hast du das nicht längst getan?). VlG Annette
Moment mal... Jetzt mal kurz ganz weg von der Freimdbetreungssache...: Verstehe ich das richtig: Du könntest sogar arbeiten gehen, wenn er sich nur die Schichten so einteilen würde, dass ER in der Zeit auf die Kinder aufpasst... Und DAZU sagt er einfach "nein"? ??? Karoline
nein, die schichten kann er sich nicht einteilen, die sind für´s ganze jahr festgelegt
..
Hallo, ich finde die Stundenzahl nicht zu viel, auch aus Sicht der Kinder (wenn sie nicht grade sehr fremdeln). Vielleicht ist dein Mann sauer, weil er in seinem Kopf ein bestimmtes Bild von einer "perfekten" Familie hat und dazu auch deine Rolle als (reine) Hausfrau und Mutter gehört. Aber du bist nunmal ein realer Mensch mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen und er kann dich nicht mit Gewalt in dieses Schema pressen. Auch wenn du vorher anders über die Sache gedacht hast, so war das doch nur graue Theorie und du hast das Recht, deine Meinung der Realität anzupassen. Und die sieht offensichtlich so aus, dass du ohne Job unglücklich bist. Und das ist sicher keine gute Basis für Beziehung und Familie. Versuch nochmal, deine Gefühle zu schildern. Und Lösungen zu finden, die ihm etwas von seinen Ängsten nehmen. Vielleicht gibt es ja auch jemanden in eurem Verwandtenkreis, der deine Kinder betreuen könnte. Oder dein Mann macht die Betreuung, bis euer kleines Kind sprechen kann. Ich kann dieses Argument durchaus nachvollziehen, denn in gewisser Weise liefert man sein Kind der Fremdbetreuerin aus, ohne viel von ihr zu wissen und ohne klare Rückmeldung vom Kleinkind bekommen zu können. Da braucht es schon viel Vertrauen in die Betreuungsperson und Fingerspitzengefühl bei der Auswahl. Du könntest ja auch vorschlagen, dass er bei den "Bewerbungsgesprächen" der Tamus dabei ist und ihr euch erst endgültig entscheidet, wenn ihr wirklich jemanden findet, dem ihr beide vertraut. LG Berit
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